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Newsletter gestalten - so geht´s

von David Lauchenauer am 13.06.2017

E-Mail-Marketing per se ist aus der heutigen Unternehmenskommunikation nicht mehr wegzudenken. Für Aftersales, um neue Produkte oder Funktionen vorzustellen oder um Neuigkeiten zu verteilen, setzen Unternehmen nach wie vor auf Newsletter. Insbesondere im e-Commerce werden Newsletter zur Bewerbung von Angeboten genutzt und um Abverkäufe zu unterstützen. Doch damit Ihre Botschaften überhaupt bei den Empfängern ankommen und gelesen werden, gibt es einige Punkte zu beachten. In diesem Artikel stellen wir Ihnen die wichtigsten Merkmale eines guten Newsletters vor.


Content is king – Die Inhalte sind von zentraler Bedeutung

Die Zeiten, in denen ein gutes Angebot alleine genügte, um den Newsletter interessant zu machen, sind vorbei. Die Leser erwarten von einem guten Mailing, dass dieses relevante Experten-Inhalte vermittelt, die sie wirklich interessieren und begeistern. Nur durch hochwertige Informationen bleibt der Interessent oder Bestandskunde in der Kommunikation involviert und behält das Interesse am Produkt bzw. Unternehmen. Damit dies in der Praxis gelingt, muss dem Empfänger bereits bei der Anmeldung klargemacht werden, dass er hier keine schnöde Werbung via E-Mail erhält, sondern echten Mehrwert von Experten auf dem jeweiligen Fachgebiet. So besteht die Möglichkeit für den Empfänger den Anbieter besser kennenzulernen und sich für die Produkte zu entscheiden. Storytelling ist hier ein wichtiges Werkzeug, welches Identifikation schafft und Botschaften geschickt verpackt.


Die Conversion stets im Blick

Machen Sie sich vor Erstellung des Newsletters detaillierte Gedanken, wie Ihre Buyer Persona aussieht und was Sie genau vermarkten möchten. Hier ist es sinnvoll eine Zielgruppensegmentierung zwischen Bestandskunden und Interessenten durchzuführen. Hat ein Kunde beispielsweise einen Markengrill in Ihrem BBQ-Shop erworben, so ist dieser sicher an der neuen Räuchervorrichtung und anderem Zubehör sowie den neuesten Rezepten zu begeistern; für einen Interessenten jedoch, der aktuell noch abwägt, welcher Grill zu ihm am besten passt, sind diese Inhalte vollkommen irrelevant. Gestalten Sie Ihre Newsletter also stets auf Ihre Zielgruppe optimiert, um eine möglichst optimale Conversion zu erzielen und setzen Sie dabei auf hochwertige Inhalte, die wirklich die Zielgruppe begeistern und dadurch von den Produkten bzw. Dienstleistungen überzeugen. Im Vergleich zu einem kurzfristigen Abverkauf erhalten Sie so einen nachhaltigen Effekt.


Die Gestaltung darf nicht zu kurz kommen

Neben den Inhalten sollte ein guter Newsletter natürlich auch optisch überzeugen. Hier sollte vor allem ein konkreter Wiedererkennungseffekt mit dem Unternehmen, beispielsweise durch Logo und Corporate Identity Farben, geschaffen werden. Achten Sie ansonsten auf eine übersichtliche Darstellung und die passende Anordnung von Inhalten mit Bildern. Calls-To-Action (CTA) können hier aus dem Farbschema ausbrechen, um die Conversion auf bestimmte Ziele zu verstärken. 
 
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die korrekte Darstellung Ihres Newsletters auf allen Endgeräten und in allen gängigen E-Mail-Clients. In Zeiten, in denen die mobile Nutzung die stationäre Verwendung des Internets deutlich überholt hat, ist ein responsive Design ein absolutes Muss, um nicht einen Großteil Ihrer Empfänger von vornherein auszuschließen. Überprüfen Sie die korrekte Darstellung daher beim Probeversand Ihrer Mails und betrachten Sie diese ruhig auf verschiedenen Endgeräten. Beziehen Sie hier ebenfalls weitere Mitarbeiter ein, um eine größere Vielfalt abzudecken. Vorschau-Tools ermöglichen Ihnen auch die technische Überprüfung der Ansicht bei den gängigsten E-Mail-Providern. Um auf Nummer sicher zu gehen, dass Ihre Inhalte bei Interesse auf jeden Fall korrekt dargestellt werden, ist es ratsam auch eine Web-Version für den Fall eines Anzeigefehlers bereitzustellen.


Personalisierung ist von Relevanz

Ein personalisierter Newsletter mit höflicher Ansprache steigert die Konvertierung und stärkt das Vertrauen. Durch die persönliche Anrede können Sie sich von der Masse an Werbe-Mails absetzen und so die Öffnungsrate Ihres Newsletters deutlich steigern. Je mehr Daten Sie über den Empfänger haben, umso mehr Informationen können Sie personalisieren. Was mit der individuellen Ansprache beginnt, kann durch spezielle Zusatzverkäufe zum zuletzt bestellten Produkt bis hin zur Zielgruppensegmentierung die komplette Bandbreite abdecken. Je persönlicher Sie den Newsletter gestalten, umso effizienter wird dieser funktionieren.


Optimierungspotenziale nutzen

Keine Frage: Ihr Newsletter benötigt eine ansprechende Betreffzeile, damit dieser überhaupt geöffnet wird. Vermeiden Sie im E-Mail-Betreff unbedingt Signalwörter, die vom Provider als Spam eingestuft werden können. Setzen Sie stattdessen auf eine kurze, prägnante Betreffzeile mit klarer Aussage und persönlicher Ansprache. Diese können Sie vergleichbar zu Calls-To-Action formulieren, um das Engagement zu maximieren. 
 
Setzen Sie in diesem Zusammenhang auch auf die populären A/B Split Tests, die nicht nur dabei unterstützen können die perfekte Betreffzeile herauszufinden, sondern auch die Wahl der Inhalte zu schärfen. Dabei segmentieren Sie Ihre komplette Verteilerliste in zwei homogene Gruppen, die jeweils unterschiedliche Versionen des Newsletters erhalten. So lässt sich beispielsweise feststellen, ob eine personalisierte Betreffzeile eine bessere Öffnungsrate erzielt als eine statische oder ob Inhalte gegenüber Angeboten überzeugen können. Auch verschiedene Layouts lassen sich so testen.

Bereinigen Sie ebenfalls regelmäßig Ihre Verteilerliste, um Karteileichen zu entfernen und die Aktualität zu wahren. Insbesondere die ungültigen E-Mail-Adressen sollten entfernt werden, da dies die automatische Zustell- und Öffnungsrate beeinflussen kann. Professionelle Tools bereinigen auf Wunsch die Verteilerliste automatisch und senden keine Mails mehr an sogenannte Hard Bounces.


Fazit

E-Mail-Marketing ist nach wie vor von großer Bedeutung und kann zusätzliche Abschlüsse bedeuten. Wenn Sie hier alle rechtlichen Aspekte beachten und eine saubere Verteilerliste erstellen, haben Sie eine gute Basis, um einer großen Zielgruppe mit wenig Aufwand Ihre Botschaft zu vermitteln. Je mehr Sie hier allerdings optimieren, umso erfolgreicher wird Ihr Newsletter performen.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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