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Wie sich Digitalisierung mit Ihrem Unternehmen verträgt

von David Lauchenauer am 22.03.2019

Wir erleben gerade eine außerordentlich spannende Epoche. Der digitale Wandel verändert bestehende Strukturen. Die Zukunft ist spürbar nah, doch noch stehen wir am Anfang einer neuen Zeit. Was bedeutet das für Ihr Unternehmen? Jetzt schon auf den digitalen Zug aufspringen? Noch abwarten und zuschauen, was passiert? Nachfolgend einige Gedanken, was Sie von der Digitalisierung erwarten dürfen (und was nicht). 
 

Veränderungen akzeptieren

Oft wird Digitalisierung mit Technologie gleichgesetzt. Natürlich bilden neue Applikationen, Netzwerke, Geräte – kurz, Hardware und Software – die Grundlagen für die Transformation von Einkaufsgewohnheiten, Arbeitsmodellen, Nachrichtenaustausch usw. Das Entscheidende findet jedoch im Kopf statt. Digitalisierung hat mehr mit dem Mindset, der Herangehensweise an Veränderungen und mit persönlicher Flexibilität zu tun als mit technischem Fachwissen (wobei dies auch nicht schadet). Neue Denkansätze und Organisationsmodelle bedingen, dass man sich von Bewährtem und Bestehendem trennen oder dieses wenigstens in neue Form überführen muss. Für viele „Gewohnheitstiere“ ist das nicht ganz einfach. 
 

Kreativität erfahren

Das Tolle an der Digitalisierung ist, dass die neuen Technologien Zugang zu einer neuen Business-Kreativität bieten. Geschäftsprozesse in sämtlichen Branchen lassen sich neu denken und umgestalten. Der kreative Spielraum ist praktisch unbegrenzt. Mobilität und Vernetzung sind neue Dimensionen, welche Arbeits- und Organisationmodelle auf den Kopf stellen. Kreativ sein, bedeutet aber auch, den Mut zu haben, Neues auszuprobieren, zu experimentieren und aus Fehlern zu lernen. Der Schritt von der Bewahrungskultur zu einer Veränderungskultur fällt leicht, wenn sich Mitarbeitende aktiv mit Ideen und Vorschlägen einbringen können. Anstatt Ängste zu schüren, sollten Führungskräfte alles daran setzen, Freude und Spaß an der Digitalisierung zu wecken.  
 

Digitalisierung leben

Selbst der schwungvollste Wandel bleibt stecken, wenn nicht Raum für die Entfaltung zur Verfügung steht. Planen und umsetzen, lautet die Zauberformel. Egal, ob neue Geschäftsmodelle, Vertriebsstrukturen, Arbeits- und Organisationsformen – Digitalisierung will gelebt werden. Sinnvoll ist es, dabei strategisch vorzugehen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass man sich in den unzähligen Möglichkeiten verirrt. Die Umsetzung digitaler Projekte erfordert einen permanenten Zyklus aus Ideen, Planung, Tests, Anwendung, Optimierung und… laufende Kommunikation. Bitte keine digitale Blackbox, sondern offen informieren und alle Beteiligten und Nichtbeteiligten auf dem Laufenden halten.  
 

Vernetzung und Mobilität

„Niemand ist eine Insel, ganz für sich allein“. Die bekannte Wendung des englischen Dichters John Donne (1572 – 1631) hat das Potenzial, zum visionären Leitspruch der digitalen Vernetzung und Mobilität gekürt zu werden. Genau darum geht es beim digitalen Wandel nämlich. Unternehmen sind keine Inseln mehr. Geschäftsprozesse keine linearen Abläufe. Daten nicht isolierte Informationen. Jederzeit und überall sich zu verbinden und neue Formen eingehen zu können, ist das wahre Geheimnis der Digitalisierung. Möglich macht es die Cloud-Technologie, welche ohne starren Verbindungen auskommt und Mensch, Maschine und Unternehmen aus digitaler Sicht „von der Leine lässt“. Passt das heute schon zu Ihrer Firmenkultur? Wie viel Freiheit verträgt Ihr Unternehmen
 

Vorkehrungen treffen

Digitalisierung hat in erster Linie mit Daten zu tun, logisch. Daten sind nichts anderes als Informationen, welche abhängig vom jeweiligen Kontext mehr oder weniger kostbar sind. Spätestens, wenn es sich um personenbezogene oder geschäftliche Daten mit einem gewissen Vertraulichkeitsgrad handelt, müssen diese geschützt werden. Denken Sie bloß nicht, dass ein System von sich aus diese Notwendigkeit erkennt und entsprechende Maßnahmen einleitet. Mitdenken ist beim digitalen Wandel erste Bürgerpflicht. Aufklärungsarbeit über Cyber-Gefahren, Sicherheitsvorkehrungen, Verhaltensregeln und Rechtsgrundlagen gehören in den persönlichen Rucksack aller Digital Workers. Ganz nach dem Motto: Vorbeugen ist besser als heilen.  
 

Ständige Weiterentwicklung

Der Schritt zum digitalen Unternehmen ist nicht umkehrbar. Sobald Sie Ihre Strukturen, Prozesse, Strategien und Mitarbeitende auf die Digitalisierung eingeschworen haben, gibt es nur noch den Weg vorwärts. Stehenbleiben ist keine Alternative, denn das technologische und gesellschaftliche Umfeld entwickeln sich laufend weiter. Wer dabei erfolgreich sein will, muss am Ball bleiben. Werden Sie sich bewusst, dass Sie sich nie auf digitalen Lorbeeren ausruhen werden können. Digitalisierung ist eine „Life-Time-Challenge“.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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