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Die unendliche Geschichte der Digitalisierung

von David Lauchenauer am 03.04.2020

Im Gegensatz zum Erfolgsroman von Michael Ende beruht die „unendliche Geschichte“ der Digitalisierung nicht auf Illusionen. Hier geht es um konkrete Anwendungen, auch wenn diese das bisher Mögliche weit in den Schatten stellenNeue Organisationsstrukturen, innovative Geschäftsmodelle und flexible Arbeitsformen entstehen. Ein Ende ist nicht abzusehen, daher lohnt es sich, den digitalen Wandel als unendliche Geschichte zu betrachten. Warum Kreativität und Fantasie dabei durchaus Platz haben, erzählt dieser Beitrag. 
 

Sich einlassen auf eine neue Welt 

Der Erfolg in der digitalen Welt hängt weniger vom Einsatz neuer Technologien ab als von der Bereitschaft, sich auf Veränderungen einzulassen. Die Akzeptanz von Cloud-Services, um nur ein Beispiel zu nennen, kann viel zur Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens beitragen. Dazu muss man aber auch bereit sein, herkömmliche Systeme in Frage zu stellen und neuen Konzepten zu vertrauen. Eine kritische Denkweise ist dabei durchaus legitim, Vorurteile hingegen nicht. Bestimmt kennen Sie einige Instant Messaging-Tools und nutzen diese auch privat zum Chatten. Doch wie sieht es damit in ihre Firma aus? Haben Sie schon mal probiert, ein solches Tool unternehmensweit einzusetzen, um die interne Kommunikation zu vereinfachen oder Kundennutzen zu schaffen?  
 

Veränderungen als Chancen sehen 

Natürlich werden sich dabei eingespielte Abläufe verändern. Doch gerade das Aufbrechen solcher Routinen bietet die Chance, sich zu verbessern. Ein browserbasiertes ERP-System anstelle einer On-Premise-Lösung ermöglicht es ihren Mitarbeitenden, jederzeit auch unterwegs auf Daten und Funktionen zuzugreifen. Damit wird die gesamte Organisation agilerAber auch langjährige, etablierte Arbeitsabläufe haben durchaus digitale Luft nach oben. Die Nutzung mobiler Geräte in der Logistik oder in der Fertigung erlaubt es, Bewegungsdaten (Fertigungsmengen, Lageraufträge usw.) direkt vor Ort zu erfassen und in Echtzeit ins Warenwirtschaftssystem einzuspeisen. Die „Geschichte“ lässt sich ins Unendliche fortsetzen. Außendienstmitarbeitende im Vertrieb oder Kundenservice gewinnen durch den Einsatz digitaler Mittel an Effizienz, sofern man sich a) darauf einlässt und b) die entsprechenden Werkzeuge zur Verfügung stellt.  
 

Das Unternehmen als Gemeinschaft 

Es wird keine digitale Umkehr mehr geben. Auch wenn Sie sich als Unternehmer im Moment vielleicht noch fragen, ob und wie Sie auf diesen Zug aufspringen sollen, können Sie sicher sein, dass es kein Zurück mehr gibt. Wer sich für eine digitale Zukunftsstrategie entscheidet, sollte intern sicherstellen, alle Mitarbeitende an Bord zu holen. Eine von oben herab verordnete Nutzungspflicht ist nur halb so effektiv, wenn die Anwender nicht auch den Sinn dahinter sehen und entsprechend motiviert sind. Die Praxis zeigt, dass dies am ehesten funktioniert, wenn die betroffenen Benutzer sich aktiv in die Diskussion und Entscheidungsfindung einbringen sowie ihre Erfahrungen bei der Umsetzung einfließen lassen können. Anders formuliert: Das Unternehmen sollte als Gemeinschaft den Weg in die digitale Zukunft antreten. 
 

Zum digitalen Entdecker werden 

Damit sich die Mitarbeitenden – immerhin Ihre internen Experten in den jeweiligen Fachbereichen – auch an der Digitalisierung Ihres Unternehmens aktiv beteiligen, braucht es eine entsprechende „EntdeckerkulturDas Ausprobieren neuer digitaler Werkzeuge gehört ebenso dazu wie das Tolerieren von Fehlschlägen, verbunden mit dem Wissensaufbau, warum etwas funktioniert und warum nicht. Von der Idee über die Prüfung bis zur Umsetzung darf das Business-Denken nicht zu kurz kommen. Digitalisierung macht nur dann Sinn, wenn es dem Unternehmen einen „Gewinn“ bietet. Wie dieser aussieht, ist ganz verschieden: Das können Kosteneinsparungen, Kundenmehrwert, Mitarbeiterzufriedenheit, Produktinnovationen und vieles mehr sein. 
 

Die Geschichte geht immer weiter 

Bestimmt ist Ihnen aufgefallen, dass neue Technologien bei der Digitalisierung zwar wichtig sind, Kreativität und Fantasie jedoch eine ebenso zentrale Rolle spielen. Nur wer die Zukunft in seine Überlegungen und Visionen integrieren kannwird schlussendlich aus den vielen digitalen Möglichkeiten die passenden Tools für sein Business auswählen. Die Geschichte geht immer weiter, denn Digitalisierung ist ein Wegkein Ziel. Lassen Sie sich dabei durch eine grenzenlos unendliche Fantasie inspirieren und motivieren. 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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