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Fragen zur Cloud? Hier die Antworten

von David Lauchenauer am 31.05.2019

Innerhalb weniger Jahren hat sich die Cloud in Deutschland etabliert. Sowohl privat als auch geschäftlich werden immer mehr Daten in der Wolke gespeichert. Gleichzeitig wird das Angebot an Cloud-Services laufend ausgebaut. Alles klar, könnte man meinen. Doch die Praxis zeigt: Bei vielen Anwendern sind immer noch Fragen offen, was Nutzung und Sicherheit betrifft. Antworten sind gefragt – hier sind sie. 
 
Ist die Datensicherheit gewährleistet? 
Ähnlich könnte man auch fragen: Wo ist mein Geld besser aufgehoben, unter der Matratze oder bei einer Bank? Europäische Rechenzentren, insbesondere mit Standort in Deutschland und nachweisbaren Zertifikatensind bestens gegen Bedrohungen aller Art gewappnet und verfügen über weitaus bessere Sicherheitsvorkehrungen als jedes Eigenbausystem. 
 
Sind Cloud-Anwendungen performant und stabil? 
Dank 7x24-Überwachung sämtlicher Systeme, vorausschauender Wartung und kurzen Reaktionszeiten können moderne Cloud-Anbieter sowohl bei der Performance als auch der Verfügbarkeit auftrumpfen. Möglich machen es die leistungsfähige, professionelle Infrastruktur und ausgewiesene Fachleute, welche rund um die Uhr verfügbar sind. 
 
Vertragen sich bestehende IT und die Cloud? 
Nebst der Ablösung ganzer Warenwirtschaftssysteme nutzen viele Unternehmen Best-of-Breed-Lösungen aus der Cloud in Ergänzung zu ihrer bestehenden IT. Das können zum Beispiel Service-Anwendungen sein oder POS-Kassensysteme und vieles mehr. Der Datenaustausch mit Kernapplikationen oder Drittsystemen ist dabei ebenso problemlos möglich wie mit jedem anderen System. 
 
Verlieren wir die Kontrolle über die IT-Nutzung? 
Unter dem Stichwort „IT-Governance“ sind Unternehmen – unabhängig von der Technologie – gefordert, die Unterstützung von Strategie, Organisation und Prozessen durch die IT sicherzustellenDazu gehört selbstverständlich auch jede Cloud-Anwendung. Es ist und bleibt eine Managementaufgabe, hier für ausreichende Kontrolle zu sorgen. 
 
Wie ist die Akzeptanz durch unsere Mitarbeitenden? 
Es tönt komisch, ist aber so: Cloud-Anwendungen als die großen Unbekannten werden oft überschätzt. Viele Mitarbeitende nutzen die Cloud als Speicher, App oder Dienst bereits zu Hause und kennen sich bestens aus. Es gibt aber einen wichtigen Punkt, welcher für die Akzeptanz von Cloud- und anderen IT-Anwendungen wichtig ist: Die Menschen bei entscheidenden Veränderungen ins Boot zu holen. 
 
Unterstützt die Cloud alle Unternehmensprozesse? 
Ja und nein. Die Cloud besteht aus Infrastruktur-, Plattform- und Software-Services. Je nachdem, was benötigt wird, kommen die einen oder anderen Dienste zum Einsatz. Das häufigste Beispiel sind wohl ERP-Systeme aus der Cloud. Diese können durchaus alle Unternehmensprozesse – vom Marketing über den Vertrieb bis Produktion, Logistik und Finanzen – unterstützen. 
 
Können wir trotz Cloud auf Support zählen? 
Eine gute Frage: Was ist die Cloud eigentlich? Schlussendlich sind es Services, welche von… Menschen angeboten werden. Jeder Cloud-Dienstleister ist ein Unternehmen mit Mitarbeitenden und (hoffentlich) einem guten Kundendienst. Die Verfügbarkeit eines Supports ist für jede Cloud-Entscheidung wichtig. Aber ist das nicht mit anderen IT-Services auch so? 
 
Sind Cloud-Lösungen individuell anpassbar? 
Das hängt natürlich ganz vom entsprechenden Angebot ab. Es gibt kleine Apps, welche über wenige Einstellungen verfügen. Diese sind nur beschränkt anpassbar. Aber es gibt auch umfangreiche ERP-Systeme mit fast unzähligen Parametern. Hier bleiben (fast) keine Kundenwünsche offen. Hinzu kommt, dass sich solche Anwendungen durchaus auch individuell programmieren und erweitern lassen. 
 
Gibt es bei einem Cloud-ERP auch strategische Beratung? 
Auch dieser Punkt ist abhängig vom jeweiligen Anbieter. Natürlich gibt es unabhängige IT-Berater, welche die Funktion als Cloud-Lotsen übernehmen. Andererseits bieten auch Softwarehersteller oder -partner eine strategische Beratung für den optimalen Nutzen der Software an. Die Faustregel: Je komplexer die Applikation, desto grösser die Chance auf eine zusätzliche strategische Unterstützung (inkl. Projektmanagement). 
 
Was, wenn uns die Zeit für die Umstellung fehlt? 
Die Zukunft lässt sich nicht aufhalten. Entsprechend gehört die Cloud zumindest in die Strategieüberlegungen eines Unternehmens. Den optimalen Zeitpunkt für eine Umstellung von konventioneller IT auf eine cloudbasierte wird es nie geben. Es ist ein bewusster Entscheid, welcher unbedingt vom Management getragen und unterstützt werden muss.  
 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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