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Cloud ERP: eine nachhaltige Entscheidung

von David Lauchenauer am 08.09.2020

Die Nachhaltigkeit nimmt als Eigenschaft in unserer Gesellschaft immer weiter zu. Dabei ist es irrelevant, ob es sich um den Erwerb von Lebensmitteln, Kleidung oder Baustoffen handelt: Die Eigenschaft der Nachhaltigkeit ist von großer Bedeutung für Konsumenten geworden. Im Business Umfeld gibt es sowohl nachhaltige Bewegungen hin zum energieneutralen Unternehmen als auch strategischer Natur. Bei diesem strategischen Ansatz müssen die Entscheidungen der Management-Ebene nachhaltig auf die Erreichung der Unternehmensziele einzahlen. Entscheidungen, die getroffen werden, sollen hierbei eine nachhaltige Wirkung erzielen. Kurzum: Es gilt das Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. Dieser Artikel beleuchtet daher Beschlüsse im Unternehmen und warum die Wahl eines Cloud ERPs genau solch eine nachhaltige Entscheidung darstellt. 
 

Gelebte Entscheidungskultur im Unternehmen 

In deutschen Unternehmen lassen sich grundsätzlich verschiedene Entscheidungskulturen feststellen. Während öffentlich gehandelte Aktiengesellschaften ihre Entscheidungen primär hinsichtlich der Entwicklung des Aktienkurses ausrichten, um die Aktionärserwartung zu erfüllen, zielen Start-up-Unternehmen vor allem auf einen Product Market Fit, also einen erfolgreichen Markteintritt, mit der dazugehörigen Fokussierung auf Wachstum ab. Abgesehen von der generellen strategischen Aufstellung eines Betriebes lassen sich auch verschiedene Managementtypen beobachten. Da die Primäraufgabe eines Entscheiders eben genau das Treffen von Entscheidungen darstellt, lässt sich beispielsweise beobachten, dass manche Entscheider dazu tendieren, Beschlüsse um des Entscheidungswillen zu treffen. Auf der anderen Seite der Medaille lässt sich in manchen Firmen ebenfalls eine Entscheidungskultur feststellen, die ihrem Namen nicht gerecht wird, denn es werden Beschlüsse nur sehr zögerlich getroffen; oftmals werden das Für und Wider über Monate abgewogen. In seltenen Fällen gibt es gar eine Verschiebung hin zu übergeordneten Gremien wie Vorstand und Aufsichtsrat, bei denen sich Manager immer mehrmals absichern möchten, bevor eine Entscheidung wirklich getroffen und verantwortet wird. Es muss wohl nicht besonders hervorgehoben werden, dass die drei Extremen keine nachhaltige Entscheidungskultur darstellen und zu Problemen in der Unternehmung führen können. 
 

Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entscheidungskultur 

Damit Entscheidungen nachhaltig getroffen werden können, sollte stets überprüft werden, ob die gewünschten Ergebnisse auch wirklich auf die Unternehmensziele einzahlen. Ist dies nicht der Fall, sollte eine (getroffene) Entscheidung kritisch hinterfragt und ggf. korrigiert werden. Als Grundlage für gute Entscheidungen benötigt es in erster Linie möglichst vollständige Informationen, um ein komplettes Bild zu erhalten. Ein Cloud ERP, welches unterschiedliche Systeme wie CRM, E-Commerce, Produktion und Warenwirtschaft verbindet, kann bereichsübergreifende Auswertungen liefern, um Entscheidern eine bessere Informationsgrundlage zu bieten. Eine vollständige Informationsgrundlage kann dann beispielsweise in eine SWOT-Analyse überführt werden. Hierbei werden die Merkmale Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken gegeneinandergestellt, sodass die jeweiligen strategischen Entscheidungen besser abgewogen werden können. Auch externe Trends und relevante Untersuchungen wie die Gartner Magic Quadrants können einbezogen werden, um ein umfassenderes Bild zu erzeugen. Der gesamte Prozess lässt sich am besten wie folgt beschreiben: 
  • - Analyse verfügbarer Informationen 
  • Definition der Herausforderung (Was soll genau erreicht werden?) 
  • Ideenfindung/Brainstorming (Wie soll das Ziel erreicht werden?) 
  • Vorauswahl treffen 
  • Entscheidung konkretisieren 
  • Ergebnis der Entscheidung kommunizieren 
Vor allem der letzte Aspekt ist von besonderer Bedeutung, denn eine getroffene Entscheidung sollte nicht nur konkret benannt, sondern auch an alle Stakeholder kommuniziert werden. Nur so kann erreicht werden, dass die Entscheidung vom gesamten Unternehmen mitgetragen wird. In obiger Auflistung wurde absichtlich ein essenzieller Punkt außen vor gelassen: Die Überprüfung der getroffenen Entscheidung sollte regelmäßig stattfinden, da sich Ausgangssituationen und die Unternehmensziele regelmäßig ändern. Wer getroffene Entscheidungen regelmäßig auf den Prüfstand stellt, wird langfristig bessere Ergebnisse erhalten. Dies ist insbesondere hinsichtlich der IT-Umgebung von Relevanz, zum Beispiel bei der Auswahl der passenden Business Software. 
 

