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Machen Sie Schluss mit der heterogenen IT-Landschaft

von David Lauchenauer

Die IT ist stets im Wandel, aktuell verändert sich die digitale Landschaft schneller als je zuvor. Unternehmen nutzen natürlich Technologievorteile aus, um Ihre Wirtschaftlichkeit weiter zu verbessern und damit auch den Unternehmenszielen dienlich zu sein. Denn obwohl der Stellenwert der IT stetig zunimmt, so ist dies gleichzeitig auch die Abteilung, wo häufig am ehesten das Budget gekürzt wird. Nicht selten hängt dies noch mit der veralteten Denkweise zusammen, dass diese Abteilung alles nur verkompliziert und am Ende doch nichts zur Wertschöpfung beiträgt. Dass dieser Mythos heutzutage natürlich nicht der Wahrheit entspricht und Technologie neue, disruptive Geschäftsmodelle überhaupt erst ermöglicht, zeigen Unternehmen wie Uber, Airbnb oder Google par excellence. Doch trotzdem hat sich in vielen Köpfen von Managern dieser veraltete Ansatz fest verankert – und das kommt nicht von ungefähr.


Heterogene IT-Landschaft und Datensilos

In deutschen Unternehmen kommt nach wie vor eine Menge Spezialsoftware zum Einsatz: der Vertrieb setzt auf ein besonders effektives CRM-System zur Neukundengewinnung, die Buchhaltung auf eine umfassende Finanzsoftware, eine Branchenlösung kommt für die Disposition zum Einsatz und ein ERP-System kümmert sich um die Ressourcenplanung. Was auf den ersten Blick eine effiziente Lösung mit vertikal optimierten Anwendungen, die sogenannten Best-of-Breed-Lösungen für den jeweiligen Bereich, vermuten lässt, stößt jedoch in der tatsächlichen täglichen Arbeit schnell an die Grenzen. Mehrfache Datenhaltung, die auch in allen Systemen gleichermaßen gepflegt werden muss, ist hier das Resultat, welches in der Regel schnell zu Datensilos führt. So werden die unterschiedlichen IT-Systeme zwar über Schnittstellen und Systemintegratoren aufwendig verknüpft, die Integrationstiefe ist jedoch nicht sonderlich groß; Daten aus allen Systemen müssen oftmals mit mühseliger Handarbeit aus den verschiedenen Anwendungen zusammengetragen und dann in Bezug gesetzt werden. Das verringert die Produktivität der Mitarbeiter und schmälert die Leistungen von Fachabteilungen wie Vertrieb oder Kundenservice.


Herausforderungen für die IT-Abteilung

Insbesondere für die Fachabteilung zur Bereitstellung der komplizierten IT-Infrastruktur kommen beim Betrieb eine Menge Herausforderungen hinzu. So müssen alle kritischen Anwendungen hochverfügbar bereitgestellt, gewartet und aktualisiert werden. Ebenso benötigen Systemintegratoren bzw. Schnittstellen ein hohes Maß an Wartung; nicht selten fällt eine Komponente durch ein System-Update mit verändernder Datenstruktur hier vollkommen aus. Auch die technische Infrastruktur in Form von Server, Storage und Netzwerktechnik ist anspruchsvoll und muss ständig an die sich verändernden Begebenheiten angepasst werden. Und wenn dann noch das Management oder eine Fachabteilung einen neuen Report oder eine neue Funktion benötigen, bricht schnell Panik aus.


Vertikale und horizontale Systeme

Dabei setzen Unternehmen vor allem dann auf Best-of-Breed-Lösungen, um einen möglichst großen Funktionsumfang zu erhalten. Schließlich sind diese Anwendungen auf ein spezifisches Unternehmens-Ressort bzw. einen einzelnen Prozess optimiert, während für die Anbieter von horizontalen IT-Systemen eine Entwicklung nur dann interessant ist, wenn großes Nutzerinteresse vorherrscht. Trotzdem haben ganzheitliche Systeme in den letzten Jahren stark aufgeholt, der Funktionsumfang deckt dabei annähernd die vertikale Tiefe von Speziallösungen ab. Eine Herausforderung für die Entwickler von Best-of-Breed-Lösungen, da ganzheitliche Systeme nun nicht nur horizontal überzeugen, sondern ebenso im Vertikalen auftrumpfen können.


Zukunftssichere Positionierung der Unternehmens-IT

Vor diesem Hintergrund stehen viele KMU nun vor der Frage, wie sie ihre Unternehmens-IT nun am besten positionieren sollten, denn abgesehen von der Frage ob Best-of-Breed oder ganzheitliche Lösung kommt nun auch noch der technologische Faktor in Form von Cloud-Computing ins Spiel. Durch den stetig optimierten Internetausbau optieren immer mehr Unternehmen dazu, die Unternehmens-IT in spezialisierte Rechenzentren auszulagern, um so nicht nur den IT-Aufwand zu reduzieren, sondern auch effektiv Kosten zu sparen. Insbesondere durch das Bereitstellungsmodell Software-as-a-Service lassen sich so selbst kritische Business-Anwendungen nun als Service-Dienstleistung über das Internet beziehen; eine eigene IT ist nicht mehr notwendig. 
 
Durch die stetig steigende Nutzung von Cloud-Computing und dem beeindruckenden Funktionsumfang von horizontalen IT-Systemen werden sich heutzutage viele KMU für die Einführung einer ganzheitlichen Business Software aus der Cloud entscheiden. Der heterogenen IT-Landschaft wird dadurch vermehrt den Rücken gekehrt, um so die Effizienz zu steigern, die IT zu entlasten, Kosten einzusparen und nur noch einen zentralen Ansprechpartner, den Dienstleister der Cloud-Lösung, zu haben. Best-of-Breed-Lösungen lohnen sich nach wie vor für die Unternehmen, die durch den Einsatz ein einzigartiges Business-Modell oder deutliche Effizienz erzielen, alle anderen KMU sind mit einem ganzheitlichen System auch im Hinblick auf das Internet-of-Things und Industrie 4.0 besser beraten.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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