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Warum Unternehmen auf Cloud ERP setzen

von David Lauchenauer am 18.04.2017

Die IT-Branche gilt zweifelsohne als der sich am schnellsten verändernde Markt überhaupt. Technologien, die gestern noch als wegweisend galten, sind heute bereits veraltet und werden durch noch performantere Systeme ersetzt. In diesem Zusammenhang wurde gerne auf das Moorsche Gesetz verwiesen, welches besagt, dass sich die Komplexität integrierter Schaltkreise mit minimalen Komponentenkosten binnen 12-24 Monaten verdoppelt. Vor allem hinsichtlich der Anzahl an Transistoren auf CPUs konnte dies viele Jahrzehnte beobachtet werden. Obwohl diese Gesetzmäßigkeit nun nicht mehr gültig ist, sorgen Technologien wie Cloud-Computing dafür, dass die Branche auch weiterhin wächst; das Statistik-Portal statista prognostiziert beispielsweise von 2016 bis 2019 eine weltweite Umsatzsteigerung von knapp 16%. Doch warum setzen Unternehmen auf Cloud ERP und was für Betriebe entdecken cloudbasierte Business Software für sich?

Die Cloud ist heutzutage längst ausgereift und findet immer mehr Zuspruch im Business-Einsatz. Dies zeigt auch die diesjährige Auflage des Cloud Monitors wieder eindrucksvoll. So setzen laut der renommierten Studie vom Branchenverband Bitkom im Auftrag von KPMG erstmals zwei von drei Firmen auf Cloud-Dienste im Unternehmenseinsatz, besonders KMU holen hier deutlich auf. So ist es nicht verwunderlich, dass auch kritische Unternehmenssoftware wie Enterprise Resource Planning (ERP) oder Customer-Relationship-Management (CRM) vermehrt aus der Cloud bezogen wird. Dabei erfreut sich vor allem das Bereitstellungsmodell Software-as-a-Service (SaaS) großer Popularität, da der Softwarebezug als Dienstleistung über das Internet nicht nur deutliche Kostenvorteile mit sich bringt, sondern KMU sich gezielt auf ihre Kernkompetenz konzentrieren können und keine eigene IT-Infrastruktur mehr betreiben müssen.
 

Viele KMUs setzen erstmal auf ERP als IT-System

Eine im Jahre 2015 von der amerikanischen Gartner-Tochter Software Advice durchgeführte BuyerView-Studie analysierte Trends beim Kauf von ERP-Software. Die Ergebnisse zeigten deutlich, dass sich der Markt verändert. Das Marktforschungsinstitut spricht dabei im typisch amerikanischen Ton sogar von einem evolutionären Wandel der Käufergruppe, denn zwei Drittel der potenziellen ERP-Käufer setzten bis dato noch keine entsprechende Software ein und ziehen erstmals ein ERP-System in Erwägung. Vor allem KMUs sind dieser Gruppe zuzuordnen.

Bei der Ursachenforschung für diesen Wandel sind neben einer positiven Entwicklung des amerikanischen Binnenmarktes, der für viele KMU ein Firmenwachstum und damit einhergehend die Notwendigkeit für ERP schaffte, aber vor allem die größere Verfügbarkeit von Cloud ERP-Software im Bereitstellungsmodell SaaS zu nennen. Dank cloudbasierten Anwendungen kann so auch erstmals eine breite Käufergruppe von ERP profitieren ohne die Risiken und Kosten für eine eigene IT-Infrastruktur, den Betrieb oder Wartung fürchten zu müssen. Auch die enorme Kapitalbindung kann durch Lizenzen wie pay-per-use, bei der nur die tatsächlich in Anspruch genommene Leistung abgerechnet wird, reduziert werden, da bei SaaS monatlich klar budgetierbare Abonnements abgerechnet werden. Wird eine zusätzliche Nutzerlizenz oder ein weiteres Modul benötigt, so können diese einfach hinzugebucht werden; im Umkehrschluss lassen sich nicht benötigte Lizenzen aber auch wieder abbestellen. Dies schafft die benötigte Flexibilität für eine Skalierung.
 

Moderne Funktionalität und Service als weitere Faktoren

Die BuyerView-Studie fand ebenfalls heraus, dass der aktuelle ERP-Käufermarkt nicht nur aus Neukunden besteht, sondern auch immer wieder unzufriedene Entscheider sich nach neuen ERP-Systemen umschauen. Als Gründe geben diese häufig eine Unzufriedenheit bzgl. der Aktualität, des Funktionsumfangs, der Kosten und des geleisteten Service an. Auch für diese Käufergruppe bietet Cloud ERP viele Vorteile, denn cloudbasierte Unternehmenssoftware steht heutzutage den On-Premise Pendants in nichts nach und bietet einen kompletten Funktionsumfang, der darüber hinaus auch noch vollständig mobil nutzbar ist – und zwar unabhängig des Ortes, der Zeit oder des Endgerätes. Da sich der Cloud ERP-Anbieter um die Hochverfügbarkeit und die Aktualität der Systeme kümmert, wird die eigene IT entlastet und kann wertschöpfend arbeiten. 

Die Ergebnisse des Cloud Monitors 2017 untermauern die Vorteile der Cloud, besonders Unternehmen mit 20-99 Mitarbeitern legten von 2014 zu 2016 um über 50% bei der Nutzung zu. Die von der BuyerView-Studie beobachteten Käufergruppen nutzen also inzwischen die Vorteile der Cloud effektiv. Da ebenso die Hemmnisse gegenüber Cloud-Computing generell weiter sinken, ist davon auszugehen, dass Software-as-a-Service zukünftig zur bevorzugten Bezugsart von Unternehmenssoftware avanciert.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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