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E-Mail-Marketing in 2020: 7 Tipps, um erfolgreich zu kommunizieren

von David Lauchenauer am 27.08.2020

Ob B2C oder B2B: Um das E-Mail-Marketing führt auch in 2020 kein Weg vorbei. Obwohl Online-Marketing-Experten bereits seit Jahren den Tod von E-Mails im Marketing prophezeien, bleibt das E-Mail-Marketing in 2020 genauso relevant wie die Jahre zuvor. Laut dem Portal Internetlivestats, welches sich anschickt eine Hochrechnung über unterschiedlichste Nutzungen des Internets zu erstellen, werden aktuell etwa 2.937.490 Emails pro Sekunde versandt. Die „E-Mail-Marketing Benchmarks 2020“ Studie aus dem Hause absolit zeigt dabei, wie die E-Mails eingesetzt werden. Laut der Erhebung setzen 95,4% der befragten Betriebe auf die elektronische Post für das Marketing. Eine weitere Befragung von der Unternehmensberatung Ascend2 kommt zu dem Ergebnis, dass 66% der befragten E-Mail-Marketing-Manager mit ihren Bemühungen zufrieden sind, 21% der Befragten kommen sogar zu dem Schluss, dass ihr E-Mail-Marketing sehr erfolgreich ist. Klar ist auf jeden Fall, dass es Techniken benötigt, um aus der Menge der E-Mails im Jahre 2020 herauszustechen und Ergebnisse zu erzielen. Der folgende Artikel zeigt sieben Tipps und Tricks, mit denen Sie Ihre Öffnungs- und Klickraten verbessern. 
 

Personalisierung ist Trumpf 

„Sehr geehrter Kunde“ – eine E-Mail, die mit dieser Anrede beginnt, wirkt für den Empfänger alles andere als ansprechend. Interessenten und Kunden haben Ihnen ihre E-Mail-Adresse zur Kommunikation überlassen, Sie haben demnach alle benötigten Daten, um den Empfänger auch persönlich anzusprechen. Erhebungen haben gezeigt, dass eine persönliche Ansprache im E-Mail-Marketing deutliche Steigerungen für die Öffnungs- und Klickraten bedeutet. Technisch heißt dies, dass Sie E-Mails aus Ihrem CRM-System versenden sollten. Dafür benötigt es neben der reinen Funktion zum E-Mail-Versand ebenfalls eine Verbindung zum ERP-System, um alle aktuellen Kundenstammdaten zu erhalten sowie die Möglichkeit, Zielgruppen zu bilden. Vollständig integrierte ERP-Systeme, die CRM via Modul inkludieren, bieten eine schnittstellen-freie Option. Bei der Auswahl eines passenden Anbieters sollten Sie darauf achten, dass es sich um ein „echtes“ CRM-Modul mit Marketing-Funktionalitäten handelt, damit Sie von einer gemeinsamen Datenbasis wirklich profitieren können. 
 

Senden Sie die richtigen Inhalte an die passende Zielgruppe 

Im vorherigen Tipp wurde die Relevanz der passenden Zielgruppe bereits kurz angerissen. Diese lassen sich im CRM-Umfeld zwischen statischen und dynamischen Empfängerlisten unterscheiden. Eine statische Liste umfasst beispielsweise einen Datenimport von einer Messe oder Veranstaltung. Spannender sind dynamische Zielgruppen, welche anhand von beliebigen demografischen Kriterien wie Geschlecht, Wohnort oder Alter sowie weiteren Kriterien wie Interaktionen oder gekauften Produkten erstellt werden können. Eine Zielgruppe, die beispielsweise eine bestimmte Produktkategorie erworben hat, könnte im Rahmen einer Rabattaktion passende ergänzende Artikel oder Service-Dienstleistungen angeboten werden. Im E-Mail-Marketing in 2020 ist es essenziell, dass Sie jeweils der richtigen Zielgruppe die passenden Inhalte zukommen lassen, um Ihre Absatzchancen zu maximieren. Zumindest sollte eine Unterscheidung zwischen Kunde und Interessent stattfinden. Kunden können beispielsweise über Produktneuerungen, Veranstaltungen und hilfreiche Tipps und Tricks rund um die erworbenen Produkte informiert werden, während Interessenten Rabatt-Codes und spezielle Angebote erhalten.  
 

