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So verändern digitale Mobilitätskonzepte den Wettbewerb

von David Lauchenauer am 07.06.2019

Unterwegs per Notebook, Tablet oder Smartphone zu arbeiten, ist nichts Neues. Dank der Cloud sind wir alle inzwischen digitale Nomaden. Die technologischen Grundlagen sind vorhanden, die Nutzung weit verbreitet. Was vielerorts noch fehlt, sind zündende Business-Ideen, um aus den Möglichkeiten auch Wertschöpfung zu generieren. Wie lassen sich mit digitalen Mobilitätskonzepten Wettbewerbsvorteile erzielen? Mögliche Antworten dazu finden Sie in diesem Beitrag.  
 
Agilität dank flexiblen Strukturen 
Wenn Digitalisierung und Globalisierung aufeinander treffen, ist vor allem eins gefragt: Anpassungsfähigkeit von Strukturen und Prozessen. Organisationen müssen agil auf Veränderungen reagieren können. Der Einsatz mobiler Werkzeuge reduziert die Notwendigkeit einer starren Infrastruktur. Durch die orts- und zeitunabhängigen Einsatzmöglichkeiten entsteht neuer Handlungsspielraum. Dieser kann sich zum Beispiel in virtuellen Projektorganisationen oder temporären Kooperationsformen äußern. Auf diese Weise lassen sich Geschäftschancen nutzen, welche mit herkömmlichen Organisationsstrukturen im wahrsten Sinne des Wortes außer Reichweite liegen würden. 
 
Zusätzliche Ressourcen mobilisieren 
Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist bei der Rekrutierung von Fachkräften ein wichtiges Argument. Das Arbeiten im Homeoffice, abgestimmt auf die individuellen Lebensumstände, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Vor allem Mitarbeitende mit Familienaufgaben können auf diese Weise verschiedene Interessen unter einen Hut bringen. Anstatt dass jemand das Unternehmen verlässt, kann ein reduziertes oder flexibles Pensum die Ressourcen weiterhin binden. Dank einer mobilen Arbeitsumgebung können aber auch neue Arbeitskräfte gewonnen werden. Wenn es um die Rekrutierung und um den Einsatz von Spezialisten geht, ist Mobilität ein zentraler Erfolgsfaktor 
 
Mit Kunden- und Partnernähe punkten 
Wir leben und arbeiten in einer hochvernetzten Welt. Vielleicht sind gerade darum persönliche Kontakte nach wie vor entscheidend bei Geschäftsabschlüssen. Die Beziehungspflege mit Lieferanten, Kunden, Kooperationspartnern und dem eigenen Business-Netzwerk ist mehr als der Austausch von Mails oder Status-Updates in sozialen Medien. Klar, jeder externe Termin ist mit Aufwand verbunden (Vorbereitung, Reise, ev. Wartezeiten), daher ist es umso wichtiger, vermeintlich unproduktive Zeiten mit mobilen Systemen nutzen zu können. Und ist man dann einmal vor Ort beim Gesprächspartner, kann man dank des Zugriffs auf die relevanten Unternehmensdaten konkrete Ergebnisse erzielen. 
 
Weniger Fixkosten dank schlanker Infrastruktur 
Galt es früher als Usus, allen Mitarbeitenden einen festen Arbeitsplatz mit Schreibtisch, Bürostuhl, Aktenschrank und Parkplatz sicherzustellen, reduziert sich der diesbezügliche Aufwand dank flexiblen Arbeitsmodellen deutlich. Mobile Geräte und Systeme sowie die Datenspeicherung in der Cloud erübrigen die Bereitstellung einer teuren Infrastruktur. Die ganze Belegschaft ist sowieso nur noch selten anwesend. Projektteams treffen sich bei Bedarf oder allenfalls noch zu einem Freitagabendbier. Durch die Nutzung von Cloud-Software reduziert sich zudem der Aufwand für die IT-Grundlagen (Server, Desktop-Clients, Netzwerke, Softwarelizenzen, Datensicherung, Systemwartung usw.).  
 
Zusatzgeschäfte dank neuer Vertriebskanäle 
Warum nicht außerhalb des gewohnten Gartenzauns grasen? Mobile ERP-Lösungen ermöglichen beispielsweise den Aufbau temporärer Verkaufsstellen inklusive POS-Kasse. So lassen sich Events oder öffentliche Plätze (z.B. Bahnhöfe oder Einkaufspassagen) in Form von Pop-up-Stores oder kurzfristig leerstehende Lokalitäten mit einem Sonderverkauf nutzen. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Damit sich das Ganze auch lohnt, ist eine Integration der mobilen Lösung in die bestehenden Unternehmensprozesse wichtig. Nur so kann der Datenfluss durchgängig organisiert und mit den übrigen Vertriebskanälen harmonisiert werden. Um dies zu erreichen, braucht es ein ganzheitliches Verständnis integraler Unternehmensprozesse. Die Nutzung mobiler Applikationen stellt nur die Grundlage für eine Neukonzeption bestehender Organisationsstrukturen dar. 
 
Aufbau innovativer Geschäftsmodelle 
Die Königsdisziplin in der Nutzung digitaler Mobilitätskonzepte ist mit Sicherheit die Umsetzung innovativer Geschäftsmodelle. Mobilität ermöglicht es Unternehmen, sich außerhalb bestehender Unternehmensgrenzen zu bewegen. Heißt konkret: Neue Kundengruppen gewinnen, Kooperationen zu erweitern, sich dezentral auszubreiten und in neuen Märkten Fuß zu fassen. Dazu sind nicht nur mobile Technologien wie etwa die Cloud vonnöten. Das gesamte Unternehmen muss die digitale Mobilität auch im Kopf mittragen. Das Entscheidende liegt im Wandel des Denkens. Wer die Möglichkeiten der digitalen Transformation, insbesondere der damit verbundenen Mobilität, konsequent nutzt, sichert sich langfristig Wettbewerbsvorteile

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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