Warum Cloud ERP eine nachhaltige Entscheidung darstellt 

Zugegebenermaßen nimmt die Headline des Beitrages das Spannungsmoment, denn es wird bereits vorweggenommen, dass die Entscheidung für ein Cloud ERP nachhaltig ist und Ihr Unternehmen zukunftssicher aufstellen wird. Nachfolgend gilt es zu beleuchten, warum dies der Fall ist: 
  1. 1. Die Cloud ist etabliert: Zu diesem Ergebnis kommt die im Juni 2020 veröffentliche diesjährige Ausgabe des Bitkom Cloud Monitors. Laut den Befragungen setzen bereits 76% der befragten Unternehmen auf die Cloud; nur in 6% der Betriebe ist die Cloud kein Thema. Die technologischen Vorteile sind damit bereits in KMU bekannt und werden genutzt. 
  1. 2. Höherer Sicherheitsstandard: bitkom research, die Herausgeber der Cloud Monitor 2020 Studie, fanden ebenfalls heraus, dass im Jahre 2019 die befragten Unternehmen mehr Sicherheitsvorfälle bei ihrer eigenen IT beobachteten als in der Public Cloud. Im Umkehrschluss lässt sich herausstellen, dass ein Cloud ERP in spezialisierten Rechenzentren betrieben wird, wodurch die Ausfall- und Datensicherheit steigt. Der Zugriff auf Daten erfolgt nur noch SSL-verschlüsselt über das Internet, es werden keine Daten mehr lokal gespeichert, die gestohlen oder zerstört werden können. Ein dediziertes Rechte-Management vereinfacht den Arbeitsalltag der IT. 
  1. 3. Keine Kapitalbindung: Ein Cloud ERP kann im „on-demand“ bzw. Software-as-a-Service-Modell als Dienstleistung bezogen werden. Das Unternehmen zahlt fortan eine monatliche Abo-Gebühr für die Nutzung des IT-Systems; entsprechende Lizenzen, Carepacks und die teure IT-Infrastruktur müssen nicht mehr in Vorkasse erworben werden. Das freigesetzte Kapital kann stattdessen für die Wertschöpfung eingesetzt werden. 
  1. 4. Vollständig ready für das mobile Business: Ob Homeoffice oder „New Work“-Umgebungen: Ein Cloud ERP ist vollkommen mobil einsetzbar. Zur Nutzung reicht ein internetfähiges Endgerät wie Laptop, Smartphone oder Tablet aus, denn der Zugriff erfolgt über den Webbrowser des Endgerätes. So sind Sie vollkommen flexibel in der Ausgestaltung Ihrer Arbeitsumgebungen und können flexibel auf veränderte Wünsche Ihrer Mitarbeiter oder sich verändernde Marktsituationen reagieren.  
  1. 5. Flexibel auf Änderungen agieren: Die Flexibilität beim Abo-Modell ist noch mal gesondert herauszustellen. Bei Nutzung eines Cloud ERP-Systems zahlen Sie nur die Lizenzen und Dienstleistungen, die Sie auch wirklich in Anspruch genommen haben. Wird beispielsweise für ein Popup-store oder Event ein Kassensystem benötigt, können Sie diese Funktionalität für den benötigten Zeitraum einfach hinzubuchen. Ähnlich flexibel können weitere Mitarbeiter hinzu- oder herausgenommen werden, beispielsweise im Saisongeschäft oder um plötzliche Auftragsspitzen abzufedern. Die Cloud ist dabei beliebig skalierbar und wächst mit Ihren Anforderungen mit. 
Abschließend lässt sich festhalten, dass Sie mit einem Cloud ERP eine nachhaltige Entscheidung für Ihr Unternehmen treffen. Die Cloud-Technologie gilt als zukunftssicher und wirkt bereits seit einigen Jahren als Motor der Digitalisierung, von dem auch Ihre Firma profitieren kann.  

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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