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Die 4 Stufen auf dem Weg zum digitalen Unternehmen

von David Lauchenauer am 28.01.2020

Viele Unternehmen setzen sich aktiv mit den Möglichkeiten und Auswirkungen der Digitalisierung auseinander. Als KMU sucht man dabei stets einen Weg, um Investitionen gewinnbringend und nachhaltig zu tätigen. Nur wenn Digitalisierung auch wirtschaftliche Früchte trägt, lässt sich diese rechtfertigen. Welche vier Stufen der Transformation den Weg zum digitalen Unternehmen ebnen, erfahren Sie in diesem Beitrag.  
 
Stufe 1: Wir sollten was machen (Interesse) 
Das Thema Digitalisierung ist in den Medien omnipräsent. Kein Tag vergeht, ohne dass nicht neue Tools und Technologien vorgestellt werden. Dem kann man sich weder privat noch geschäftlich entziehen. Irgendwann reift die Erkenntnis, dass man auch endlich «etwas machen» sollte, bevor man den Anschluss verliert. In dieser Phase ist es wichtig, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Tönt zwar komisch, ist aber wichtig, denn sonst verliert man sich leicht in den unendlichen Möglichkeiten der digitalen Welt. Konkret bedeutet das: Stellen Sie Ihre bestehenden Prozesse auf den Prüfstand und machen Sie sich Gedanken über die Zukunft Ihrer Branche, Ihres Unternehmens und Ihrer Produkte bzw. Dienstleistungen. Das ist die Ausgangslage, welche Ihre digitale Strategie definiert. 
 
Stufe 2: Wir wollen es richtig machen (Strategie) 
Es ist an der Zeit, Ihnen reinen Wein einzuschenken. Glauben Sie, der Weg zum digitalen Unternehmen kennt kein Ziel, sondern der Weg selbst ist das Ziel. Um davon nicht abzuweichen, brauchen Sie eine klare Strategie im Kontext mit Ihren anderen Strategien hinsichtlich Unternehmenspositionierung, Marktbearbeitung, Produktentwicklung, Personalrekrutierung usw. Erst die Verzahnung mit der Gesamtausrichtung des Unternehmens sorgt dafür, dass sich die Digitalisierung in Ihrem Unternehmen in die richtige Richtung entwickelt. Diese Denkweise ist wiederum die notwendige Grundlage, für nachhaltige Projekte. Die zweite Stufe der Digitalisierung dreht sich nicht mehr um Grundsatzfragen, sondern setzt auf qualitative Werte. Dabei spielt die Strategie eine zentrale Rolle. Die richtigen Dinge richtig tun, lautet die Devise.  
 
Stufe 3: Wir packen es an (Umsetzung) 
Bei der Umsetzung von digitalen Projekten steht nicht nur die Technologie im Vordergrund. Das ganze Unternehmen wird transformiert. Oft ist damit ein Kulturwandel verbunden, welcher gut begleitet werden will. Die Angst vor einem Jobverlust oder die Befürchtung, mit den Veränderungen nicht Schritt halten zu können, sind in Zusammenhang mit der Digitalisierung weit verbreitet. Wer alle Beteiligten ins Boot holen will, sollte Strategie und Umsetzung transparent machen und den Nutzen der Digitalisierung hervorheben. Sehen die Mitarbeitenden einen positiven Sinn und Nutzen hinter dem Ganzen, werden sie die Vorhaben auch unterstützen. Es ist wichtig, den Gedanken der Digitalisierung in den Köpfen und Herzen der Mitarbeitenden zu verankern. Auf diese Weise profitiert man gleich von zwei Vorteilen: Einerseits erhöht sich die Motivation, andererseits kann vorhandenes, wertvolles Wissen genutzt werden.  
 
Stufe 4: Wir entwickeln uns weiter (Zukunft) 
Die digitale Transformation ist kein Projekt, sondern ein Dauerzustand. Auf der Basis neuer Technologien entstehen innovative Angebote und Produkte. Gleichzeitig lassen sich Organisationsstrukturen und Arbeitsformen laufend optimieren und modernisieren. Die ständige Erneuerung und Verbesserung von Prozessen führt dazu, dass sich ein Unternehmen sukzessive seiner Idealform nähert. Digitalisierung muss daher als ständiger Innovationsprozess verstanden werden. Der kreative Umgang mit den technologischen Möglichkeiten ist dabei von entscheidender Bedeutung. In der vierten Stufe des digitalen Unternehmens werden keine Grundsatzdebatten mehr über Sinn oder Unsinn der Digitalisierung geführt. Die Herausforderung besteht darin, ständig einen möglichst hohen Nutzwert für das Unternehmen herauszuschälen. Dazu braucht es ein offenes, zukunftsorientiertes Denken sowie agile Strukturen und motivierte Mitarbeitende. 
 
Wer sich schrittweise zum digitalen Unternehmen entwickeln will, sollte zwischendurch innehalten und sich fragen: Wo stehen wir auf diesem Weg? Was wollen wir erreichen? Und wie kommen wir dorthin? Das vorhandene Potenzial an Optimierungs- und Automatisierungsmöglichkeiten, aber auch an Innovationskraft ist bestimmt auch in Ihrem Unternehmen hoch. Dieses zu erschließen, ist spannend und faszinierend zugleich.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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