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Cloud ERP schont die Umwelt

von Dr. Robert Meyer am 20.07.2015

ERP aus der Cloud hat viele Vorteile. Bekannt sind vor allem die folgenden beiden:
  • Erstens ist es mobiler als nicht Cloud-basierte Lösungen, weil es sich per Internetzugang quasi überall umsetzen lässt – nicht nur im Büro vor dem Arbeitsrechner.
  • Zweitens spart es Zeit und Geld, weil dazu keine proprietäre Infrastruktur nötig ist. Das zeigt spätestens ein eigehender Kostenvergleich der Total Cost of Ownership (TCO).
Schön und gut! Aber wie steht es eigentlich mit der Umweltbilanz? In folgendem Blogbeitrag haben wir für Sie recherchiert, welche entscheidende Vorteile Cloud ERP in Sachen Umwelt zu bieten hat.

Die These: In der Cloud steckt auch saubere Luft für alle

Zunächst scheint es doch eher fragwürdig, ob Cloud ERP tatsächlich einen nennenswerten Beitrag zum Umweltschutz leisten kann. Man möchte doch meinen, dass es keinen Unterschied macht, ob die Server im eigenen Haus oder in einer Serverbank stehen. Das Thema Umweltbilanz wird unter den meisten Anwendern von ERP auf jeden Fall kaum thematisiert. Schade eigentlich, denn unsere Recherche ergab Folgendes:

„Traditionelle ERP-Installationen auf einem Server und 20 PCs ergibt 149g Atommüll im Jahr"

Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten in einem traditionellen Unternehmen mit 20 Mitarbeitern. Die nicht-Cloud-fähige ERP-Lösung der Firma basiert wie in vielen anderen Fällen auf einem Server für die gemeinsame Datenbank und zwanzig Rechnern. Dort arbeitet die ERP-Software vor sich hin. Der Server hat inklusive Kühlung einen Stromverbrauch von 4.145 kWh pro Jahr. Die 20 PC insgesamt einen Stromverbrauch von 4.000 kWh pro Jahr. Insgesamt also 8.145 kWh pro Jahr alleine durch den Hardware-Betrieb. Direkter ausgedrückt: 5,9 t CO2 oder 149 g abgereichertes Uran!

„ERP aus der Cloud spart wertvolle Ressourcen”

Alle 5 Jahre wird in dem Unternehmen ein neuer Server gekauft. Der alte wiegt ungefähr 40 kg und muss als Elektroschrott teuer entsorgt werden. Lassen wir uns mal annehmen dieser wird wenigstens teilweise recycelt. Es bleiben die Fahrten der 20 Mitarbeiter. Diese müssen jeden Tag ins Büro, weil da ja auch das ERP-System steht. Durchschnittlich wohnen die Mitarbeiter aber 15 km vom Firmensitz entfernt und fahren diese Strecke werktags zweimal mit dem Auto. Pro Jahr sind das insgesamt 120.000 km, oder 9.600 Liter verbrauchter Treibstoff. Direkter ausgedrückt: 20,4 t CO2 und 1,8 kg Feinstaub werden pro Jahr durch die Bürofahrten an die Umwelt abgegeben.

„Moderne Infrastrukturen bieten ein Vielfaches an Effizienz”

Bei einem modernen Unternehmen mit einer modernen Cloud ERP-Lösung ist der Server nicht mehr in der Firma, sondern in der Cloud bzw. in einem großen Rechenzentrum. Weil mehrere Firmen mit einem Rechenzentrum arbeiten sind die Server besser ausgelastet und lassen sich auch effizienter kühlen. Schließlich können durch die Cloud-Technologie in den Büros keine vollwertigen PCs sondern nur noch ThinClients mit erheblich niedrigerem Stromverbrauch eingesetzt werden.

„Cloud-Betrieb bedeutet beste Leistungen bei erheblich besserer Auslastung”

Daher ist der Stromverbrauch einer modernen Cloud-Lösung insgesamt um ca. 90% niedriger als der Verbrauch einer vergleichbaren traditionellen Lösung. In anderen Worten sorgt Cloud ERP also für 90% weniger CO2-Emissionen oder Belastung durch Atommüll. Zudem entfällt auf das Unternehmen rechnerisch nur noch 5% eines Servers, also alle fünf Jahre 38 kg Elektroschrott weniger. Und weil das moderne Cloud ERP-System auch zuhause die gleiche Information wie im Büro zur Verfügung stellt, können die Mitarbeiter alle zwei Wochen einen Tag von zuhause aus arbeiten. Der Treibstoffverbrauch durch die Fahrt ins Büro kann dadurch um 5% gesenkt werden.

„In Cloud ERP investieren bedeutet mehr Leistung bei weniger Umweltbelastung”

Insgesamt erspart sich oben genanntes Unternehmen mit Cloud ERP seinen Angehörigen, sich selbst und nicht zuletzt der gesamten Umwelt also 6,3 t CO2-Emission pro Jahr. Cloud ERP bedeutet weniger Elektroschrott, Feinstaub und im Fall von Atomstrom weniger radioaktiven Müll. Und das bei niedrigeren Gesamtkosten für das Unternehmen. Wer hätte das gedacht! Und wann planen Sie saubere Luft mit ein?

Annahmen:

Durchschnittsverbrauch PKW: 8l/100 km
CO2-Ausstoss PKW: 170 g/km
Feinstaub PKW durch Reifenabrieb: 10 mg/km
Feinstaub PKW durch Abgase: 5 mg/km
Radioaktiver Abfall bei Stromerzeugung (falls Atomstrom): 160 t Uran/Gigawattjahr (GWa)
CO2-Ausstoss bei Stromerzeugung (falls Kohlestrom): 729 g/kWh
Stromverbrauch PC (Active State, ohne Bildschirm): 124W
Stromverbrauch ThinClient (Active State, ohne Bildschirm): 16 W
Anzahl User auf einem Server bei Cloud ERP: 400

 


Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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