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Wie Sie Ihre Mitarbeiter zu digitalen Freaks machen

von David Lauchenauer am 08.01.2019

Dass sich Theorie und Praxis deutlich unterscheiden, hat schon Goethe in seinem Faust-Klassiker treffend formuliert. Gleiches gilt auch für die vielgelobte Digitalisierung. Theoretisch ist das alles wunderbar, aber in der Realität hapert es teilweise beträchtlich. Gerade bei den Mitarbeitern stößt der gutgemeinte Fortschritt da und dort auf Widerstand. Technologie gut, Motivation mangelhaft? Erfahren Sie, wie Sie von Anfang an Ihre Mitarbeiter ins digitale Boot holen.
 

Innere Bereitschaft berücksichtigen

Neueste Forschungen räumen mit den altersbasierten Einteilung nach Generation X, Y, Z auf. Heute spricht man von digitalen Szenarien, welche das Verhalten von Anwendern prägt. Da gibt es die 60-jährigen, welche sich ohne Problem mit jeglichen Devices zurechtfinden. Und umgekehrt die Youngsters, welche null Flair für digitale Hintergründe mitbringen. In jedem Unternehmen gibt es verschiedene digitale Personas, welche berücksichtigt werden müssen: 
  • Nerds: hängen nonstop an irgendeinem Draht 
  • Movers: können sich eine digitale Zukunft vorstellen 
  • Stockers: bevorzugen das Althergebrachte 
  • Blockers: boykottieren den ganzen Digitalisierungskram 
Die Herausforderung ist, alle Charakteren zum Einsteigen in den digitalen Intercity zu bewegen. Die Nerds und Movers muss man kaum motivieren. Bei den Stockers und Blockers hingegen ist Fingerspitzengefühl angesagt, damit man diese Mitarbeiter nicht verliert. Allerdings ist klar: Es gibt kein zurück. Argumentation und Motivation okay, aber irgendwann hört der Spaß auf. Die digitale Realität ist kein Zuckerschlecken.
 

Ängste nehmen, Kreativität fördern

Vielfach haben Anwender Angst, am System etwas „kaputt“ zu machen. Das mag im ersten Moment fast lächerlich klingen, ist aber das tägliche Leben. Vielleicht sind Sie der digitale Lotse eines zukunftsorientierten Unternehmens und sind mit Bits und Bytes auf Du. Nicht aber Ihre Sachbearbeiterinnen, Verkäufer oder gar Ihre Geschäftsleitung. Widerstand entsteht oft durch Angst vor Fehlern. Gerade zu Beginn ist es wichtig, diese Ängste zu nehmen. Selbst der wichtigste „OK“-Button löst keinen Atomkrieg aus. Ist diese Hürde mal geschafft, folgt Phase 2. Dabei geht es darum, die digitale Kreativität der Anwender zu fördern. Gemeint ist damit das Nachdenken über einen sinnvollen Einsatz digitaler Werkzeuge. Könnten wir nicht… Was wäre, wenn… Wie würde das ausschauen…? Solche Fragen bringen das Unternehmen weiter und regen an zur digitalen Kreativität. Auch verrückte Ideen müssen Platz haben. Je offener, kreativer, ausgefallener und inspirierter die Diskussion um digitale Möglichkeiten ist, desto erfolgreicher die Umsetzung.
 

Ausprobieren, scheitern und aufstehen

Kreativität muss ausprobiert werden. Wir stehen am Anfang einer unglaublich spannenden Geschichte über den Einsatz von Computern, mobilen Anwendungen, integrierten Systemen, Webapplikationen und vieles mehr. Vieles ist in der Schwebe und kann plötzlich dazu führen, dass sich alles verändert. Beispiele dafür gibt es mehr als genug. In Ihrem Unternehmen beschäftigen Sie erfahrene Spezialisten, egal in welchem Bereich. Was wäre, wenn Sie diese dazu anregen, sich mal Gedanken über Verbesserungen mittels digitalen Werkzeugen zu machen? Vielleicht ergibt sich daraus mal ein Flop, eventuelle resultiert daraus ein Fehler. Ja und? Die Chancen, dass daraus etwas Positives entsteht, sind weitaus grösser. A propos Fehler: Das sind die besten Lernerfahrungen, welche Sie und Ihre Mitarbeiter machen können. Schaffen Sie deshalb eine Fehlerkultur und sorgen Sie dafür, dass aus Fehlern gelernt wird.
 

Sich am digitalen Polarstern orientieren

Digitalisierung ist ein komplexes Thema und zwar auf jeder Ebene. Die Einführung einer neuen Cloud-Lösung wirkt sich direkt auf Prozesse und Geschäftsmodell Ihres Unternehmens aus. Autonome Systeme haben Einfluss auf zahlreiche Lebens- und Arbeitsbereiche, bis hin zu gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Veränderungen. Auf welcher Ebene Sie sich auch bewegen, denken Sie stets in Gesamtzusammenhängen! Zur Natur der Digitalisierung gehört ein ungeheuer rasanter Wandel. Der wohlbekannte Standard von heute hängt schon morgen als Erinnerung an die gute alte Zeit im Museum. Ohne Digitalstrategie – und bitte diese niemals in Stein meißeln – tappen Sie orientierungslos im Nebel. Dabei ist nicht das konkrete Produkt oder System von Bedeutung, sondern der „digitale Polarstern“, welcher Sie jederzeit führt und begleitet. Dann fällt es auch einfach, den Mitarbeitern gegenüber dem digitalen Kurs strategisch zu begründen und sie auf die Reise in die Zukunft mitzunehmen.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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