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So trägt die Cloud zum Schutz Ihrer Unternehmensdaten bei

von David Lauchenauer am 15.01.2019

Verschwommen, strukturlos, nicht fassbar – das Bild der Cloud als Wolke verspricht in Sachen Datenschutz nicht gerade das Gelbe vom Ei. Doch der Eindruck täuscht. Gerade durch die hohen Ansprüche zu Beginn der Cloud-Ära und durch laufende Verbesserungen können Online-Services ihren terrestrischen Konkurrenten inzwischen längst das Wasser reichen. In manchen Bereichen haben sie sogar klar die Nase vorn, wie der folgende Beitrag zeigt.
 

Was bedeutet Datensicherheit?

Trotz ausgeklügelter Datenschutzverordnung gibt es keinen verbindlichen Standard für den Begriff „Datensicherheit“. Für die einen genügt schon ein passwortgeschützter Zugriff, andere benötigen im Umgang mit sensiblen Personendaten ein mehrstufiges Sicherheitskonzept. Diesen individuellen Bedürfnissen liegen ganz unterschiedliche Nutzungskonzepte und Informationen zu Grunde. Ein Einkaufszettel für den Wochenmarkt hat ganz klar eine andere Priorität als zum Beispiel eine Gesundheitsakte mit vertraulichen Angaben. Ob man diese Daten in der Cloud speichert oder auf dem eigenen Server, ist immer eine Vertrauensfrage. Dabei kann das Risiko, Unternehmensdaten selber zu horten, wesentlich höher sein. Speichern Sie die Konstruktionsdaten einer patentierten Erfindung bei sich im Unternehmen, haben zahlreiche Dritte – z.B. Servicetechniker, Systempartner – Zugang zu diesen Daten. Müssen Sie die Daten nach einem Disk-Crash extern wiederherstellen lassen, na dann gute Nacht.
 

Trau, schau wem – auch in der Cloud 

Die Cloud ist das, was die Anbieter draus machen. Neben den „Wilden“, welche rasch mal ein paar Server koppeln und als unschlagbares Hosting ausschreiben gibt es die Seriösen, welche für ein 7x24-Monitoring sorgen und Cyber-Angreifern keine Chance lassen. Die Wahl trifft schlussendlich der Kunde. Deshalb gilt es – trau, schau wem. Wer sich auf das Thema einstimmen will, dem sei der Leitfaden für betriebssichere Rechenzentren der Bitkom empfohlen. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist der Standort des Hosting-Anbieters. Deutsche Rechenzentren schneiden dabei besonders vorteilhaft ab. Nicht nur, dass sie direkt der DSGVO und weiteren Gesetzen unterstehen, auch beim Ausbau- und Sicherheitsstandard sind sie Weltspitze.  Praktisch jedes deutsche Rechenzentrum verfügt über Maßnahmen zur Erkennung und Bekämpfung von Bränden, über hochsichere Zutrittskontrollen, redundante Systemtechnik und umweltfreundlicher Klimatisierung.
 

Sparen wäre fehl am Platz

Alles recht und gut, mag mancher Sparfuchs denken, aber Software und Programme auf dem eigenen Rechner zu speichern, ist viel billiger als die Cloud. Wirklich? Die Anschaffung eines leistungsfähigen Servers mit RAID 5 oder 6 kostet ein paar Tausend Euros, dazu noch die unterbruchsfreie Stromversorgung, das Backup-System inkl. Hardware und Datenträger, dann noch ein paar Ersatzteile wie Netzwerkkarte, Ersatz-Disks, ein separater Mailserver, noch ein kleiner Not-Server usw. Da läppert sich schnell eine stattliche Summe zusammen. Doch das ist längst nicht alles. Es braucht dazu noch entsprechende Systemsoftware und eine Fachperson, welche das Ganze betreut. Und kaum läuft alles, sind Teile veraltet, defekt oder benötigen ein Update. Das Hauptproblem dabei ist, dass gerade kleinere Unternehmen überall zu sparen beginnen. Wenn es um Sicherheit geht, ist Sparen völlig fehl am Platz. Der Vergleich zwischen Cloud- und On-Premise-Angeboten lohnt sich, und zwar nicht nur aus Kostengründen.
 

Mein Freund, das Rechenzentrum 

Eine technisch veraltete oder funktional ungenügende Systemumgebung ist ein gefundenes Fressen für Cyberattacken. Deutlich schwerer haben es Spyware, Viren, Trojaner & Co. bei professionellen Rechenzentren. Diese überwachen nicht nur ihre Systeme, sondern sorgen auch dafür, dass stets die neuesten Softwareversionen installiert sind. Gegen Denial-of-Service-Angriffe (DDoS) sind wirkungsvolle Software- und Hardwarelösungen im Einsatz. Und zwar in einer Qualität, welches für ein einzelnes mittelständisches Unternehmen finanziell kaum Sinn machen würde. Spezialisierte Mitarbeiter des Rechenzentrums bemerken Fehler häufig bevor es zu einem Schaden kommt und können umgehend Gegensteuer geben. Nicht zuletzt hilft die Datenverschlüsselung während der Übertragung vom Anwender zum Cloud-Server und umgekehrt, dass Informationen nicht in unbefugte Hände gelangen. Wäre doch noch fein, echte IT-Profi aus einem modernen Rechenzentrum an seiner Seite zu wissen, oder?

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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