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Die Cloud für Einsteiger (Teil 1): Grundlagen

von David Lauchenauer am 13.08.2019

Digitalisierung und Cloud sind untrennbar miteinander verbunden. Eine cloudbasierte IT-Infrastruktur ist die Grundlage für innovative Business- und Arbeitsmodelle. Sie bietet Unternehmen die notwendige Flexibilität, um die Anforderungen und Veränderungen des Wettbewerbs erfolgreich zu meistern. Die Nutzung von Cloud Services ist denkbar einfach und eignet sich für jede Unternehmensgröße. Erfahren Sie mehr über die Grundlagen und Vorteile der Cloud in unserer zweiteiligen Beitragsreihe. 
 
Technologie 
Der Einsatz von IT ist wohl den meisten von uns geläufig. Wie das funktioniert, war bis vor einigen Jahren eindeutig klar. Software auf Hardware installieren, Netzwerk aufbauen, regelmäßig updaten, Daten sichern usw. Funktioniert, ist aber aufwändig und teuer. Die Technologie-Idee hinter der Cloud ist es, die gesamte Infrastruktur an einem Ort zu zentralisieren und über ein Netzwerk (in der Regel das Internet) vielen Kunden zur Verfügung zu stellen. Das spart Zeit, Geld und Ressourcen, ohne dass die Anwender auf die erforderliche Rechnerleistung verzichten müssen. Auf diese Weise muss das Rad nicht jedes Mal neu erfunden werden. Was wir vom Strom und Wasser schon lange kennen, ist nun auch mit IT-Diensten möglich.  
 
Bereitstellung 
Da diese IT-Dienste in den meisten Fällen über das Internet angeboten werden, hat sich der Begriff Cloud eingebürgert, abgeleitet vom Symbol für „Datenwolken“. Inzwischen gibt es eine ganze Anzahl solcher Wolken. In einer Privaten Cloud bucht jemand exklusive Speicher- und Rechnerleistung ganz für sich allein. Das ist zwar etwas teurer, lässt aber auch mehr individuellen Spielraum zu. Die Public Cloud ist quasi die öffentliche Datenwolke. Gleich wie beim öffentlichen Verkehr teilen sich hier mehrere Kunden die vorhandenen Ressourcen. Natürlich ist der Datenschutz trotzdem gewährleistet. Dann gibt es aber auch gemischte Formen von Private und Public, sogenannten Hybrid Clouds. Sie müssen sich nicht alles merken, nur das eine: Das Tolle an der Cloud ist, dass verschiedene Kombinationen möglich sind, ganz nach den individuellen Anwenderbedürfnissen. 
 
Servicemodelle 
Was man denn aus den jeweiligen „Wolken“ beziehen möchte, ist wieder eine andere Frage. Grundsätzlich werden drei Servicemodelle unterschieden: 
  • Infrastruktur as a Service (IaaS): Statt zu kaufen, lassen sich Computer und Speicherplatz in der Cloud ganz einfach mieten. 
  • Plattform as a Service (PaaS): Programmierumgebungen für die Erstellung von Software, Datenbanken usw. 
  • Software as a Service (SaaS): Software-Anwendungen wie Cloud-ERP, Office-Programme usw. 
 
Für die meisten Anwender ist SaaS das wohl am häufigsten genutzte Servicemodell. Die Liste der angebotenen Programme ist lang und erfüllt (fast) jeden Wunsch. 
 
Nutzung 
Klassische „On-Premise“-Anwendungen werden vor Ort installiert, betrieben und genutzt. Daher die Bezeichnung. Der große Unterschied zur Cloud liegt darin, dass solche Software für lokale Installationen in der Regel als Lizenzen erworben werden muss. Die Cloud hingegen beruht auf dem Abo-Prinzip. Rechnerleistungen, Anwendungen usw. werden für eine bestimmte Zeit gemietetDas ist günstiger und einfacherLaufzeiten von einem Monat sind durchaus möglich. Abgerechnet werden aber auch die Anzahl Benutzer, welche auf die Software zugreifen wollen. Dann gibt es aber noch eine dritte Dimension, nämlich der gewünschte Funktionsumfang. Manche brauchen eben ein bisschen mehr, andere etwas weniger. Spannend ist auf jeden Fall der Kostenvergleich zwischen Cloud- und On-Premise-Lösungen. 
 
Datensicherheit 
Ein Thema steht bei der Diskussion um Cloud-Anwendungen immer ganz oben: Datensicherheit. Hier herrscht oft große Verunsicherung. Sind Daten in der Cloud sicher oder nicht? Um es vorwegzunehmen: Sie sind es. Cloud-Technologien sind stabil, zuverlässig und bieten enorme Sicherheitsvorkehrungen. Professionelle Rechenzentren mit Standort Deutschland genießen nicht zuletzt aufgrund der vorherrschenden Gesetzgebung einen ausgezeichneten Ruf. Datenschutz wird hier großgeschrieben und mit enormem Aufwand betrieben. Den Vergleich mit lokalen Installationen muss die Cloud keineswegs scheuen. Im Gegenteil… Doch es gibt auch ein Aber, wenn es um die Cloud-Sicherheit geht. Dazu gehören beispielsweise ausländische, nur schwer kontrollierbare Webdienste. Hier stellt sich die Frage der Vertrauenswürdigkeit, nicht zuletzt auch in Abhängigkeit der anvertrauten Daten.  
 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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