Weitere Themen

Der Mensch im Fokus der Digitalisierung

von David Lauchenauer am 03.12.2019

Es tönt paradox, aber bei der Digitalisierung geht es in erster Linie nicht um Technologien, sondern um Menschen. Leider wird diese Tatsache häufig vergessen. Ob wir uns von der digitalen Welt beherrschen lassen oder diese mitgestalten, liegt in unseren Händen. Wir werden weder von einer fremden Macht bedroht noch müssen wir uns hilflos unserem Schicksal ergeben. Was es braucht, ist ein (selbst)bewusster Umgang mit einer nutzenorientierten Digitalisierung, bei welcher der Mensch im Fokus steht. Wie das aussehen könnte, erfahren Sie in diesem Beitrag. 
 
Mit Veränderungen bewusst umgehen 
Wir sind umgeben von einer zunehmend digitalisierten Welt, die unser Verhalten und unser Denken verändert. Daran besteht kein Zweifel. Erstaunlich dabei ist, dass in diesem Zusammenhang der Digitalisierung in der Regel eine dominierende Rolle zugeschrieben wird. Wir Menschen – so das Klischee – sind dieser „Übermacht“ mit gebundenen Händen ausgeliefert. Doch realistisch betrachtet, ist das Gegenteil der Fall. Wir Menschen gestalten die Digitalisierung und entwickeln neue Technologien. Mehr noch, wir können selbst bestimmen, wie weit wir uns auf das digitale Leben einlassen wollen. Digitale Veränderungen finden nur dann statt, wenn wir diese bewusst zulassen. Natürlich gibt es gute Gründe, sich diesen nicht zu verschließen. Aber auch zahlreiche Alternativen, andere Wege zu gehen. 
 
Digitalisierung bedeutet Kulturwandel 
Nehmen wir als Beispiel die Cloud. Webbasierte Services – vom Datenspeicher bis zum ERP-System – sind die Treiber der Digitalisierung und ihrer Auswirkungen wie mobiles Arbeiten, smarte Fabriken und Geräte, autonomes Fahren, flexible Arbeitsmodelle, neue Organisations- und Lebensformen und vieles mehr. Traditionelle Strukturen und Denkmuster lösen sich zunehmend auf und machen neuen, innovativen Ansätzen Platz. Wir erleben derzeit einen Kulturwandel im Zeitraffertempo. Die Digitalisierung ist nur ein Teil davon. Lassen wir diese einmal außen vor, ist es spannend zu betrachten, wie sich unsere Gesellschaft generell verändert. Rasch stellt sich dabei die Frage, ob es nicht wir Menschen sind, welche die Digitalisierung vorantreiben, als gäbe es kein Morgen. Ist es nicht vielleicht unser Verlangen nach grenzenloser Mobilität, die Gier nach Unterhaltung, nach Informationen, nach sozialem Austausch, nach Wohlstand und Bequemlichkeit, welche die Impulse für die technologische Entwicklung liefern? 
 
Erweiterung von menschlichen Fähigkeiten 
Würden Sie irgendein digitales Gerät in Betrieb nehmen, wenn Sie keinen Nutzen darin sähen? Wohl kaum. Das Verführerische an der Digitalisierung liegt darin, dass sie unsere geheimen Wünsche erfüllt. Jederzeit einen Film anschauen. Bücher lesen, ohne dicke Wälzer herumzuschleppen. Unendlich viele Erinnerungsfotos knipsen – und das beinahe zum Nulltarif. Übers Telefon nicht nur sprechen, sondern einander auch live sehen. Arbeiten, wo immer es uns passt. Einen riesigen Wissensspeicher nutzen können. Gemütlich im Bett liegen und über den Globus fliegend fremde Länder besuchen. Die Liste lässt sich beliebig verlängern. Digitalisierung macht uns zu Superhelden. Haben wir davon nicht seit Kindesbeinen geträumt? Der Eintrittspreis für diese faszinierende Zauberwelt ist kaum der Rede wert. Und wie Kinder wollen wir immer mehr. Nur noch eine Runde. Nur noch einmal… Die Digitalisierung sind wir. 
 
Digitale Möglichkeiten kreativ nutzen 
Irgendwann erwacht man in diesem digitalen Vergnügungspark mit einem Brummschädel. Daran sei dann die Digitalisierung schuld, welche uns zwingt, Dinge zu tun, welche wir gar nicht wollen. Blauäugig, wer so denkt. Dass sich die digitale Technologie rasch und in gewaltigem Umfang entwickelt, ist der Verdienst vieler Menschen auf dem ganzen Erdball. Was wir persönlich als Individuum lernen müssen, ist es, diese Technologien gezielt und bewusst so einzusetzen, dass damit unser Leben besser wird. Nutzen wir die digitalen Möglichkeiten auf kreative Weise, lässt sich damit viel Gutes bewirken. Sei dies für uns persönlich oder fürs Unternehmen, für die Umwelt und Gesellschaft. Möglichkeiten dazu gibt es viele. Exemplarisch sei an die Vorteile der Homeoffice-Arbeit erinnert oder die Nutzung von Cloud-Software, welche den Betrieb von IT-Systemen deutlich vereinfacht. 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
Zurück zur Übersicht der Blog-Beiträge

Kommentare


Es wurde noch keine Kommentare abgegeben.
Zurück zur Übersicht der Blog-Beiträge

Weitere Themen

<< < 1 2 3 ... > >>

© myfactory International GmbH 2020. Alle Rechte vorbehalten.

Über uns

myfactory ist die webbasierte Business Software für KMU in den Bereichen ERP, CRM, PPS, MIS, Portal, Shop, Groupware und Finanzbuchhaltung.

Kontakt

Agnes-Pockels-Bogen 1
D-80992 München

31.01.2020
28.01.2020
24.01.2020
21.01.2020
17.01.2020