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Produktion planen und steuern mit dem Cloud-ERP

von David Lauchenauer am 07.12.2018

Kann ein ERP-System aus der Cloud auch Produktion? Ja, es kann. Mehr noch: Software aus der Wolke beflügelt die Planung und Steuerung von Fertigungsprozessen dank mobilen, flexiblen Einsatzmöglichkeiten. Der Funktionsumfang wird selbst komplexen Industrieanforderungen gerecht. Höchste Zeit, sich einen Eindruck vom Cloud-ERP als modernes Produktionsmittel zu verschaffen.
 

Produktiver geht’s nimmer

 

Informationen just in time

Zu den wesentlichen Vorteilen von Cloud-Lösungen gehört der mobile Datenzugriff. Dadurch können Sie Informationen dort zur Verfügung stellen, wo diese gebraucht werden. Und zwar stets aktuell und immer zur rechten Zeit. Die papierbezogene Fertigungsplanung wird damit obsolet. Dank der direkten Abfrage und Eingabe von Produktionsdaten mittels digitaler Geräte werden Medienbrüche und Fehlerquellen eliminiert. Mobile Anwendungen, so wie sie durch die Cloud ermöglicht werden, sorgen zusammen mit Barcode- und Scanning-Systemen für durchgängige Prozesse.
 

Effizienz dank Mobilität

Durch den Einsatz mobiler Geräte können Produktionsmittel, Ressourcen und Rohstoffe unmittelbar am Ort des Geschehens gebucht werden. Rückmeldungen, Rüstlisten oder Versandaufträge sind integrierte Vorgänge der gesamten Auftragsabwicklung. Dadurch lassen sich innerbetriebliche Prozesse deutlich beschleunigen. Die aktuellen Daten stehen dank der Cloud nicht nur innerhalb des Unternehmens zur Verfügung, sondern können auch von Mitarbeitenden im Außendienst, auf Managementstufe, in Filialen und Niederlassungen eingesehen werden.
 

Gerüstet für alle Fälle

Vielfach zweifeln Anwender, ob man mit einem Cloud-ERP auch den Anforderungen von Sonderfällen wie etwa der „Verlängerten Werkbank“ gerecht werden kann. Ein berechtigter Einwand, denn viele webbasierte Lösungen konzentrieren sich lediglich auf Kernprozesse in Sales und Marketing. Deshalb gilt: Augen auf bei der Wahl einer Cloud-Lösung. Entsprechende Systeme verfügen über einen vollumfänglichen Funktionsumfang im Produktionsbereich. Damit können auch Aufgaben bei der Fremdfertigung von Baugruppen und Arbeitsgängen in Zusammenarbeit mit Lohnfertigern bzw. Lohnveredlern problemlos geplant und verwaltet werden.
 

Agilität bei Veränderungen

ERP-Systeme müssen flexibel auf Veränderungen beim Kundenverhalten oder bei Absatzschwankungen reagieren können. Zu den Einflussfaktoren gehören auch regulatorische Bestimmungen, finanzpolitische Entscheidungen oder das Auftauchen neuer Mitbewerber. Was auch immer auf Sie zukommen mag, das ERP muss Ihre Maßnahmen agil unterstützen. Das können zum Beispiel neue Produktionsstätten sein. Daten aus der Fertigung müssen zentral koordiniert werden, ansonsten droht pures Chaos. Mit einem standortübergreifenden Cloud-System lassen sich Veränderungen jeglicher Art rasch und flexibel unterstützen.
 

Durchgängige Prozessintegration

Fertigungsprozesse und Organisationsstrukturen machen an den Mauern des Unternehmens nicht Halt. Die Anbindung von Kunden und Lieferanten ist ebenso zu berücksichtigen wie die Integration von E-Commerce, Kundenservice, Vertrieb, Finanzen, Logistik und vieles mehr. Gleiches gilt auch für die Verbindung zu Außenstellen, Niederlassungen, Mitarbeiter unterwegs usw. Besprechungen über Fertigungsaufträge bei oder mit Kunden können dank mobilen ERP-Systemen aus der Cloud jederzeit mit aktuellen Informationen angereichert werden.
 

Bereit für die Zukunft

Bereits heute sorgen Sensoren, Tags und Chips in vielen Produktionsbetrieben für eine enorme Datenflut. Bei der Umsetzung von Konzepten wie Industrie 4.0 spielt die Cloud eine zentrale Rolle. Um anhand dieser Informationen Prozesse und Maschinen automatisch zu steuern, braucht es eine zentrale Plattform, welche die Daten empfangen, auswerten, bearbeiten und weiterleiten kann. Um „Industrie 4.0 ready“ zu sein, muss ein ERP-System die Rolle als Schaltzentrale für alle Daten im und rund um das Unternehmen übernehmen. Dank ihrer fortschrittlichen Technologie und Architektur ist ERP-Software aus der Cloud prädestiniert dafür.
 

Fazit: Cloud-ERP für produktivere Fertigung

Fertigungsprozesse aus der Cloud zu steuern ist nicht nur machbar, sondern auch sinnvoll. Vorteile hinsichtlich Flexibilität, Mobilität und Integrität helfen Industrieunternehmen, aktuelle Anforderungen zu meistern und sich erfolgreich im Wettbewerb zu positionieren.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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