Weitere Themen

Smart am Start: digitale Fitness für Mobile Worker

von David Lauchenauer am 26.10.2018

Die Arbeitswelt erfindet sich gerade neu. Auslöser dafür ist die rasch, aber auf leisen Sohlen voranschreitende Digitalisierung. Neue Technologien, allen voran die Cloud, lassen starre Unternehmensstrukturen und traditionelle Organisationsformen zerbröseln. Die digitale Kontinentalverschiebung macht aus Mitarbeiter plötzlich Mobile Worker. Kein Grund zur Orientierungslosigkeit. Mit diesen Tipps bleiben Sie auf Kurs.
 

Reise- und Wartezeiten nutzen 

 

Nur eine Frage der Technik 

Während Sophie mal eben locker die Lagerbestände überfliegt, erkundigt sich ihre Kollegin Karin neugierig nach dieser Wartezeit-Überbrückungs-App. Sophie lacht: „Keine App, sondern der mobile Zugang zu unserem Cloud-ERP.“ Dann erklärt sie, dass ihre Firma sich der Digitalisierung verschrieben hat und sie deshalb über das Internet direkt auf die zentralen Unternehmensdaten zugreifen kann. Mobile Business ist Trumpf: Eine Datenverbindung, ein Smartphone oder Tablet sowie ein Browser genügen und schon ist sie drin. Alles eine Frage der Technik bzw. der Cloud. Nicht nur unterwegs, sondern auch im Home-Office stehen Sophie damit alle aktuellen Daten zur Verfügung. Als Smartphone nutzt Sophie ihr privates Gerät, die Hälfte der Telekom-Kosten übernimmt ihr Arbeitgeber, der Zugang zum ERP ist für sie kostenlos und erfolgt über einen Browser.
 

Umstellen auf „digital“ 

Mobile Working setzt ein digitales Mind-Set voraus und erfordert eine gewisse Ein- und Umgewöhnungsphase. Die Hürde ist weniger die Bedienung z.B. einer webbasierten Cloud-Lösung oder der Umgang mit mobilen Geräten, sondern die Veränderungen rund um den Arbeitsplatz. Mobile Arbeitsmodelle – sprich arbeiten, wo und wann man will – erfordert Disziplin, Vertrauen, Transparenz, Regeln und Organisation. Das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verändert sich. Beide Parteien müssen umdenken, sonst wird daraus eine einseitige Belastungsprobe. Die Umstellung auf „digital“ bedeutet auch weg vom Papier, d.h. Informationen digital abzurufen statt auszudrucken. Die Nutzung elektronischer Medien, Systeme und Geräte – von der Arbeitszeiterfassung bis zur Besuchsnotiz beim Kunden – muss trainiert und konsequent angewendet werden.
 

Selbstorganisation ist gefragt 

Draußen in der digitalen Wildnis ist der Mobile Worker auf sich selbst angewiesen. Wer hier überleben will, braucht einen vollen Akku und eine gute Datenverbindung, schmunzelt Sophie. Doch das allein macht den smarten Cloud-Anwender noch nicht aus. Sicherheit ist beispielsweise ein sensibles Thema. Sich nicht ablenken lassen und auf das mobile Gerät bewusst Acht geben, ist für Sophie selbstverständlich. Sollte sie ihr Handy trotzdem mal vergessen, kann der Systemadministrator den Zugang zum Cloud-ERP aber auch jederzeit remote sperren. Falls die Reise mal länger dauert, hat sie immer eine volle Akku-Powerbank dabei. In Sachen Selbstorganisation gibt Sophie ihrer Kollegin einen Tipp: Vergiss nie, mobiles Arbeiten ist Arbeitszeit unterwegs oder zu Hause. Die Gefahr, Privatleben und Arbeitszeit zu vermischen besteht. Ein klares Abgrenzen ist wichtig.
 

Zwischendurch auch mal abschalten 

Inzwischen ist der verspätete Zug eingefahren. Ob sie denn in der Bahn weiterarbeite, will Karin zum Schluss wissen. Heute nicht, sagt Sophie. Viel lieber will sie mit ihrer Kollegin noch weiterplaudern. Zwischendurch mal abzuschalten, ist auch wichtig. Mobile Working kann auch süchtig machen, deshalb verrät ihr Sophie ihre persönlichen Digitalisierungsregeln: 1. Wenn du nette Gesellschaft hast, nutze diese Gelegenheit für persönliche Gespräche. 2. Beträgt die mögliche mobile Arbeitszeit weniger als 20 Minuten am Stück, nimm lieber ein Taschenbuch und lies ein paar Seiten. 3. Steht mehr Zeit zur Verfügung, nutze diese für mobiles Arbeiten. 4. Tausche Erfahrungen mit anderen mobilen Anwendern aus, um deine Arbeitstechnik laufend zu verbessern.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
Zurück zur Übersicht der Blog-Beiträge

Kommentare


Es wurde noch keine Kommentare abgegeben.
Zurück zur Übersicht der Blog-Beiträge

Kommentar verfassen

Name:

E-Mail:

Kommentar: Bild-Link*:

*Möchten Sie, dass ein individuelles Bild neben Ihrem Kommentar angezeigt wird, dann tragen Sie bitte den Link zu dem Bild in das Feld "Bild-Link" ein. Idealerweise hat das Bild eine Abmessung von 50x50 Pixeln.

Weitere Themen

<< < 1 2 3 ... > >>

© myfactory International GmbH 2016. Alle Rechte vorbehalten.

Über uns

myfactory ist die webbasierte Business Software für KMU in den Bereichen ERP, CRM, PPS, MIS, Portal, Shop, Groupware und Finanzbuchhaltung.

Kontakt

Agnes-Pockels-Bogen 1
D-80992 München

11.12.2018
07.12.2018
04.12.2018
30.11.2018
27.11.2018