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Evolution bei der Evaluation von ERP-Software

von David Lauchenauer am 17.05.2019

Die Digitalisierung hat neuen Schwung in die ERP-Welt gebracht. Mobilität, Skalierbarkeit, Servicearchitektur, Datenintegration und Agilität sind Themen, welche Anwender heute beschäftigen. Dank der Cloud hat sich eine neue Generation von Business Software den Weg in die Unternehmen gebahnt. Zukunftsorientierte ERP-Systeme treiben nicht nur Prozesse innerhalb, sondern auch außerhalb des Betriebes an. Wie findet man einen solchen digitalen Motor, und worauf kommt es dabei an? Mehr dazu in diesem Beitrag. 
 
Das neue ERP-Verständnis 
Der Blick in den Rückspiegel zeigt uns eine ERP-Software, welche primär dazu genutzt wurde, um Adressen und Aufträge zu verwalten. Ressourcenplanung, so der Name, war gleichzeitig auch (wortwörtlich) Programm. Moderne ERP-Lösungen gehen von einem grundlegend anderen Verständnis aus. Das System dient als digitaler Motor dazu, Prozesse anzutreiben. Diese finden nicht mehr nur im Innern eines Unternehmens statt, sondern beziehen Kunden, Lieferanten, Partner und Mitarbeitende – kurz, das gesamte Umfeld – mit ein. Im Fokus steht das Business mit seinen sich laufend verändernden Anforderungen. Das Andocken von Drittsystemen und die Möglichkeit von integrierten Teilapplikationen (Apps) ist dabei eine wichtige Funktion.  
 
Die Zukunft beginnt heute 
Den Schritt in die Zukunft haben noch einige herkömmliche ERP-Systeme vor sich. Der Nachholbedarf ist groß, was sich auch auf die Evaluation einer zukunftsorientierten Software auswirkt. Der Trend geht immer mehr in die Richtung, dass die IT zugunsten des Business in den Hintergrund rückt. Das bedeutet nicht, dass dadurch die IT an Bedeutung verliert. Ganz im Gegenteil, sie wird zur Grundlagentechnologie für Innovationen. Allerdings verlagert sich der Schwerpunkt dabei ganz klar vom eigenen IT-Betrieb auf die Nutzung digitaler MöglichkeitenReaktionsfähigkeit und Kostendruck zwingen Unternehmen, ihre Informatik-Agilität zu erhöhenRasche Einführungszeiten, flexible Anpassungsmöglichkeitenkostengünstiger Betrieb und künftige Erweiterbarkeit sind zentrale Evaluationskriterien – nicht in Zukunft, sondern bereits heute. 
 
Ohne Cloud wird’s schwierig 
Die schon bald verfügbaren 5G-Netze setzen neue Maßstäbe bei der Online-Übermittlung von Daten. Stärkere WLAN- und GPS-Funknetze erreichen auch die hintersten Ecken im Betrieb. Dem flächendeckenden Einsatz webbasierter Hochleistungs-Datenverbindungen steht kaum noch etwas im Weg. Willkommen im Internet der Dinge! Immer zahlreicher sind die Geräte, welche mittels Sensoren und Sendern Informationen über die Cloud direkt an ein zentrales ERP-System übermitteln. Die Datenwolke sammelt, transportiert und speichert immer mehr Inputs und Outputs. Damit müssen ERP-Systeme jetzt umgehen können, denn die Cloud ist längst angekommen. Ohne Berücksichtigung von Cloud-Services wird es schwierig, vernünftige Business Software zu finden und zu nutzen.  
 
Innovation durch Kreativität 
Welches Potenzial in der Digitalisierung steckt, zeigen uns neue Anbieter, welche in kürzester Zeit den Sprung aus dem Nichts ins weltweite Rampenlicht geschafft haben. Digitalisierung hat dabei weniger mit Technologie zu tun, als mit dem kreativen Umgang der darin verborgenen Möglichkeiten. Wer in herkömmlichen Mustern denkt, verpasst den Anschluss an die Zukunft. Innovationen entstehen durch das Überdenken bestehender Situationen und durch die konsequente Nutzung der neuen Möglichkeiten der Digitalisierung. Das ERP wird zum unternehmerischen Kreativ-Werkzeug, welches Geschäftsmodelle, Arbeitsprozesse und Organisationsstrukturen neu modelliert 
 
Datenzentrale ohne Grenzen 
Das ERP-System der Zukunft wird zu einer digitalen Chimäre, einem Mischwesen aus Datenmodell und Anwendungsfülle. Kernapplikationen wie Auftragsbearbeitung, Einkauf, Lagerbewirtschaftung usw. werden punktuell ergänzt durch gezielte Benutzer-Apps. Dieses Zusammenspiel muss innerhalb des ERP-Systems stattfinden. Nur so lassen sich alle Daten zentral verarbeiten und wiederum an den gewünschten Orten zur Verfügung stellen. Wo dies geschieht, hängt eher vom Prozess ab als von willkürlichen Unternehmensgrenzen. Standen bei der ERP-Evaluation bisher oft Funktionen und Oberfläche im Vordergrund, richtet sich das Augenmerk der Anwender zunehmend auf die Datenhaltung und die Datenstrukturen. Die zunehmende Komplexität der Daten darf dabei nicht in einer komplizierten Benutzeroberfläche resultieren. Im Gegenteil, effiziente Prozesse beruhen auf einfachen, leicht zu bedienenden Systemen oder – ein weiterer wichtiger Aspekt – der gänzlichen Automatisierung von Arbeitsschritten. Das ERP als Workflow-Tool ist bereits heute Realität und sorgt für einen (kontrollierten) Datenfluss ohne Grenzen.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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