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Zentrale Datenhaltung und es läuft wie geschmiert im Unternehmen

von David Lauchenauer am 27.11.2018

Bekanntlich sind Daten das Öl der Zukunft. Doch warum eigentlich? Und welchen Nutzen haben Unternehmen davon? Digitale Informationen und schwarzes Gold haben eines gemeinsam: Sie treiben die Wirtschaft an. Die Nachfrage ist in beiden Fällen enorm. Öl versorgt unsere Wohlstandsgesellschaft mit Wärme, Energie, Mobilität und einigem mehr. Genauso unverzichtbar in der modernen Welt sind Daten. Welche Wirkung diese in einem Unternehmen erzeugen können, erfahren Sie diesem Beitrag. Gewisse Anlehnungen an die Welt der fossilen Energieträger sind dabei durchaus beabsichtigt.
 

Förderung 

Gleich vorab, die Datenhaltung hat mit der Datenverteilung (dazu später mehr) wenig zu tun. Viele kleine Datenquellen zu orchestrieren, ist denkbar mühsam. Deutlich effizienter ist es, Daten zu zentralisieren und an einem gemeinsamen Ort sprudeln zu lassen. Dadurch lassen sich Daten besser schützen, Abstimmungsprobleme umgehen, Schnittstellen und Medienbrüche vermeiden und Mehraufwand aufgrund von Redundanz eliminieren. Für die Aufgaben der Datenzentralisierung gibt es in Form von integrierten ERP-Systemen extra dafür geeignete Business-Software.
 

Raffinerie 

Der Nutzwert von gefördertem Rohöl steigt mit dessen Weiterverarbeitung. Gleiches gilt auch für die im ERP anfallenden Daten. Zwar lassen sich diese Informationen direkt wieder ins System zurückspeisen, doch erst in raffinierter Form entfalten sie ihren wahren Wert. So lassen sich zum Beispiel Daten zu Auswertungen verdichten, welche als Entscheidungsgrundlagen dienen. Oder sie werden als aggregierte Verbindungen, d.h. als Kombinationen verschiedener Informationen, für Marketingkampagnen, Servicefälle und vieles mehr verwendet. Wortwörtlich raffinierte Datengrundlagen ermöglichen den effizienten Einsatz von Produktionsmitteln, die Vermeidung von Fehlplanungen und die Reduktion von Kosten.
 

Verteilung 

Zu den wichtigsten Vorteilen eines durchgängigen ERP-Systems gehört die schnittstellenfreie Verteilung von Daten. Moderne Cloud-ERP-Systeme legen dabei noch eine Schippe drauf. Sie ermöglichen jederzeit und von überall her den Zugriff auf relevante Unternehmensinformationen. Daten können so dort zur Verfügung gestellt werden, wo sie benötigt werden. Bei Verkaufsgesprächen etwa, im Homeoffice oder bei Servicereparaturen vor Ort. So wie fossile Energieträger über ein Netzwerk an Tankern, Zapfsäulen oder LKWs an ihren Bestimmungsort gelangen, so fließt der digitale Strom direkt zu den jeweiligen Abnehmern.
 

Verwendung 

Die genannten Anwendungsfälle sind nur ein Teil fast unbegrenzter Möglichkeiten. Ähnlich, wie das schwarze Gold Motoren antreibt oder Heizungen befeuert, lassen sich mit Daten Prozesse beschleunigen oder dem Business einheizen. Marketing, Vertrieb, Administration, Einkauf, Materialwirtschaft, Produktion, Service oder Finanzen – alle Bereiche werden durch gemeinsame Informations- und Werteflüsse verbunden. Davon profitieren nicht nur die Mitarbeiter und das ganze Unternehmen, sondern auch Kunden, Partner und Lieferanten. Der technische Außendienst kann Kunden gezielt vor Ort beraten. Einkäufer können aufgrund von verknüpfter Artikeldaten und Umsätzen bessere Konditionen aushandeln. Individuelle Kundenpreislisten lassen sich sowohl im Vertrieb als auch im Webshop abbilden.
 

Kommerzialisierung 

Schlussendlich drängt sich die Frage auf, wie sich eine zentrale Datenhaltung kommerziell nutzen lässt. Bekanntlich leben wir nicht nur in einer Multioptionen-Gesellschaft, sondern auch in einer Multichannel-Wirtschaft. Dank einer zentralen Datenbasis können Informationen auf allen Kanälen verwendet werden, z.B. auf einer E-Commerce-Plattform, im Webshop, im stationären Ladengeschäft, beim Telesales, in der Administration, im Kundenservice, in der Buchhaltung. Gemeinsame digitale Grundlagen ermöglichen den Ausbau von Dienstleistungen bis hin zu komplett neuen Geschäftsmodellen.
 

Zukunftssicherung 

Die Ära der fossilen Brennstoffe geht früher oder später zu Ende. Deren Bedeutung für den Fortschritt im Rahmen der industriellen Revolution ist unbestritten. Mit den Anforderungen einer vernetzten Wirtschaft und Gesellschaft gewinnt die Digitalisierung als Treiber z.B. von Industrie 4.0 zunehmend an Bedeutung. Den Daten gehört die Zukunft. Sie ersetzen ganze Arbeitsabläufe – denken wir nur an das papierlose Büro – und ermöglichen neue Organisationsformen und Geschäftsmodelle. Die damit verbundene Komplexität wird rasant zunehmen. Um die Sicherheit und Konsistenz der Daten jederzeit transparent zu gewährleisten, ist eine zentrale Datenhaltung unverzichtbar. Mehr noch: Sie erst ermöglicht es, Informationen kreativ für die Gestaltung innovativer, zukunftsorientierter Unternehmensformen zu nutzen.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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