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Die 10 besten Ausreden, um die Digitalisierung auszusitzen

von David Lauchenauer am 25.02.2021

Null Bock auf Digitalisierung? Erst mal abwarten und schauen, was die anderen machen? Gibt es gerade wichtigere Themen in Ihrem Unternehmen? Alles klar. Und solange niemand das digitale Fass aufmacht, ist alles kein Problem. Wenn doch, muss man schon gute Argumente ins Feld führen, um nicht als rückständig zu gelten. Aber keine Sorge, hier finden Sie die zehn besten Ausreden, warum Sie die Digitalisierung zwar grandios finden, aber doch lieber mal abwarten wollen. 
 
#1 Die Technologie ist unausgereift 
Hervorragend, dieses Argument sticht immer. Technologie ist in Dauerentwicklung und voller Fehler. Sichere Rechenzentren und geprüfte ERP-Lösungen sind nur Gerede. Und überhaupt, diese Sache mit den Cloud-Anwendungen. Unsicher, unausgereift, gefährlich. Warten wir lieber noch ein paar Jahre ab, bis sich das Ganze stabilisiert und etabliert hat.  
 
#2 Der Zeitpunkt ist gerade ungünstig 
Generationenwechsel, Übernahmeverhandlungen, Unstimmigkeiten mit dem Betriebsrat, Stellenabbau, Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Osteuropa, interne Machtkämpfe – die Liste mit ungünstigen Zeitpunkten für eine Digitalisierungsstrategie lässt sich beliebig erweitern. Wer gleichzeitig mit drei Themen auftrumpft, gewinnt Zeit. 
 
#3 Die alte Software läuft noch prima 
Auch der verstaubte Monochrom-Monitor im Lager kann bei Bedarf als Beweis für ein noch funktionierendes ERP-System geltend gemacht werden. Never change a running system, welche wahren Worte der IT-Pioniere. Die alte Software läuft noch und hält garantiert weitere fünf Jahre. Inzwischen ist keine Eile angesagt.  
 
#4 Es geht auch ohne Digitalisierung 
Der Maschinenpark stammt noch aus der Zeit, als Opa das Unternehmen gegründet hatSeither hat sich kaum etwas verändert. Trotzdem haben wir die letzten Jahrzehnte gut überstanden. Immerhin haben wir den Telex durch ein modernes Faxgerät ersetzt. Und der Außendienst ist mit schnurlosen Telefonen ausgerüstet. Alles im grünen Bereich auch ohne digitales Zeugs  
 
#5 Die meisten IT-Projekte scheitern 
Allgemein ist es doch so, dass die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns von IT-Projekten groß ist. Das hört man immer wieder. Ein solches Risiko kann und darf man als verantwortungsbewusste Führungskraft nicht eingehen. Überhaupt hört man in den Medien oft nichts Gutes über die digitale GildeDaher, Finger weg! 
 
#6 Wir setzen auf bewährte Prozesse 
Unsere Verkäufer sind regelmäßig bei den Kunden und schreiben die Bestellungen auf, welche dann vom Innendienst abgetippt werden. Bei uns reden die Mitarbeitenden eben noch miteinander. Prozesse werden beim Feierabendbier besprochen. Diese Unternehmenskultur hat sich bestens bewährt. Der digitale Wandel führt dazu, dass wir unsere Identität als Firma verlieren.  
 
#7 Kein Geld für digitale Abenteuer 
Für Investitionen fehlt uns leider derzeit das Geld. Wir erleben wirtschaftlich schwierige Zeiten. Der Konkurrenzkampf ist hart, die Globalisierung verlangt uns eh schon alles ab. Und jetzt noch digitalisieren? Ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang eingehen? Bei allem Respekt, aber lieber bessere Zeiten abwarten. Dann schauen wir mal.  
 
#8 Das nötige IT-Wissen fehlt uns 
Wir beherrschen unser Metier, darin sind wir richtig gutAber IT gehört nicht zu unserer Kernkompetenz. Da fehlt uns schlichtweg die Erfahrung und das nötige Wissen. Einen IT-Spezialisten können wir uns nicht leisten, bestenfalls einen Studenten als Freelancer. Sorry, das passt einfach nicht. Die Digitalisierung muss warten.  
 
#9 Der wirtschaftliche Nutzen ist zu gering 
Um es auf den Punkt zu bringen: Nach reiflicher Überlegung hat der Vorstand beschlossen, die Digitalisierungsstrategie nicht weiterzuverfolgen. Der wirtschaftliche Nutzen für unseren Betrieb ist angesichts der hohen Kosten unwirtschaftlich. Stattdessen konzentrieren wir uns auf die bestehenden Mittel und versuchen, diese noch effizienter zu nutzen. 
 
#10 Zuerst müssen wir interne Probleme lösen 
Streng vertraulich und nur unter uns: Der Zwist zwischen Vertrieb und Geschäftsleitung eskaliert gerade. Zudem ist die Forderung der Mitarbeitenden nach Homeoffice immer noch in der Schwebe. Das ganze Unternehmen wackelt. Wir müssen zuerst die internen Probleme in den Griff kriegen. Kommen Sie daher bloß nicht mit Digitalisierung. 

├ťber den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Gesch├Ąfts­f├╝hrer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software ├╝ber Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software ben├Âtigen.

├ťber den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

├ťber den Autor: Timo B├Ąrenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang ÔÇ×Internationales Technisches VertriebsmanagementÔÇť stie├č Timo B├Ąrenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon w├Ąhrend seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft f├╝r Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er ma├čgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

├ťber den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

├ťber den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler f├╝r einen Software Dienstleister. ├ťberzeugt von Produkt und Mentalit├Ąt, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktm├Ą├čig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte fr├╝her mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

├ťber den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er f├╝r myfactory den Bereich Online Marketing.

├ťber den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

├ťber den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

├ťber die Autorin: Sandra B├╝ltermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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