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Schneller fertig(en) dank mobiler Datenerfassung

von David Lauchenauer am 10.05.2019

Fertigungsprozesse stehen unter ständiger Beobachtung. Knappe Margen, hoher Kostendruck, enge Zeitfenster und limitierte Ressourcen dulden keine Qualitätseinbußen. Jeder Arbeitsvorgang muss möglichst effizient erledigt werden. Doch irgendwann sind die Grenzen erreichtSchneller geht nur noch mit digitaler Unterstützung. Die mobile Datenerfassung ist ein probates Instrument, um Prozesse zu beschleunigen und gleichzeitig die Qualität zu verbessern. Erfahren Sie, welche konkreten Vorteile Sie dabei erwarten. 
 
Für jeden Zweck das passende MDE-Gerät 
Mobile Datenerfassungsgeräte (MDE) gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen, entsprechend ihrem Einsatzbereich. Zu den Hauptunterscheidungsmerkmalen gehören Bildschirm und Tastatur. Über die kleinen Bildschirme lassen sich die Geräte bedienen und/oder Informationen anzeigen. Dateneingaben sind über einen integrierten Scanner, über eine eingebaute Tastatur oder direkt über den Touchscreen möglich. Der Formfaktor reicht vom Smartphone über Handheldgeräte bis zu Tablets. Bei der Kommissionierung werden z.B. auch Fingerscanner für die Barcode-Erfassung eingesetzt. Weitere wichtige Merkmale sind die Akku-Laufzeit, Verbindungsstandards (z.B. WLAN, GPS), Robustheit, Schnittstellen (z.B. zum ERP-System) und natürlich die Bedienungsoberfläche. Für jeden Zweck das passende Gerät zu finden, ist dabei nicht immer ganz einfach. 
 
Einbindung in die digitale Prozesslandschaft 
Dank der Integration ins ERP-System können MDE-Geräte Daten direkt übernehmen und zurückspielen. So lassen sich beispielsweise Rüstmengen für einen Produktionsauftrag an das entsprechende Kommissionierungsgerät senden und die erfassten Artikel in Echtzeit wieder ins System einspeisen. Mobile Datenerfassung ist quasi der verlängerte Arm deERP-Software und aus vielen Industriebetrieben nicht mehr wegzudenken. Inzwischen werden die mobilen Helfer nicht nur in der Fertigung, sondern auch in vielen anderen Fachbereichen des Unternehmens eingesetzt. Insbesondere die Logistik, das Qualitätsmanagement, aber auch die Finanzbuchhaltung haben die Vorteile von MDE entdeckt. Auf Lieferscheinen und Rechnungen werden z.B. Kunden-, Auftrags- und Produktinformationen mittels Barcode angedruckt und können mit Hilfe eines MDE-Scanners per Knopfdruck eingelesen werden.  
 
Vorteile der mobilen Datenerfassung 
Als kleine, mobile Computer sind MDE-Geräte in der Lage, ortsunabhängig Daten anzuzeigen, zu erfassen und zu übermitteln. Das bietet Vorteile in vielfacher Hinsicht. Auftragspapiere, Rüstlisten, Gutmengen, Arbeitszeiten usw. müssen nicht mehr auf Papier erfasst werden. Alle Angaben können direkt mit dem zentralen ERP-System ausgetauscht werden. Medienbrüche, redundante Datenerfassung oder handschriftliche Ergänzungen gehören der Vergangenheit an. MDE-Geräte sind an keine fixe Station gebunden. Sie begleiten die Anwender ins Lager, an die Maschine, zu Serviceeinsätzen. Alle Daten stehen dort zur Verfügung, wo sie gebraucht werden. Das spart viele Laufwege im BetriebDadurch dass Daten digital erfasst und direkt in das zentrale ERP-System zurückgespielt werden, werden Übertragungs- bzw. Eingabefehler weitgehend vermieden. Dadurch stehen den Anwendern – egal, in welchem Bereich des Unternehmens sie tätig sind oder sich aufhalten – jederzeit aktuelle Informationen zur Verfügung.   
 
Steigerung der Prozesseffizienz in der Fertigung 
Moderne Fertigungskonzepte basieren auf dem optimalen Zusammenspiel von Materialzulieferung, Verarbeitung, Kapazitätsbedarf und Nachfragesteuerung. Je schneller und genauer die benötigten Informationen zur Verfügung stehen, desto reibungsloser funktionieren solche Systeme. Genau hier setzen MDE-Geräte an. Sie ermöglichen einen mobilen Datenfluss entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Fertigung. Von der Auftragsauslösung bis zur Auslieferung begleiten Echtzeitdaten den Produktionsfortschritt. Dadurch sinkt die Reaktionszeit bei Störungen. Gleichzeitig erhöht sich die Planungsgenauigkeit. Die Entwicklung von Mengen, Kosten und Terminen ist jederzeit nachvollziehbar. So können beispielsweise Kunden, Lieferanten oder Transporteure rechtzeitig auf mögliche Abweichungen aufmerksam gemacht werden. Werden Aufträge schneller als geplant erledigt, können bereits während der Endphase der Produktion neue Aufträge eingelastet und vorbereitet werden.  
 
Die mobile Datenerfassung erweist sich auch als nützlich, wenn es darum geht, Schwachstellen oder Einsparpotenziale in Prozessen aufzuspüren. Durchlaufzeiten einzelner Arbeitsschritte lassen sich dabei genauso einfach ermitteln wie Ausschussmengen oder Werkzeugeinsätze. Last but not least, vereinfachen MDE-Geräte das Datenhandling an Maschinen oder im Lager. Mehrstellige Artikelnummern oder Lagerplätze müssen nicht mehr von Hand erfasst werden. Zudem können fehlerhafte Eingaben direkt durch das Gerät verhindert werden. Wer sich bei der produzierten Menge vertippt und statt 10 Stück gleich 100 eingibt, kann unmittelbar auf die Differenz hingewiesen werden, noch bevor sich der vermeintliche Bestand verheerend in Vertrieb, Einkauf oder Logistik auswirkt.  

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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