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Wie die Cloud das Business neu definiert

von David Lauchenauer am 06.11.2018

Business as usual? Das war einmal. Die Rahmenbedingungen von Geschäftsmodellen verändern sich rasch und grundlegend. Der Mix aus globalem Wettbewerb und neuen Technologien stellt vieles auf den Kopf – und in Frage. Zu den wichtigsten Treibern beim Wandel hin zu einer modernen, digitalen Gesellschaft zählt die Cloud. Schon heute zeigt sich: Über das Web verfügbare IT-Services ermöglichen komplett neue Konzepte. Erfahren Sie, welche konkrete Auswirkungen die Cloud auch auf Ihr Business haben könnte.
 

Mobilität verändert Organisations- und Geschäftsmodelle 

Immer mehr Menschen in Deutschland sind immer länger online. Zu diesem Schluss kommt die ARD/ZDF-Onlinestudie 2018. Wer online ist, kann unabhängig von Ort und Zeit auf Informationen zugreifen. Nicht nur privat, sondern auch geschäftlich. Das Internet ermöglicht es, Daten über die Rechnerwolke (Cloud) zur Verfügung zu stellen. Das heißt: Mobile Worker müssen nicht mehr zwingend jeden Tag zur Arbeit fahren. Sie können von überall auf Geschäftsdaten zugreifen. Da stellen sich natürlich Fragen wie: Warum dann noch eine Büroinfrastruktur aufbauen und unterhalten? Wieso nicht Fachkräften auch außerhalb von Deutschland oder der EU suchen? Welche Zukunft haben die klassischen, statischen Organisations- und Geschäftsmodelle überhaupt noch?
 

Effizienz gewinnen und gleichzeitig Angebot ausbauen 

Dem Kostendruck wird in der Regel mit Einsparungen bei der Beschaffung, Herstellung und Distribution begegnet. Das ist entweder verbunden mit Einbußen bei der Qualität, bei der Materialauswahl, bei den Produktionsmitteln, bei der Serviceorganisation usw. Oder die Kosten werden den Kunden aufgebürdet, welche für jede Option extra zur Kasse gebeten werden. Wer mit beiden Varianten nicht glücklich ist und eine Vorwärtsstrategie sucht, findet diese in der Cloud. Anstatt Leistungen aus Kostengründen abzubauen, lässt sich das Angebot dank vernetzter Prozesse sogar noch ausbauen. Effizienz entsteht durch erhöhte Reaktionsbereitschaft, rund um die Uhr verfügbare Ressourcen, durchgängige Informations- und Werteflüsse sowie durch schlanke Infrastruktur und Arbeitsabläufe.

Flexibilität ermöglicht dynamische, variable Konzepte 

Oft wird als Argument die „Flexibilität“ zitiert, welche durch die Cloud ermöglicht wird. Was bedeutet das genau? Wer oder was wird da plötzlich flexibler? Ohne sich im Detail verlieren zu wollen, lassen sich vier Bereiche identifizieren: Organisationen, Prozesse, Infrastruktur und Denken. Die Cloud – der Name ist quasi Programm – stellt jederzeit veränderbare, digitale Produktionsmittel zur Verfügung. Unternehmen können die für sie am besten passende Organisationsform selbst bestimmen. Das Korsett fester Strukturen in Form von stationären Büros, Mitarbeiter, IT-Systemen kann endlich abgestreift werden. Dementsprechend entfällt die Notwendigkeit, einer teuren und wartungsintensiven IT-Infrastruktur. Durch den Wegfall von Ort und Zeit als Rahmenbedingungen für die Datennutzung werden Prozesse beweglicher. Um die neuen Freiheiten erfolgreich anzuwenden oder weiterzuentwickeln, braucht es ein entsprechendes Umdenken. Auch im Kopf müssen alte Strukturen dem neuen „Cloud-Denken“ Platz machen.
 

Interaktion und Kooperation für virtuelle Unternehmen 

Ein wichtiger Punkt, welcher meist zu kurz kommt, ist der Aspekt der cloud-basierten Interaktion. Nehmen wir als Beispiel die temporäre Zusammenarbeit eines Projektteams, welches sich aus internen und externen (Berater, Lieferant usw.) Ressourcen zusammensetzt. Die bisher üblichen Nachteile eines zeitverzögerten Informationsaustausches über Telefon, Mails, Meetings usw. können im virtuellen Raum eliminiert werden. Online-Speicherdienste, Cloud-ERP-Systeme, Web-Kommunikationstools und mehr liefern die Grundlagen für die Interaktion und Kooperation. Im erweiterten Sinn lassen sich so auch Kunden, Geschäftspartner oder Behörden einbinden. Virtuelle Unternehmen auf Zeit brauchen weder eine große Belegschaft noch eigene Räumlichkeiten.
 

Outsourcing macht den Kopf frei für neue Ideen

Man muss nicht immer alles selbst machen. Das Delegieren an Profis setzt Kapazitäten frei und steigert die Leistungsqualität. Zudem kann (oder sollte man wenigstens) davon ausgehen, dass die übertragenen Arbeiten besser und schneller ausgeführt werden. Gleiches gilt für die Nutzung von Cloud-Services. Dadurch, dass es nicht mehr nötig ist, eine eigene IT-Infrastruktur aufzubauen und zu warten, können Zeit und Kosten gespart werden. Der Servicegedanke, welcher hinter dem Cloud-Modell steht, gilt natürlich nicht nur für IT-Bereiche wie Speicherdienste, Business Software, Sicherheitslösungen, Telekommunikation usw., sondern kann grundsätzlich für alle Geschäftsbereiche und -prozesse angewendet werden. Dank Outsourcing kann sich ein Unternehmen auf die profitablen Kernkompetenzen konzentrieren. Das reduziert nicht nur den Aufwand, sondern macht den Kopf frei für neue Ideen und Angebote.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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