Presse
Weitere Themen

Das Geheimnis erfolgreicher ERP-Strategien

von David Lauchenauer am 22.06.2021

 
 
 
 
 
 Unternehmen A schwört auf sein ERP-System, während Unternehmen B immer noch mit Kinderkrankheiten kämpft. Das Thema ERP wird in der Realität kontrovers diskutiert. Die Akzeptanz-Skala reicht von „notwendiges Übel“ bis zu „unverzichtbarer Wettbewerbsvorteil“. Die Motivation, so scheint es, ist stark nutzenorientiert. Welche Vorteile eine ERP-Lösung bietet, hängt wiederum mit der gewählten Strategie zusammen, deren Erfolg sich auf einen wesentlichen Faktor zurückführen lässt: Integration. 
 

Integration als Grundlage digitalisierter Prozesse 

Gemäß einer Bitkom-Studie zur Digitalisierung deutscher Unternehmen haben digitalisierte Geschäftsprozesse vielerorts eine hohe Priorität in der IT-Agenda. Maßgebend für erfolgreiche Projekte istin welchem Umfang Verbesserungen von Arbeitsabläufen entlang der gesamten Wertschöpfungskette mittels Digitalisierung möglich sind. Häufig spricht man in diesem Zusammenhang auch vom Reifegrad digitaler Prozesse (Bitkom). Die integrative Verbindung aller Teilaspekte – voder Mehrfachnutzung von Daten bis zu mobilen Arbeitsmodellen – ist dabei ein zentraler Faktor.   
 

Verbindung von Daten, Systemen und Geräten 

Die digitale Vernetzung unterschiedlicher Komponenten und Bereiche innerhalb eines Unternehmens erfordert ein zentrales Verwaltungssystem. Diese Aufgabe fällt der ERP-Software zu. Sie stellt nicht nur eine zentrale, gemeinsam nutzbare Datenbasis zur Verfügung, sondern bietet auch die benötigte Funktionalität für deren Verarbeitung. Je nach Leistungsfähigkeit der eingesetzten Lösung erstreckt sich der damit verbundene Aktionsradius über die Unternehmensgrenzen hinaus (z.B. Kundenportale oder E-Commerce-Plattformen) oder ermöglicht die Anbindung von Sensoren, Geräten oder Drittsystemen.  
 

Effizienz durch automatisierten Datenaustausch 

Mussten früher ganze Datenbestände einzeln auf die Notebooks von Außendienstlern kopiert und wieder zurück synchronisiert werden, ermöglichen ERP-Systeme aus der Cloud jederzeit und überall mit aktuellen Unternehmensdaten zu arbeiten. Dies ist nur ein Beispiel, wie moderne ERP-Systeme dazu beitragen, Arbeitsprozesse und -modelle zu vereinfachen (nebenbei steigt auch die Datensicherheit). Die Automatisierung des Datenaustauschs erfolgt aber auch innerbetrieblich, z.B. zwischen Verkaufsabteilung und Kundenservice oder über Anwendungen hinweg wie etwa zwischen E-Shop und Lagerlogistik.  
 

Zusammenspiel aller Anwendungsbereiche 

Dank der Integration aller Anwendungsbereiche steigt die Qualität und Effizienz von Unternehmensprozessen. Je höher dieser Nutzen ist, desto zufriedener sind in der Regel auch die Anwender von ERP-Systemen. Daraus lässt sich ableiten, dass der Integrationsgrad bzw. die Integrationsmöglichkeiten den Wert und den Erfolg einer Unternehmenslösung bestimmt. Angesichts des digitalen Wandels wird die strategische Bedeutung dieses Themas weiter steigen. Welchen Beitrag ein ERP zur Integration aller Unternehmensbereiche und -prozesse leisten kann, muss daher zwingend Bestandteil jeder IT-Strategie sein. 
 

Innovative Geschäfts- und Arbeitsmodelle 

Prozessuale Vorteile sind nur ein Aspekt, welcher das ERP im Rahmen der digitalen Integration bietet. Ebenso wichtig sind die Möglichkeiten, welche sich einem Unternehmen dadurch im Rahmen neuer Geschäftsmodelle bieten. So können zum Beispiel bis vor Kurzem noch getrennte Bereiche wie Webshop und stationärer Handel mittels einer integrierten Lösung zu innovativen Omnichannel-Konzepten vereint werden. Mit einem durchgängigen Cloud-ERP wiederum lassen sich beispielsweise mobile, temporäre Verkaufsflächen (z.B. Pop-up Stores) unterstützen oder flexible Arbeitsmodelle realisieren. 
 

Die gesamte Customer Journey unterstützen 

Immer mehr Unternehmen stehen vor der Herausforderung, dass sich die Kundengewinnung kaum noch in klassischen Mustern bewältigen lässt. Die Anzahl Touchpoints (Websites, Online-Werbung, Suchmaschinen, soziale Netzwerke, Events, Webinare, Printmedien usw.), mit denen ein potenzieller Kunde mit einem Unternehmen in Kontakt kommt, macht die Customer Journey immer komplexer. Zudem wird die Kundenbindung nach dem Kauf immer wichtiger. Die Integration und Nutzung aller damit entstehenden Daten und Information mittels zentralen ERP-System wird dadurch zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. 
 

Fazit: ERP als Schlüssel zur Digitalisierung 

ERP-Systeme haben nicht nur die Anfänge der Digitalisierung geprägt, sondern bestimmen auch maßgebend die Zukunft. Die Trends zu mehr Automatisierung und zu einer stärkeren Vernetzung von Produkten, Systemen und Geräten zeichnen sich deutlich ab. Daten werden immer weniger auf Papier, sondern in elektronischer Form übermittelt und direkt weiterverarbeitet. Die Integration von Systemen und Daten ermöglicht es, mit dem digitalen Wandel Schritt zu halten und neue Chancen zu nutzen. Den Schlüssel dazu findet sich im ERP-System.  
  
 
 
 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
Zurück zur Übersicht der Blog-Beiträge

Kommentare


Es wurde noch keine Kommentare abgegeben.
Zurück zur Übersicht der Blog-Beiträge

Weitere Themen

<< < 1 2 3 ... > >>

© myfactory International GmbH 2021. Alle Rechte vorbehalten.

Über uns

myfactory ist die webbasierte Business Software für KMU in den Bereichen ERP, CRM, PPS, MIS, Portal, Shop, Groupware und Finanzbuchhaltung.

Kontakt

Agnes-Pockels-Bogen 1
D-80992 München

29.07.2021
27.07.2021
22.07.2021
20.07.2021
15.07.2021