Versteifen Sie sich nicht auf das Design 

Viele KMUs versteifen sich zu sehr auf das Design von Mailings und senden aus Furcht, dass etwas nicht exakt der Corporate Identity entsprechen könnte oder nicht den stilistischen Vorstellungen entspräche, keine E-Mails raus. Teilweise wird über Wochen und Monate am Design gefeilt. Dabei ist das eigentliche Layout eines Mailings weniger relevant als der entsprechende Inhalt. Es empfiehlt sich ein funktionales und übersichtliches Design zu wählen und regelmäßig E-Mails an die unterschiedlichen Zielgruppen zu versenden. Sind Sie mit dem Design noch nicht zu 100% zufrieden, kann dieses jederzeit parallel angepasst und optimiert werden, aber Ihre Marketingabteilung ist bereits im grundsätzlichen E-Mail-Marketing aktiv tätig und sorgt währenddessen schon für Umsatz. 
 

Folgen Sie der mobile first Bewegung beim E-Mail-Marketing in 2020 

Ergänzend zum vorherigen Tipp gilt es beim E-Mail-Marketing in 2020 darauf zu achten, dass die Mailings vor allem für mobile Endgeräte optimiert werden. Das mobile Business ist in Unternehmen inzwischen stark verankert und auch Endkunden im B2C lesen ihre E-Mails primär auf dem Smartphone. Für das E-Mail-Marketing bedeutet dies vor allem, dass die E-Mail-Templates responsiv erstellt werden müssen und sich den jeweiligen Bildschirmgrößen flexibel anpassen sollten. Schriftgrad, Abstände und Grafiken sollten ebenfalls vor diesem Hintergrund ausgewählt werden. In diesem Zusammenhang ist auch die Zielsetzung des Mailings von Bedeutung, denn die gewünschte Zielseite sollte natürlich ebenfalls mobil optimiert sein. 
 

Auf die Headline kommt es an 

Als Ergänzung zur Personalisierung kommt es vor allem auf die Headline bzw. das „Subject“ einer E-Mail an, ob diese Aufmerksamkeit erzeugt oder nicht. Es empfiehlt sich mit verschiedenen Ansätzen zu experimentieren, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Bewährt haben sich E-Mail-Betreffs mit einem Personalisierungstoken wie dem Namen, einem Verb als erstes Wort und Emoticons, also kleinen grafischen Icons. Diese werden von vielen E-Mail-Programmen inzwischen farbig dargestellt und sorgen so für prominente Sichtbarkeit im Posteingang. Wie immer kommt es jedoch auf die passende Zielgruppe an und die gewählte Menge von solchen Effekten. Möchten Sie beispielsweise einen Manager beim mobilen Arbeiten erreichen, werden Sie zu anderen Mitteln greifen müssen, als wenn Sie einen Endkunden beim abendlichen Feierabend ansprechen möchten. 
 

Experimentieren Sie mit Tages- und Uhrzeiten 

Das Experimentieren beim E-Mail-Marketing in 2020 sollte nicht nur auf den Betreff und den Inhalt beschränkt sein. Auch auf den richtigen Zeitpunkt, an dem eine Mail verschickt wird, kommt es an. Im B2B-Geschäft ist beispielsweise eine best practice, dass E-Mails vor allem dienstags bis donnerstags zwischen 09:30 Uhr und 11:30 Uhr besonders gut gelesen werden. Je nach Zielgruppe sollte aber ausprobiert werden, welcher Tag und welche Uhrzeit die besten Resultate liefern. Hierfür lässt sich eine Zielgruppe beispielsweise in verschiedene homogene Test-Gruppen unterteilen, die alle dieselbe Mail zu unterschiedlichen Zeiten erhalten. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem A-/B-Testing. Im B2C-Geschäft kann ebenfalls mit einer Zustellung am Wochenende experimentiert werden. 
 

Verwenden Sie einen klaren Calls-to-Action (CTA) im E-Mail-Marketing 2020 

Ein Mailing wird selten ohne ein klares Ziel verschickt. Entweder sollen konkrete Produkte bzw. Dienstleistungen vermarktet oder eine Anmeldung zu einem Event durchgeführt oder vergleichbare Ergebnisse erzielt werden. Hierfür benötigt es eine klare Handlungsaufforderung, die dem User vorschlägt, wo er Klicken soll. Im Online-Marketing wird in diesem Zusammenhang von einem Calls-to-Action (CTA) gesprochen, für den sich eigene best practices etabliert haben. Buttons, Grafiken und Video-Screenshots eignen sich beispielsweise besonders gut. In der Ansprache sollte die klare Handlungsaufforderung mit einem Verb beginnen. Auch hier kann und sollte viel getestet und experimentiert werden. Wer beim E-Mail-Marketing in 2020 erfolgreich sein möchte, sollte eine verlässliche CRM-Software mit guter Integration und viel Experimentieren verbinden, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Denn eine Sache ist sicher: E-Mails werden auch weiterhin relevant bleiben.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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