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Mobile Commerce könnte auch Ihr Geschäftsmodell verändern

von David Lauchenauer am 28.06.2019

Preise vergleichen, Produktinformationen abrufen oder Einkäufe tätigen – SmartphonesTablets und Wearables prägen zunehmend unser Einkaufsverhalten. Mobile Geräte bieten nicht nur Zugang zur Online-Shoppingwelt, sondern viele weitere Funktionen. Um Schritt halten zu können, sind neue Strategien und Angebote gefragt. Kurz, der digitale Wandel im Handel geht mit dem Thema „Mobile Commerce“ in eine neue Runde. Erfahren Sie, wie Sie sich darauf vorbereiten können. 
 
Smart und mobil: Innovation trifft Lifestyle 
Ausschlaggebend für die zunehmende Beliebtheit von Mobile-Commerce-Angeboten ist einerseits der Fortschritt bei mobilen Bezahlsystemen, andererseits die steigende Bedeutung eines personifizierten Marketings. Weitere Zutaten sind die Verbreitung von mobilen Geräten sowie Verfügbarkeit von günstigen, leistungsfähigen Datenverbindungen. Daraus ergibt sich eine spannende Mischung aus technologischer Innovation und digitalem LifestyleMobile Geräte spielen dabei eine zentrale, weil aktive Rolle. Kaufanreize werden teilweise über die eingebauten Sensoren oder installierte Apps vermittelt. Künstliche Intelligenz und Augmented Reality erweitern den Betrachtungs- und Wissenshorizont der Benutzer und können – abgestimmt auf das Anwenderverhalten – gezielte Einkaufsvorschläge generieren. Das mobile, smarte Gerät, welches Sie in den Händen halten oder ums Handgelenk tragen, weiß mehr über Ihre Wünsche und Gewohnheiten als Sie vermuten.  
 
Aufbruch in neue Shopping-Dimensionen 
Bereits heute zücken viele Konsumentinnen und Konsumenten ihr Smartphone beim Einkaufen – als digitale Einkaufsliste, zum Vergleichen von Preisen bei Konkurrenzanbietern oder um Rabatte und Gutscheine zu aktivieren. Der persönliche, digitale Shoppingassistent ist jederzeit verfügbar und ein treuer, wertvoller Begleiter. Er ist aber auch ein Türöffner für neue Shopping-Dimensionen. Bereits heute gibt es zum Beispiel E-Commerce-Anbieter wie Wish, welche ihre Produkte nur noch über eine eigene App anbieten. Andere Anbieter wie Starbucks bieten eine Kundenkarte in App-Format an. Guthaben können vorgängig geladen und beim Einkauf mit der App genutzt werden. Weitere Beispiele nutzen die Scanner-Funktion des Smartphones, um zusätzliche Produktinformationen anzuzeigen oder verwenden mobile Geräte als zusätzlichen Verkaufskanal. Derzeit befindet sich der Wearable-Markt in Aufbruchstimmung, denn vieles, was das Smartphone kann (und noch mehr) können smarte Uhren und Sportbänder auch. Einkaufen über die Smartwatch könnte in naher Zukunft selbstverständlich sein.  
 
Kunden bestimmen die Customer Journey 
Mobile Geräte sind handlich, persönlich und multifunktional. Sie sind die perfekten Begleiter, wenn es darum geht, im Shopping-Dschungel die besten Angebote zu finden. Bereits bei der Suche nach den passenden Produkten und Dienstleistungen sind sie unverzichtbar. Wer dann im Geschäft steht und mehr Informationen über ein bestimmtes Müesli will, zückt einfach sein Smartphone. Gleiches gilt für den Preisvergleich und die Abfrage der Verfügbarkeit bis das Produkt schlussendlich im Warenkorb landet. Und dieser muss nicht zwingend physisch sein. Kunden werden mit Mobile Commerce ein gutes Stück autonomer und unberechenbarer. Sie bestimmen die Customer Journey weitgehend selbstOder meinen es zumindest. Denn diese Selbständigkeit kann auch eine Schein-Autonomie sein. Dann, wenn Anbieter der digitalen Entwicklung im E-Commerce nicht tatenlos zusehen, sondern die Möglichkeiten strategisch nutzen. 
 
Strategische Ansätze für Mobile Commerce 
Bei Mobile Commerce geht es nicht nur um die Möglichkeit, unterwegs einzukaufen. Die mobilen Eigenschaften der Geräte werden gezielt genutzt, um Daten zu generieren (z.B. mittels Sensoren oder per Eingabe). Gleichzeitig können speziell dafür programmierte Apps diese Informationen mit entsprechenden Marketingmaßnahmen abgleichen. Damit ist beispielsweise ein personalisiertes 1:1-Marketing möglich. Eine Kundin oder ein Kunde wird als individuelle Person angesprochen mit passenden Angeboten, welche sich exakt an den persönlichen Lebensstil richtet. Dabei werden mobile Geräte nicht nur für die Datenübermittlung genutzt, sondern auch, um Benutzern zusätzliche Shopping-Funktionen anzubieten. Das Smartphone wird zur Kundenkarte, zum Ticket, zur Brieftasche, zur Tauschbörse oder auch zum Bankschalter. Mobile Commerce ist einfach und persönlich. Handelsunternehmen brauchen neue mobile Konzepte für den Online-Verkauf, für Angebote und Informationen in stationären Geschäften, als Erweiterung bestehender Shopping-Services oder als eigenständiger Vertriebskanal. Mobile Commerce ist eine logische Folge der digitalen Mobilität mit nachhaltigen Auswirkungen auf den Handel. Es lohnt sich, bereits heute das eigene Geschäftsmodell diesbezüglich auf den Prüfstand zu stellen. 
 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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