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Gut aufgehoben – so schützen Rechenzentren Ihre Daten

von David Lauchenauer am 29.01.2019

Daten, Daten, Daten. Nicht nur dass es immer mehr werden, sie werden auch immer wichtiger. Für die meisten Unternehmen sind Daten von existenzieller Bedeutung. Wer sich nicht dem Risiko eines Systemausfalls oder einer Cyberattacke aussetzen will, ist in einem modernen Rechenzentrum bestens aufgehoben. Hier sorgen Profis und eine moderne Infrastruktur rund um die Uhr für einen sicheren IT-Betrieb.
 

Teures Hobby mit fatalen Folgen

Das bisschen IT ist doch kein Problem. Server gibt es fixfertig vom Discounter, dazu ein paar Kabel, eine Prise Internet, noch etwas Software dazu und schon läuft die Sache. Firewall? Nie gehört. Datensicherung machen wir beim Freitagabendbier, wenn überhaupt. Wer IT nur als schönste Nebensache der Welt betreibt, kann vielleicht damit leben. Für alle anderen hört der Spaß auf, wenn Zuverlässigkeit, Sicherheit und Performance auf dem Spiel stehen. Spätestens, wenn Festplatten ausfallen, Daten plötzlich verschwinden oder das Backup nicht funktioniert, wird aus dem „Hoppla“ rasch ein Desaster mit fatalen Folgen. Aber auch im Normalbetrieb ist IT Marke Eigenbau für ein mittelständisches Unternehmen ein teures Vergnügen. Anschaffung und Wartung kosten ein hübsches Sümmchen. Für die Betreuung braucht es einen nicht ganz billigen Spezialisten. Dazu kommen noch diverse Sicherheitsvorkehrungen sowie die ständige Angst, dass irgendetwas vergessen wurde.
 

IT-Probleme sind kein Kavaliersdelikt

Mit der Einführung der DSGVO wurde der Tatsache Rechnung getragen, dass sichere Daten für uns alle in allen Lebensbereichen enorm wichtig sind. Verstöße gehen die Integrität und Sicherheit von digitalen Informationen werden zu Recht geahndet. Die Gesetze sprechen da eine klare Sprache. Was vielleicht vor zehn Jahren noch irgendwie toleriert wurde, kann heute juristische Konsequenzen haben. Nicht schön für das Unternehmen und noch weniger für die Betroffenen. Deshalb: Warum ein unnötiges Risiko eingehen und die Haftung nicht an Profis delegieren, welche über ganz andere Mittel verfügen? Das IT-Risikomanagement gehört heute zwingend auf die Agenda von Führungskräften. Gleichzeitig kann man das Nützliche auch mit dem Angenehmen verbinden. Der IT-Betrieb in einem sicheren Rechenzentrum (RZ) erspart Kosten und Investitionen für Hardware, Software, Server und Ressourcen. Mitgründe, warum z.B. ein Cloud-ERP günstiger ist als eine On-Premise-Installation.
 

Das RZ als digitale Trutzburg

Wer schon einmal ein Rechen- bzw. Datenzentrum besucht hat, wird von den Sicherheitsvorkehrungen beeindruckt sein. Hier gilt es, physische und virtuelle Gefahren abzuwehren, den Betrieb jederzeit zu gewährleisten und gleichzeitig flexibel auf Veränderungen reagieren zu können.  
  • Möglichen Ausfällen wird durch den Einsatz redundanter, paralleler Systeme und ständiger Backups begegnet. Um geografische Risiken (Erdbeben, Überschwemmungen, lokale Stromausfälle usw.) zu vermeiden, sind diese System geografisch getrennt.  
  • Die Abwehr von physischen Bedrohungen beginnt bereits vor dem Rechenzentrum und zieht sich nahtlos durch das ganze Gebäude. Überwachungskameras, Zäune, Alarmanlagen, Sicherheitsleute, Zutrittskontrollen, Schleusen usw. wappnen das ganze Gebäude gegen unliebsame Eindringlinge. Wer kann sich in seinem eigenen Serverraum schon solche Maßnahmen leisten?  
  • Der Kampf gegen Cyber-Attacken, Viren usw. ist zäh. Verschiedene Sicherheitszonen, permanente Überwachung, leistungsfähige Abwehrprogramme und geschulte Security-Experten gehören deshalb zum Standardrepertoire eines RZ und stehen unablässig im Einsatz. 
  • Nicht nur Sicherheit, sondern auch Energiemanagement ist ein wichtiges Thema. Klimatisierung, Abwasser (durch Wärmekondensation), Stromversorgung und Wärmerückgewinnung werden bereits bei der Planung berücksichtigt und können so optimal umgesetzt werden. Der ökologische Aspekt wird hingegen bei Standalone-Installationen kaum berücksichtigt.

Performance, Wartung und Datenschutz 

Wie komplex der Betrieb eines sicheren, gesetzeskonformen, performanten und jederzeit verfügbaren IT-Systems ist, zeigt sich am umfassenden Leistungskatalog eines Rechenzentrums. Damit es in der Cloud reibungslos läuft, müssen moderne Servertechnologien, Netzwerke und Systemkomponenten inklusive Überwachung der benötigten Leistungskapazität bereitgestellt werden. Dass Kunden quasi auf Knopfdruck mehr Performance aus der Cloud abrufen können, kommt nicht von ungefähr. Dahinter steckt eine minutiöse Verwaltung benötigter Rechnerleistung. Diese wiederum ist nur abrufbar, wenn die entsprechende Hardware und Software laufend gewartet wird und jederzeit auf dem neusten Stand ist. Last but not least, ist jedes Rechenzentrum zur Einhaltung der Datenschutzbestimmungen verpflichtet. Damit übernimmt es wichtige Funktionen im Auftrag seiner Kunden und bildet die Grundlage für die Digitalisierung. Vielleicht auch von Ihrem Unternehmen?

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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