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Die 10 wichtigsten ERP-Trends fürs 2020

von David Lauchenauer am 14.01.2020

 

Was erwartet uns im ERP-Jahr 2020? Bereits in den letzten Jahren haben Cloud und Digitalisierung die Nachfragen nach modernen Lösungen angekurbelt. Standen bis anhin eher funktionale Anforderungen im Vordergrund, haben immer mehr die Fachabteilungen das Sagen. Das Business wird zunehmend digitaler und damit bestimmender. Passend dazu gewinnen Themen wie Automatisierung und Vernetzung weiter an Bedeutung. 
 
1. Smart Services und Business-Apps 
Die Skalierbarkeit der digitalen Infrastruktur ist für agile Unternehmensformen von zentraler Bedeutung. Die Verwendung gezielter Anwendungen in Form von Services oder Apps eignet sich hervorragend, um rasch auf Veränderungen reagieren zu können. Rasche Verfügbarkeit, kurze Release-Zyklen und hohe Skalierbarkeit zeichnen diesen digitalen Diensten aus. Sie sind prädestiniert für die Nutzung und Bereitstellung von unternehmens- bzw. anwendungsübergreifenden Daten.  
 
2. Intelligente Prognosefähigkeit 
Die Auswertungen transaktionaler Daten gewinnt für ERP-Systeme immer mehr an Bedeutung. Wurden die Daten früher zwecks Analyse an eine Analyse-Software (Business Intelligence) übergeben, holen ERP-Lösungen in diesem Bereich rasch auf. Auf diese Weise können Auswertungen schneller und vor allem mit Echtzeitdaten vorgenommen werden. Dabei zeigt sich zunehmend der Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI). Diese hilft, aussagekräftige Daten zu gewinnen und kontextbezogen sinnvoll zu interpretieren. 
 
3. Unterstützung automatisierter Prozesse 
Angesichts des Kosten- und Wettbewerbsdrucks sehen sich Unternehmen gezwungen, das vorhandene – und noch längst nicht überall ausgeschöpfte – Automatisierungspotenzial zu nutzen. ERP-Systemen mit entsprechender Workflow-Funktionalität und den dazu benötigten Daten unterstützen nicht nur Prozesse, sondern können viele Routinearbeiten automatisieren. Mitarbeitende werden dadurch entlastet und können sich auf wertsteigernde Tätigkeiten konzentrieren.  
 
4. Fokus auf Kundenzentrierung 
Kunden zu gewinnen und zu halten, ist nicht einfach, doch die Grundlage für erfolgreiches Business. Nicht nur die meisten Unternehmen haben das erkannt, sondern auch viele ERP-Hersteller. Sie liefern die digitalen Grundlagen, um die Customer Journey optimal abzubilden. Marketingkampagnen, Leadbearbeitung, Kundenservice und -betreuung bis hin zu Datenanalyse, E-Mail-Integration und vieles mehr machen ERP-Systeme zu unverzichtbaren Werkzeugen bei der Lead- und Kundenbearbeitung. 
 
5. Die Cloud gewinnt weiter an Bedeutung 
Cloud-Services gehören in den meisten Unternehmen inzwischen zum Alltag. Kostendruck, Verfügbarkeit, SicherheitMobilität und Flexibilität sind die am häufigsten genannten Gründe, warum sich Firmen für die Cloud entscheiden. Klar, dass diese Gründe bei der Evaluation eines neuen ERP-Systems eine zentrale Rolle spielen. ERP aus der Cloud wird künftig noch stärker zur Commodity. Die Akzeptanz steigt weiter und könnte sich schon bald zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor entwickeln.  
 
6. ERP goes IoT 
Daten, soweit das Auge reicht und noch viel weiter. Smarte Produkte, Maschinen und Sensoren sorgen dafür, dass der Datenstrom nicht abreißt. Die Integration von „Internet of Things“-fähigen Geräten und Anlagen gerät zunehmend ins Visier von ERP-Systemen. Nicht umsonst, denn die konsequente, integrierte Nutzung transaktionaler Daten aus dem operativen Business bildet die Grundlagen für innovative Geschäftsmodellekundenorientierte Dienstleistungen und moderne Fertigungskonzepte wie Industrie 4.0.  
 
7. Single Source of Data 
Als zentrale Datenbasis bietet das ERP die Möglichkeit, sämtliche Informationen eines Unternehmens umfassend zur Verfügung zu stellen. In Verbindung mit mobilen Geräten (Smartphones, Tablets) und der Vernetzung mit Drittsystemen (z.B. Lieferanten, Kunden, E-Commerce, Logistikdienstleistern) wird das ERP zur „Single Source of Data“. Diese ermöglicht die Kommunikation und Kollaboration über Unternehmensgrenzen hinweg. 
 
8. Mobilität mit Echtzeitdaten 
Ab 2020 kommt der Trend zu flexiblen, mobilen Organisationsmodellen und Arbeitsformen noch mehr in Schwung. Datenfunknetze und mobile Devices (Smartphones, Tablets etc.) sind ein Quasi-Standard. Moderne ERP-Software ist darauf ausgerichtet und stellt dank der Cloud alle benötigten Daten in Echtzeit zur Verfügung.  
 
9. Personalisierte Anpassbarkeit 
Das Einheits-ERP gerät ins Wanken. Grund dafür sind die unterschiedlichen Erwartungen der Anwender für ihre Bedürfnisse im geschäftlichen Umfeld. Als Konsequenz steigt die personalisierbare Anpassbarkeit des ERP-Systems. Nebst zahlreicher Systemparameter muss künftig auch das User Interface den Business-Anforderungen optimal entsprechen. Benutzereinstellungen, Oberflächen, Reports usw. unterliegen einer ständigen Individualisierung 
 
10. Integration als Erfolgsfaktor 
Welche On-Board-Anwendungen bringt das ERP-System mit? Diese Frage wird in Zukunft entscheidend sein. Die tiefe Integration aller benötigter Applikationen wird künftig zum entscheidenden Kriterium für die Wahl eines ERPund zwar nicht nur bei kleinen und mittleren Unternehmen 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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