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Was Sie über sichere Cloud-ERP-Systeme wissen sollten

von David Lauchenauer am 02.10.2018

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für die Cloud. Apps, Chats, Mails okay, aber gleich das ganze ERP-System? Wir sagen ja, denn die Cloud bietet gerade für Gesamtlösungen spannende Vorteile. Zudem ist das Thema Sicherheit professionell und zuverlässig gelöst. Bedenken? Dann lesen Sie weiter.
 

Das Rechenzentrum als Sicherheitsbunker

Moderne Rechenzentren müssen anspruchsvolle Anforderungen erfüllen. Als wahre Sicherheitsbunker bieten sie ein Höchstmaß an Verfügbarkeit und Sicherheitsvorkehrungen. Zertifizierungsmodelle, wie zum Beispiel der vierstufige TIA 942-Standard (Telecommunications Infrastructure Standard for Data Centers) des amerikanischen Uptime-Institute sorgen für Transparenz. Ein weiterer Aspekt der Datensicherheit ist die Abwehr von digitalen Angriffen. Ob Viren, Trojaner oder gezielte Attacken: Professionelle Rechenzentren bieten einen guten Schutz. Sicherheitslücken werden umgehend geschlossen. Auch die gehosteten ERP-Systeme werden in der Regel jederzeit automatisch in der aktuellsten Version zur Verfügung gestellt. Gegen Denial-of-Service-Angriffe (DDoS) stehen effektive Software- und Hardwarelösungen zur Verfügung. Bauliche Maßnahmen gegen Feuer, Wasser, Erdbeben, Vandalismus usw. bieten zusätzlich auch physischen Schutz der Cloud-Systeme.
 

Zentrale Datenhaltung auch unterwegs

Betriebswirtschaftliche Anwendungen waren aufgrund der technischen Gegebenheiten ursprünglich als lokal installierte Systeme konzipiert. Sogenannte Client-Server-Architekturen dominierten lange Zeit die ERP-Landschaft. Anwender gruppierten sich in der Regel rund um den zentralen Server – verbunden über Netzwerkkabel. Der Datenzugriff war nur stationär möglich. Das führte nicht selten dazu, dass ganze Adress- oder Artikeldateien auf Datenträger kopiert wurden, um diese auf einem anderen PC oder mit einem anderen Programm zu bearbeiten. Nicht selten führte das dazu, dass zahlreiche Dateien im Umlauf waren bzw. die jeweils aktuelle Version nicht mehr erkennbar war. Der Wunsch nach einer mobilen Verfügbarkeit von Daten ist verständlich: Der Außendienstmitarbeiter braucht diese beim Kundenbesuch genauso wie der Servicetechniker. Manager wollen die wichtigsten Unternehmensinformationen jederzeit dabeihaben. Das unkontrollierbare Kopieren von Daten ist heute dank der Cloud obsolet. Mobile ERP-Systeme bieten jederzeit und überall Zugriff auf aktuelle Daten. Dadurch bleiben die Daten sicher und geschützt an einem zentralen Ort.
 

Professionelle Betreuung rund um die Uhr

Was diesen zentralen Ort auszeichnet, ist die Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch IT-Profis. Von dieser geballten Ladung an Know-how und Präsenz können kleine oder mittlere Unternehmen in der Regel nur träumen. Ausgewiesene Spezialisten und spezielle Monitoring-Tools gewährleisten einen sicheren Betrieb und eine hohe Verfügbarkeit der ihnen anvertrauten Lösungen. Geo-redundante Backups minimieren das Risiko eines Ausfalls. Die Kunden sind dadurch auf der sicheren Seite und können sich auf ihr eigentliches Kerngeschäft konzentrieren. Gleichzeitig entfällt das personelle Risiko eigener IT-Mitarbeiter. Laufende Aus- und Weiterbildung, Stellvertretungen, Bereitstellung aller benötigten Skills und – last but not least – der Einsatz moderner IT-Management-Tools werden durch den Cloud-Anbieter bzw. dessen Rechenzentrum zur Verfügung gestellt. Dadurch, dass diese IT-Profis nicht nur einen, sondern zahlreiche Kunden betreuen, sind sie quasi im «Dauertraining» und absolut fit, wenn es um sichere Systeme und um Datenschutz geht.
 

Sicherheit ist (auch) ein Anwenderthema

Spricht man von sicheren ERP-Systemen aus der Cloud, denken viele zuerst an Hacker, Viren oder andere Cyber-Bedrohungen. Die größten Gefahren gehen allerdings nach wie vor den Anwendern aus. Lässt ein Mitarbeiter beispielsweise sein mobiles Device im Zug liegen, können rasch vertrauliche Daten in unbefugte Hände gelangen. Glück im Unglück, wenn man ein Cloud-ERP im Einsatz hat. Auf der lokalen Festplatte sind keine Unternehmensdaten gespeichert oder zwischengelagert. Der Zugang zum ERP lässt sich umgehend sperren, so dass kein Sicherheitsrisiko besteht. Eine klare, umfassende Sicherheitsstrategie ist dennoch zu empfehlen. Dazu gehören die Auswahl zuverlässiger Serviceanbieter und Applikationen, die Sensibilisierung der Anwender mit dem Thema Datensicherheit, die sichere Verwendung mobiler Geräte, Compliance-Vorgaben für IT-Servicedienstleister oder Lieferanten usw. Wie überall zählt auch in Sachen Cloud: Jede Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied. Und das ist in der digitalen Welt meistens der Anwender.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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