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Diese 5 Fragen müssen digitale Unternehmen beantworten können

von David Lauchenauer am 25.10.2019

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben sich entschieden, ein digitales Unternehmen zu werden. Mit Begeisterung und großartigen Ideen packen Sie die Herausforderungen an. Doch was passiert? Sie sehen sich fragenden Mitarbeitenden gegenüber. Die Skepsis ist spürbar. Fragen stehen im Raum. Können Sie diese beantworten? Die fünf wichtigsten Antworten hält dieser Beitrag für Sie bereit. 
 
Was steckt hinter dem Plan? 
Vielleicht argwöhnt man schon lange im Betrieb, dass mit dieser Digitalisierung große Veränderungen in der Firma einhergehen sollen. Einige finden es toll, andere überhaupt nicht. Die Frage zirkuliert in der Belegschaft: Was steckt hinter diesem Plan? Werden Arbeitsplätze wegrationalisiert? Steckt man alle in Computerschulungen? Sie werden vielleicht lachen, aber genau solche Fragen tauchen in Firmen immer wieder auf. Es ist daher wichtig, dass man sich frühzeitig um Aufklärung bemüht. Das Erklären, warum Digitalisierung wichtig ist und welche Maßnahmen möglich und nützlich sind, verhindert wilde Spekulationen. Wer offen kommuniziert, schafft Transparenz und Vertrauen. Vor allem letzteres ist wichtig, um die Mitarbeitenden für den „Digital Change“ zu motivieren. 
 
Was passiert mit uns Mitarbeitenden? 
Jeder ist sich am Ende selbst der nächste. Was bedeutet denn dieses digitale Konzept, welcher der Geschäftsführer bei der letzten Betriebsversammlung vorgestellt hat, für mich persönlich? Argwohn, Vorsicht, Abneigung, Angst – oder doch vielleicht Freude, Euphorie, Stolz, Begeisterung? Alles ist möglich. Leider wird viel zu oft das Thema Digitalisierung in die Technologie-Ecke geschoben. Dabei gehen die direkt Betroffenen vergessen. Manager, Facharbeiter, Aushilfen: Wer immer Ihr Unternehmen unterstützt und Leistungen erbringt, hat einen Anspruch auf Informationen. Digitalisierung ist cool, wenn sie Nutzen stiftet. Mitarbeitende haben ein Recht darauf zu erfahren, was mit ihnen in diesem Zusammenhang passiert. Die Diskussion lohnt sich, denn nichts ist für Ihren Betrieb wertvoller als die eigenen Ressourcen.  
 
Wie packen wir das an? 
Ideen auf den Zahn fühlen, ist das Beste überhaupt. Denn nur so zeigt sich, was hinter großspurigen Sprüchen steckt. „Wir wollen bis 2025 zum digitalen Unternehmen werden“ – großartig, aber wie packen wir das an? Äähh… danke, der Nächste bitte! Wer digitalisieren will, braucht einen konkreten Plan. Und zwar einen, welcher sich auch in der realen Praxis bewährt. Digitale Kreativität ist immer willkommen, wenn es um das Finden von neuen, innovativen Ideen geht. Der Beweis für die Machbarkeit muss allerdings schon rasch folgen. Sobald die Frage auftaucht, wie packen wir das denn an, müssen konkrete Antworten folgen. Fragen Sie sich daher, was ist das Ziel. Schätzen Sie die zur Verfügung stehenden Ressourcen (Budget, Zeit, Personal etc.) ein. Und zeigen Sie anhand von realen Beispielen, wie sich der digitale Fortschritt wirklich gestalten lässt.  
 
Wohin soll die Reise gehen? 
Eine Reise ohne Ziel ist nichts anders als planloses Herumirren. Sobald Ihre Mitarbeitenden spüren, dass Digitalisierung nur eine Luftblase ist , haben Sie verloren. Was es braucht, ist eine klare Strategie, welche sich mit belastbaren Argumenten begründen lässt. Ihre Mitarbeitenden sind kritischer, als Ihnen vermutlich lieb ist. Daher sollten Sie sich gründlich auf entscheidende Fragen vorbereiten. Der Druck kommt aber auch von ganz oben, nämlich vom Aufsichtsrat. Warum genau wollen Sie die Produktion umstellen? Welchen Nutzen soll diese Vernetzung mit Sensoren bringen? Wie wollen Sie die Kunden von den Neuerungen überzeugen? Hoppla, hier müssen Sie in den Ring steigen und den Fight durchstehen. Schaffen Sie das? 
 
Wer ist dafür zuständig? 
Nein, nein, und nochmals nein. Sie können sich nicht aus der Sache herausnehmen. Digitalisierung ist ein (Mammut)Projekt, welches totales Engagement verlangt. Jede noch so kleine Mini-Aktion braucht verantwortliche Personen, welche hoffentlich auch die nötige Kompetenz aufbringen. Wer erstellt die Strategie, und wer segnet diese ab? Wer kümmert sich um die Datenmigration? Wer schult die Mitarbeitenden? Wer motiviert und begeistert die Belegschaft? Wer findet die passende Lösung? Und vor allem: Wer entscheidet und trägt die Verantwortung? Hoffentlich fallen Ihnen diese Antworten leicht.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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