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Business Booster: Social Media

von Dr. Mathias Hamp am 05.08.2015

Business Booster Social-Media?

Soziale Plattformen wie Facebook, Youtube, Twitter und Konsorten versprechen Unternehmen weltweit kostengünstige Werbung. Zudem zählen soziale Signale wie ein „Share“, oder ein „Like“ in Sachen Suchmaschinenoptimierung mit zu den wichtigsten Faktoren, um das Ranking Ihrer Unternehmensseite zu verbessern. So die Theorie. In der Praxis stellen sich in Sachen Social Media Marketing (SMM) jedoch einige Fragen:

  1. Ist Social Media wirklich so sinnvoll oder gibt es auch Schattenseiten?
  2. Welche Vorgehensweise spart Zeit? Wie sinnvoll ist der Einsatz von SMM-Tools?
  3. Ist Social-Media tatsächlich gewinnbringender als der klassische Marketing-Mix?

Gefahren im Social-Media Marketing

Die weitgehend freie Zugänglichkeit der sozialen Netzwerke entpuppt sich durch so manch asoziales User-Verhalten oft als richtige Gefahr. Der gefürchtete „Shit-Storm“ zieht meist auf, wenn der teure Social-Media Manager wegen Urlaub den kritischen Comment nicht kontern kann. Egal ob Derartiges bravourös gemeistert wird oder nicht – auf lange Sicht schadet diese allzu menschliche Art der Unternehmenskommunikation dem assoziativen Potenzial von Marken und ihrem Branding. Denn je mehr Public Relations, desto mehr laufen die kommunizierten Botschaften eines Unternehmens Gefahr zu verwässern.

Tools nutzen oder doch per Hand posten?

Und dennoch kommt der online Markt ohne soziale Plattformen nicht mehr aus. Was für Konzerne schon schwierig genug ist, erweist sich für Mittelständler oder Kleinunternehmer als wahrer Ressourcen-Killer. Auch guter Rat von Werbeagenturen kostet nun mal. Hier bieten SMM-Tools entscheidende Vorteile aber auch einige Nachteile. Im Überblick bedient der Markt für SMM-Tools folgende Funktionen

  • Definition: Tools zur Ermittlung der Verfügbarkeit kanalübergreifender Namen
  • Seeding: Tools, um kanalübergreifend Content termingerecht zu posten
  • Customizing: Tools zur Gestaltung bzw. Kürzung zu lang geratener Links
  • Generator: Tools, die helfen Interessen bestimmter Zielgruppen zu verstehen
  • Automation: Tools, die auf bestimmte Keywords prädefinierte Reaktionen abrufen
  • Performance: Tools zur Messung der eigenen Performance über alle Kanäle hinweg
  • Monitoring: Tool fürs Benchmarking mit der Performance anderer Marktteilnehmer

Vorteil: Kanalübergreifend Posten und Analysieren

Spezialisierte Social-Media-Tools erlauben es kanalübergreifend Erfolge zu messen und Inhalte zu platzieren. Sie profitieren von wertvollen Einblicken in die demografische und geographische Verteilung Ihrer Social-Media-Anhänger und können zielgruppenorientierte Marketing und gewinnbringende Remarketing-Maßnahmen einleiten ohne jedes Mal von neuen in jede Social-Media-Plattform die Statistiken einsehen zu müssen.

Nachteil: Einheitsbrei statt gezielter Inhaltsplatzierung

Bedenken sollten Sie zunächst, ob es Ihrem Unternehmenszweck dienlich ist mit einem All-in-One Tool tatsächlich einen Inhalt über alle Kanäle hinweg zu verbreiten. Vermutlich erreichen Sie damit keine zielgruppengerechte Kundenansprache. Definitiv nehmen Sie sich mit vermeintlich zeitsparenden Tools die Möglichkeit Ihre Posts individuell zu gestalten, zumal alle bisher getesteten Tools Links maskieren und Fotos nur in einer Einheitsgröße zulassen. Wenn Sie Inhalte gleichzeitig auch über Twitter verbreiten, stehen Ihnen zum Beispiel nur 140 Zeichen zur Verfügung, obgleich Facebook Inhalte erst bei einer Länge von 480 Zeichen abgeschnitten werden.

Das Beste soziale Medium sind zufriedene Kunden

In Hinsicht auf vielerorts schrumpfende Marketing-Budgets ist die Bedeutung kostensparender Social-Media-Kampagnen nicht zu unterschätzen. Immerhin belohnt Google trotz anderweitiger Aussagen ja die Benutzung von Google+ mit besseren Rankings. Bedenken Sie aber, dass vieles im Bereich Social-Media zwar kostenlos ist, aber dennoch mit mühsamer Arbeit verbunden ist.

Im globalen Geschäftsumfeld gilt es also abzuwägen, ob SMM nachhaltig die Einzigartigkeit eines Unternehmens unterstreichen kann oder lieber in F&E investiert werden sollte. Bestenfalls besorgen schließlich zufriedene Kunden das Social-Media Marketing für das Unternehmen und nicht umgekehrt – ganz von selbst, ohne Kosten und zur größten Freude des auserwählten Trendsetters oder Innovationsführers.


Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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