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eCommerce: Kundenerwartungen zu erfüllen, zahlt sich aus

von Sandra Bültermann am 14.01.2021

Online-Händler machen sich viele Gedanken darüber, wie sie (potenzielle) Kunden in ihre Shops lotsen können. Leider vergessen Sie häufig zu hinterfragen, mit welchen Erwartungen sich Online-Käufer im Netz bewegen. Dabei ist diese Frage ganz entscheidend für den Erfolg eines Webshops. Denn: Eine langfristige Kundenbindung lässt sich nur über zufriedene Kunden erreichen. Wir sind der Frage nachgegangen, was Kunden beim Online-Shopping erwarten, und zeigen, wie Online-Händler diese Kundenerwartungen erfüllen.  
 

Übersichtlich, informativ und transparent soll der Webshop sein 

Zu allererst wünschen sich Kunden einen Webshop, in dem sie schnell und intuitiv das finden, was sie suchen. Dazu ist eine übersichtliche Sortierung, etwa nach Warengruppen, ebenso essenziell wie eine vorhandene Suchfunktion. Auch kurze Ladezeiten der Shop-Seiten stehen ganz oben auf der Liste der ErwartungenEine umfassende Business-Lösung mit integriertem eCommerce-Modul ermöglicht hier die koordinierte Zusammenarbeit der verschiedenen Unternehmensbereiche. Sämtliche Informationen, die für einen modernen, anwenderfreundlichen Shop benötigt werdensind über die Cloud miteinander vernetzt: Artikel- und Kundendaten, weboptimierte Bilder und Zusatzdokumente, Versand- und Bezahlsysteme, Kapazitätsauslastung … Der integrierte Zugriff auf die Lagerverwaltung macht es zudem möglich, zuverlässige Hinweise zur Artikelverfügbarkeit zu veröffentlichen. Realistische und glaubwürdige Zahlen schaffen einerseits Vertrauen und können andererseits – bei wenigen verfügbaren Artikeln – den Kaufanreiz steigern. Aktuelle Statusinformationen zu Sendungen werden ebenfalls positiv von Käufern bewertet – sogar wenn diese Lieferverzögerungen ankündigen. Durch die Integration digitaler Logistikprozesse können Händler ihre Kunden jederzeit über den aktuellen Standort der Ware informieren. 
 

Datenschutz muss gewährleistet sein 

Wenn es um ihre persönlichen Daten geht, sind Kunden aus Deutschland besonders sensibelEine Umfrage der Unternehmensberatung Capgemini offenbart, dass rund zwei Drittel von 1000 befragten Verbrauchern bei Datenschutzverstößen ihre Käufe im jeweiligen Shop einschränken oder den Anbieter wechseln würden. Indem Online-Händler ihre systemkritischen Anwendungen wie ERP und CRM aus der Cloud beziehen, legen sie die Verantwortung für die Gewährleistung des Datenschutzes in professionelle Hände. Eine entsprechende EU-DSGVO-Konformitätsprüfung gibt sowohl Händlern als auch Kunden die entsprechende Sicherheit.    
 

Gratisleistungen bieten Kaufanreiz 

Der eCommerce ist in Deutschland durch einen starken Wettbewerb gekennzeichnetBesonders hart wird an der Preisfront gekämpft. Umfragen zeigen, dass der Preis oftmals entscheidend für die Kaufentscheidung ist. Das bedeutet jetzt nicht, dass Sie Dumpingpreise machen müssenBleiben Sie bei Ihrer Preisgestaltung wettbewerbsfähig. Aber prüfen Sie beispielsweise, ob die Möglichkeit besteht, Gratisleistungen anzubieten. Die Mehrheit der Online-Käufer klickt eher auf den Bestell-Button, wenn Versand und Rückgabe kostenlos sindAuch die Option, online getätigte Bestellungen in der Filiale abzuholen – Stichwort Click & Collect –, spricht Kunden an, die sparen oder nachhaltig shoppen möchten. Zeigen Sie Ihren Kunden auf diese Weise, dass Sie ihre Wünsche berücksichtigen und an einer langfristigen Kundenbeziehung interessiert sind. Stimmen Produktqualität und Zusatzleistungen, sind Kunden sogar bereit, tiefer in den Geldbeutel zu greifen, wenn sie insgesamt von der Marke überzeugt sind.  
 

Händler sollen nachhaltig handeln 

Nachhaltigkeitsaspekte spielen ebenfalls eine immer bedeutendere Rolle bei der Shop-AuswahlEine Umfrage im Auftrag von DS Smith Packaging ergab, dass knapp ein Viertel der 2000 befragten Deutschen häufiger online bestellen würde, wenn weniger Verpackungen oder nachhaltiges Verpackungsmaterial verwendet würde. Kunden suchen heute gezielter nach „grünen“ Webshops, die zumindest einige der Grundstandards einhalten. Dazu zählen neben wiederverwertbaren oder recycelten Verpackungen auch klimaneutraler Versand, Verfolgung sozialer oder ökologischer Aspekte entlang der gesamten Lieferkette sowie transparente Informationen zum Warenursprung bzw. zur -zusammensetzungAnders als Stand-alone-Anwendungen bieten integrierte ERP-Systeme, die Module für Warenwirtschaft, Logistik sowie eCommerce in der Cloud vereinen, hier die erforderliche Durchgängigkeit aller Daten und ermöglichen damit einen einfachen Datenaustausch sowie transparenten Informationsfluss. Zudem arbeitet eine IT-Infrastruktur, die auf die Cloud setzt, von Haus aus nachhaltiger. 
 

Je größer die Auswahl der Bezahlarten, desto besser 

Der eine Kunde kauft nur, wenn er per Rechnung bezahlen kann, der andere nutzt ausschließlich Paypal. Wird die gewünschte Bezahlart nicht unterstützt, ist der nächste Shop oft nur wenige Klicks weit entfernt. Kunden schätzen es, wenn sie schon auf der Startseite über die möglichen Zahlungsarten informiert werden. Indem Online-Händler eine Auswahl der gängigen Bezahlarten anbieten, sprechen sie eine größere Zielgruppe an. Moderne eCommerce-Lösungen bieten an dieser Stelle die entsprechenden Voraussetzungen für unkompliziertes, transparentes Bezahlen.   
 

Fazit 

Online-Kunden sind sprunghaft, wenn sie im Netz nicht das vorfinden, was sie erwarten. Doch mit der richtigen Herangehensweise gelingt es Händlern, bereits vorhandene Daten und Prozesse dazu zu nutzen, die Erwartungen beim Online-Shopping zu erfüllenGrundlage dafür ist eine vollintegrierte ERP-Lösung, die vom CRM über Logistik bis zum eCommerce alle Disziplinen beherrscht, um Daten durchgängig und vor allem transparent verfügbar zu machen – und, um aus sprunghaften Käufern Stammkunden zu machen. 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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