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So viele Daten - nur was anfangen damit?

von David Lauchenauer am 12.10.2018

Wissen Sie, dass Ihre IT Sie reich macht? Sie besitzen ein ungeheures Vermögen, welches Tag für Tag wächst. Gemessen wird dieser Schatz zwar nicht in Euro, aber die Bits und Bytes haben durchaus ihren Wert. Doch wie lassen sich diese Daten in bares Geld ummünzen? Wohin mit den vielen Informationen, welche täglich in Ihrem Unternehmen zu Tage gefördert werden? Lassen Sie sich inspirieren, wir haben ein paar Tipps für Sie.
 

Konzentrieren Sie sich auf relevante Daten 

Durch Ihr Unternehmen pulsieren verschiedene Datenströme, welche ihren Ursprung im ERP, CRM, E-Commerce usw. haben. Auftragsdaten, Lagerbewegungen, Kundenkontakte und vieles mehr halten Ihr Geschäftsmodell im Fluss. Nicht alles, was da vorbeifließt, ist für die Steuerung Ihres Betriebs relevant. Konzentrieren Sie sich auf die wirklich wichtigen Informationen und fischen Sie diese gezielt aus dem Datenstrom. Mit einem reduzierten Umfang lässt sich besser, weil fokussierter arbeiten.
 

Setzen Sie Daten in Beziehung zueinander

Sobald Sie die Datenmenge auf die wirklich interessanten Themen eingeschränkt haben, wird es spannend. Wenn Sie die unterschiedlichen Datenbereiche miteinander verbinden, werden plötzlich Abhängigkeiten sichtbar, welche sich kommerziell nutzen lassen. Ein einfaches Beispiel ist etwa die Relation zwischen dem Umsatz eines einzelnen Kunden und dem Artikelsortiment. Könnte er mehr verkaufen, wenn er andere Produkte bestellen würde? Gibt es Potenzial für Up-/Cross-Selling? Wenn ja, mit welchen Artikeln? Solche Auswertungen sind spannend, aussagekräftig und leiten sich in der Regel aus den konkreten Anforderungen im Arbeitsalltag ab.
 

Betrachten Sie Daten über längere Zeit 

Mittels klar definierter Kennzahlen können Veränderungen festgestellt werden. So sehen Sie zum Beispiel, wie sich die Kundenzufriedenheit in einem bestimmten Marktsegment entwickelt und wo Sie gegebenenfalls intervenieren müssen. Stehen diese Messgrößen über einen längeren Zeitraum zur Verfügung, können diese auch für Hochrechnungen und Trends verwendet werden. Sind wir ehrlich: Daten eignen sich als Führungsinstrument und Entscheidungsgrundlage deutlich besser als jegliches Bauchgefühl.
 

Im Umgang mit Daten ist Kreativität gefragt 

Es mag im ersten Moment seltsam anmuten, aber in der faktenbasierten Welt der Daten ist sehr viel Kreativität gefragt. Und zwar dann, wenn es um folgende Fragen geht:  
  • Welche Erkenntnisse benötigen wir für die Unternehmenssteuerungen? 
  • Wo finden wir die entsprechenden Informationsgrundlagen? 
  • Wie lassen sich aus Daten Informationen und aus Informationen Erkenntnisse gewinnen? 
  • Welche Daten müssen wir in welcher Form sammeln, analysieren und aufbereiten? 
  • Wie stellen wir sicher, dass die datenbasierten Erkenntnisse konkret angewendet werden?

Nutzen Sie vorgefertigte Kennzahlen 

Das Thema Datenanalyse beschäftigt nicht nur Sie, sondern sehr viele Unternehmen. Unter dem Begriff „Business Intelligence“ (BI) hat sich eine Disziplin etabliert, welche aus Daten Erkenntnisse generiert. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe gebräuchlicher Kennzahlen, so genannte Key Performance Indicators (KPI). Beispiel finden Sie unter anderem unter kpilibrary.com oder im VDMA-Einheitsblatt 66412. Weitere Anregungen finden Sie auch im SCOR®-Modell. Damit können Produktions- und Handelsunternehmen Messgrößen definieren und die Werte mit anderen Unternehmen vergleichen.
 

Nicht vergessen: Mitarbeiter einbeziehen 

Datenauswertungen schaffen Transparenz. Damit können Sie Ihre Mitarbeiter ziemlich verunsichern. Stehe ich jetzt unter Kontrolle? Sind meine Leistungen ungenügend? Wird die Firma zum Überwachungsapparat? Wenn Sie sich nicht mit einem Sturm der Entrüstung konfrontiert sehen wollen, müssen Sie Ihre Mitarbeiter über den Hintergrund und den Nutzen von Datenauswertungen informieren. Noch besser ist es, wenn Sie die Fachabteilungen befähigen, eigene Auswertungen durchzuführen. Unter dem Stichwort „Self-Service BI“ finden Sie zahlreiche Informationen, worauf es dabei ankommt und welche Möglichkeiten sich damit bieten.
 

Leiten Sie konkrete Maßnahmen davon ab 

Es macht keinen Sinn, wenn in Ihrem Unternehmen zwar mit viel Aufwand Daten gesammelt und ausgewertet werden, die Erkenntnisse aber in der Schublade landen. Nur wenn diese konkret genutzt und z.B. in die Unternehmensstrategie, Sortimentsplanung, Kundenakquise oder Prozessoptimierung einfließen, können Sie dem Datenschatz seinen wahren Wert abringen und in bare Münze umwandeln.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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