Weitere Themen

Diese 5 Trends prägen die digitale Mobilität der Zukunft

von David Lauchenauer am 15.11.2019

 Beim Stichwort «digitale Mobilität» denken viele als erstes an Dinge wie Smartphones, Roaming, Apps oder Cloud. Das ist grundsätzlich nicht falsch. Doch was steckt eigentlich hinter dieser rasanten Entwicklung der digitalen Mobilität? Wohin geht die Reise und welche Trends prägen die Zukunft? Die folgenden Überlegungen sind ein Blick über den heutigen Tellerrand hinaus. Lassen Sie sich inspirieren! 
 
Künstliche Intelligenz als ständiger Begleiter 
Bereits heute können Handys sprechen, optimieren Kameras die aufgenommenen Fotos und lenken Systeme den Autoverkehr. Das renommierte Fraunhofer-Institut zeigt in einer aktuellen Studie das Potenzial von Künstlicher Intelligenz (KI) auf. Kaum ein Bereich unseres Lebens, welcher nicht in der einen oder anderen Form davon verändert werden wird. Mobile Geräte und integrierte Anwendungen nutzen intelligente Technologien bereits heute. Die kommenden Generationen werden KI als ständiger Begleiter und unverzichtbarer Bestandteil des täglichen Lebens integrieren. KI ist in der Lage, riesige Datenmengen auszuwerten, Muster zu erkennen und durch ständiges Lernen sich laufend zu verbessern 
 
Vermischung von realer und virtueller Welt 
Ein weiterer, wichtiger Trend der digitalen Mobilität betrifft die digital erweiterte Realitätdie sogenannte Augmented Reality (AR). Im Gegensatz zum kompletten Eintauchen in eine digitale Welt, wie sie die Virtual Reality (VR) ermöglicht, kombiniert AR die uns bekannte reale Welt mit zusätzlichen digitalen Informationen. Ausgerüstet mit entsprechender Software, sind mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets prädestiniert für den Einsatz von AR. Sie können die bestehende Welt – zum Beispiel eine Maschine oder eine Landschaft – visuell mit relevanten Daten ergänzen. Servicetechniker können defekte Anlagen dadurch schneller und besser reparieren. Bei medizinischen Operationen können sich Fachärzte virtuell dazuschaltenSchon heute gibt es unzählige spannende Beispiele.  
 
Erweiterung kognitiver und sensorischer Fähigkeiten 
Sechs Sinne besitzt der Mensch: Sehen, Riechen, Schmecken, Hören, Fühlen und Gleichgewicht. Jeder dieser Sinne lässt sich mittels digitaler Geräte künftig ins Unermessliche erweitern. Das Smartphone hilft uns Dinge zu sehen, welche jenseits unserer Wahrnehmung liegen, wie zum Beispiel Infrarot- und Ultraviolettstrahlen, magnetische Schwingungen usw. Mobile digitale Begleiter sorgen aber auch dafür, dass wir unser Wissen nicht mehr alles im Kopf herumtragen müssen bzw. dieses fast beliebig erweitern können. Der Anblick eines prächtigen Alpengipfels, durch das Smartphone gesehen, verrät uns nicht nur der schönsten Alpwirtschaft, sondern auch die geologische Entstehung, das Datum der Erstbesteigung (inkl. Biografie der Bergsteiger), die Öffnungszeiten der Seilbahn und vieles mehr. Der Mensch wird zum digitalen Übermenschen. Der Homo Digitalis steht vor der Tür.  
 
Schnelle Cloud als Schlüsseltechnologie 
Daten, Daten, Daten – ohne schnellen Zugriff auf aktuelle Informationen bleiben die genannten Trends Utopie. Hochleistungsfähige Clouds (inklusive Datenverbindungen) bilden die Wissensspeicher der Zukunft. Wer verwaltet diese? Wer definiert die Regeln und wie sehen diese aus? Wer darf darauf zugreifen und was kostet die Nutzung? Aktueller Stand heute: Die Cloud hat sich innerhalb weniger Jahren zu einer festen Größe der Digitalisierung entwickelt. Als Speichermedium, als Applikation, als Plattform, als Internet der Dinge – ein Leben ohne Cloud ist kaum noch vorstellbar. Doch die Entwicklung geht rasant weiter. Die Welt von Morgen braucht noch mehr Daten in einer noch höheren Verfügbarkeit als heute. Die schnelle Cloud wird zum Markenzeichen der digitalen Mobilität der Zukunft. 
 
Verschmelzung von Hardware und Software 
Werfen wir einen kurzen Blick auf unseren digitalen Alltag: Handy, Notebook, Drucker, Tablet, TV, Navi… und jede Menge Ladekabel. Dazu Hunderte Apps, Programme, welche immer wieder ein Update erfordern. Künftige Generationen werden über dieses Wirrwarr nur die Köpfe schütteln. Wir leben zwar noch im digitalen Pionierzeitalter, doch schon heute zeigt sich, wie die Verschmelzung von Hardware und Software in Zukunft aussehen könnte. Um Cloud-Anwendungen zu nutzen, reicht ein Internetzugang sowie ein Webbrowser. Vielleicht wird irgendwann das multifunktionale, mobil-digitale Gerät unseren Alltag prägen. Auf verkabelter Hardware installierte Software werden wir dann nur noch im Technischen Museum anschauen können.  

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
Zurück zur Übersicht der Blog-Beiträge

Kommentare


Es wurde noch keine Kommentare abgegeben.
Zurück zur Übersicht der Blog-Beiträge

Weitere Themen

<< < 1 2 3 ... > >>

© myfactory International GmbH 2020. Alle Rechte vorbehalten.

Über uns

myfactory ist die webbasierte Business Software für KMU in den Bereichen ERP, CRM, PPS, MIS, Portal, Shop, Groupware und Finanzbuchhaltung.

Kontakt

Agnes-Pockels-Bogen 1
D-80992 München

11.08.2020
07.08.2020
04.08.2020
31.07.2020
28.07.2020