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Die Bedeutung von KI in ERP-Systemen

von David Lauchenauer am 20.05.2021

Streaming-Dienste nutzen sieNavigationsgeräte auch und Sprachassistenten erst recht. Die Rede ist von Künstlicher Intelligenz. Eine Mischung aus Black-Box und Science-Fiction, fremd und faszinierend zugleich. Doch jenseits aller mystischen Vorstellungen geht es um logische Algorithmen, welche in der Lage sind «mitzudenken»Welche Vorteile diese Technologie künftig für die komplexe ERP-Welt bietet und wie Sie sich schon jetzt darauf vorbereiten können, erfahren Sie in diesem Beitrag.  
 
Schon Captain Kirk setzte auf KI 
Bereits 1966 konnte der Kommandant des Raumschiffs Enterprise, Captain Kirk, seinem Bordcomputer per Sprachanweisung Befehle erteilen. Mit Siri, Alexa, Cortana & Co. sind assistierende Systeme heute zum Alltag geworden. Dahinter steckt Künstliche Intelligenz in Form von Spracherkennung und der Fähigkeit, kontextbezogen selbständig zu agieren. Bemerkenswert (wie Kirks Kollege Spock sagen würde) und etwas, welche bei den einen hohe Erwartungen und bei den anderen schlimme Befürchtungen wecktDa die Büchse der Pandora nun mal geöffnet ist, werden wir wohl oder übel künftig mit KI leben müssen/dürfen. Fest steht, dass Künstliche Intelligenz ähnlich wie Cloud-Services zu den disruptiven Technologien der (nahen) Zukunft wird.  
 
Das ERP-Tic-Tac-Toe der Zukunft 
KI-Systeme werden dazu entwickelt, um uns Menschen bei der Analyse und Interpretation von Daten, bei Prognosen und Entscheidungen, bei der Optimierung und Steuerung von Tätigkeiten sowie bei der Automatisierung von Prozessen zu unterstützen. Denksport wie beim Schach oder Tic-Tac-Toe wird uns von einer speziell dafür programmierten Software abgenommen. Diese ist darauf ausgelegt, stets die beste Lösung zu finden. Das «Beste» ist dabei immer eine Frage der Definition. In Zusammenhang mit ERP-Systemen geht es darum, Unternehmensprozesse zu optimieren, Entwicklungspotenzial zu erkennen und faktenbasierte Entscheidungsgrundlagen zu liefern. 
 
KI-Anwendungen sind schon jetzt Realität 
Die Komplexität unternehmerischer Prozesse beruht zu einem beträchtlichen Teil auf den vielen Abhängigkeiten. Nehmen wir zum Beispiel das klassische Dilemma zwischen hoher Lieferfähigkeit und geringen Lagerbeständen. Wo liegt der optimale Wert? Bisher wurde dieser in der Regel über subjektive Erfahrungswerte definiert. Doch wenn das Bauchgefühl nicht mehr reicht, wird es schwierig. Hier kommt Künstliche Intelligenz ins Spiel. Bei der Analyse von Daten und der Prognose von Trends leistet KI bereits heute wertvolle Dienste. Ebenso bei sprachverstehenden „intelligenten“ Bots oder wissensbasierten Expertensystemen.  
 
Auch das ERP-System wird intelligent 
Es braucht nur wenig Fantasie, um das gewaltige Potenzial von Künstlicher Intelligenz mit der Komplexität des ERP-Schachspiels in Verbindung zu bringen. Sobald es um Entscheidungen, Prognosen, Optimierung, Steuerung oder Automatisierung geht, ist jede Hilfe herzlich willkommen. Das ERP-System ist und bleibt der Motor bei Geschäftsprozessen, doch könnten Einparkhilfe, Spurhalte- und andere Assistenzsysteme die Fahrt jedes Unternehmens um einiges angenehmer machen, z.B. 
 
  • Kundenbeziehungen bezüglich Potenzial auswerten und eine Priorisierung oder geeignete Maßnahmen vorschlagen.  
  • den Materialfluss analysieren und mögliche Engpässe diagnostizieren und diese vorausschauend entschärfen. 
  • bei der Finanzplanung auf künftige Engpässe hinweisen und vorsorgliche Schritte in die Wege leiten. 
  • für eine effiziente Auslastung von Ressourcen in der Produktion sorgen und die Materialbeschaffung optimieren. 
  • die Wartung von Maschinen und Anlagen aufgrund von Sensoren so einplanen, dass kritische Stillstände vermieden werden. 
 
Machen Sie sich mit der Zukunft vertraut 
Das KI-getriebene ERP wird Unternehmen helfen, die Entscheidungsqualität und Verarbeitungsgeschwindigkeit zu verbessern. Die Rolle des ERP-Systems verändert sich von der Datenzentrale und Prozessmaschine zuinteraktiven Assistenzsystem auf Augenhöhe. „Hallo ERP, kriege ich diesen Auftrag bis nächsten Monat noch rein?“ Machen Sie sich darauf gefasst, dass Ihnen Ihr ERP künftig die Antwort nicht schuldig bleiben wird oder Ihnen sogar auch mal auf die Finger klopft. Intelligente Systeme denken mit, arbeiten und kommunizieren wie einst Mister Spock. 
 
Weiterführende Informationen zu Künstlicher Intelligenz finden Sie hier: 
 
 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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