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Warum Sie das CRM in Ihrem ERP besser nutzen sollten

von David Lauchenauer am 28.09.2018

Drei Buchstaben, die es in sich haben: ERP. Wer sich für eine integrierte Unternehmenslösung entscheidet, erhält ein digitales Schweizer Taschenmesser. Mit dabei ist in der Regel auch ein vollwertiges CRM-System. In Verbindung mit den übrigen Funktionsbereichen könnte das CRM hier zur Hochform auflaufen. Leider nur könnte, denn viele Anwender vergessen, dass ERP mehr ist als nur Ressourcenplanung. Machen Sie’s besser und reizen Sie die Möglichkeiten ihres ERP/CRM-Systems voll aus. 
 

Am Anfang war die Adresse

Irgendwo müssen sie ja hin, die Adressen von Kunden, Lieferanten usw. Natürlich auf keinen Fall in eine Excel-Liste oder eine separate Adresskartei. Sondern am besten dorthin, wo sie am meisten Sinn machen: ins ERP. Dort braucht man sie für Aufträge, Bestellungen, Lieferungen, Montagen oder Mailings (aha, das hat doch was mit Marketing zu tun, aber mehr dazu später). Adressen haben für viele von uns den Reiz eines Telefonbuchs. Namen, Nummern und viel Nullen. Falsch gedacht! Adressen sind das Salz in der Suppe von jedem Bereich im Unternehmen. Und das nicht nur, weil die Kunden schlussendlich die Löhne zahlen. Hinter jeder Adresse stehen Menschen, steht eine Geschichte, steht eine Zukunft. Adressen sind wohl das Spannendste, was es im digitalen Fundus einer Firma überhaupt gibt. Hier werden Geschäfte abgeschlossen, passieren Fehler, erlebt man Business live. Und wo wird das alles dokumentiert? Natürlich im CRM des ERP. 
 

Aus der Adresse entsteht Business

Die Customer Journey ist die Reise einer „Adresse“ vom Niemandsland über das Wonderland bis ins… ja, wohin genau? In vielen Unternehmen hört beim Honey Moon mit dem Kunden, also beim Auftrag, die Liebesbeziehung auf. Auftrag erfüllt, Kunde vergessen. Wir alle wissen, dass es so um die zehn Mal schwerer ist, einen neuen Kunden zu gewinnen als einen bestehenden zu behalten. Also… Was ein Unternehmen braucht, ist ein System – nennen wir es spaßeshalber CRM -, welches eine Adresse von ihrer Entstehung bis zur Pflege begleitet. Übrigens, wussten Sie, dass es auch eine Supplier Journey gibt? Auch Lieferanten sind Adressen, welche man sorgfältig auswählt und pflegen sollte. Das Festhalten von Ereignissen, Kontakten, Vorfällen, Aufträgen, Bestellungen usw. im Leben einer Adresse ist banale Verwaltung. Damit gewinnen Sie noch keinen Blumentopf. Aber jetzt kommt’s: Alles – wirklich alles – lässt sich mit einem CRM-System festhalten, in Merkmale gießen und datentechnisch auswerten. Und genau jetzt wird es spannend, denn aus Adressgeschichten wird echtes Business. Doch wie? 
 

Die Goldgrube in Ihrer Firma

Adressgeschichten – egal, ob Kunde, Lieferant, Partner, Mitarbeiter, Behörde – setzen sich aus vielen kleinen Mosaikstücken zusammen. Diese entstehen im Lauf der Zeit aus Kampagnen, Anrufen, Besuchen, Präsentationen, E-Shop-Bestellungen usw. Daran beteiligt sind ganz unterschiedliche Abteilungen im Unternehmen: Marketing, Vertrieb, Produktion, Logistik, Service, Geschäftsleitung, Finanzen. Überall entstehen wertvolle Informationen. Wertvoll deshalb, weil sich daraus pures Business generieren lässt. Allerdings nur, wenn es einen Ort gibt, wo diese Informationen zusammenlaufen und ausgewertet werden können. In einem integrierten ERP-System gibt es einen solchen Ort: das CRM. Dahinter verbirgt sich eine wahre Goldgrube für Ihr Unternehmen. Allein mit diesen Daten können Sie Ihren Umsatz steigern. Gewusst wie!
 

Der Rest ist einfach…

Wann wird aus einer Adresse ein Lead? Wann aus einem Lead ein Kunde? Wann aus einem Kunden ein treuer Kunde? Genau dann, wenn es ein Angebot gibt, welches ihm oder ihr gefällt. Das „Gefallen“ lässt sich nicht nur in Worte, sondern auch in Daten fassen. Das Stichwort heißt „Merkmale“. Lassen Sie sich von Krimis inspirieren! Der Täter wird aufgrund verschiedener Merkmale identifiziert und am Ende gefasst. Erstaunlich, dass man in der Tatort-Reihe nicht mehr mit CRM-System arbeitet (vermutlich wären die Fälle zu schnell gelöst). Im CRM können Sie zu jedem Profil eindeutige Merkmale erfassen, welche Sie für Ihre „Rasterfahndung“ nutzen können. Und hier kommen auch die oben erwähnten Kampagnen ins Spiel. Gesucht wird… mit dem CRM im ERP müssen Sie nicht länger suchen, sondern dürfen einfach finden. 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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