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ERP oder CRM? Integrieren Sie beides!

von David Lauchenauer am 04.02.2020

Das Marketing braucht sie genauso wie der Innendienst oder die Servicefachleutedie Daten von Kunden, Produkten, Aufträgen – kurz, die ganze Palette an Unternehmensdaten. Einig ist man sich zwar über deren Notwendigkeit, doch geht es um die Verwendungerhitzen sich die Gemüter rasch. Während das eine Lager für ein ERP-System plädiert, setzt sich das andere vehement für eine CRM-Lösung ein. Warum es sinnvoller ist, statt verschiedener Applikationen eine integrierte Gesamtlösung zu nutzen, erfahren Sie in diesem Beitrag. 
 
Daten im Zusammenhang betrachten 
Wenn aus einer Adresse ein Interessent und daraus wiederum ein Kunde wird, entsteht eine Kette von Informationen. Dieser Informationsfluss setzt sich fort, sobald der Kunde etwas bestellt. Zu den Bewegungsdaten aus der Auftragsbearbeitung gesellen sich die Daten aus der Fertigung oder LogistikBei Kundenanfragen oder -problemen fügt die Serviceabteilung weitere Angaben hinzu. Die digitale Informationskette zieht sich weiter durch das gesamte Unternehmen. Künstliche Unterteilungen in verschiedene Systeme unterbrechen den Datenfluss und führen dazu, dass eine Gesamtbetrachtung erschwert wird. Um Zusammenhänge zu erkennen, ist eine 360-Grad-Sicht, z.B. auf Kunden oder Produkte, wie sie ein integriertes ERP-System bietet, unverzichtbar. 
 
Basis für durchgängige Geschäftsprozesse 
Auch für die effiziente Bearbeitung von Geschäftsprozessen kann ein integriertes ERP-/CRM-System mit Vorteilen auftrumpfen. Alle Anwender greifen auf eine gemeinsame, zentrale Datenbasis zu. Die Entstehung redundanter oder sich überlagernder Daten wird dadurch vermieden. Gleichzeitig entfällt auch der bei unterschiedlichen Systemen notwendige Datenabgleich (z.B. über Schnittstellen)Ein integriertes System liefert die digitale Basis für durchgängige Geschäftsprozesse. Das wiederum bedeutet, dass Arbeitsabläufe schneller abgewickelt werden könnendabei stehen jederzeit aktuelletransparente und vor allem zusammenhängende Informationen zur Verfügung   
 
Mehrwert dank direkter Datenauswertung 
Dass die Anwendungsbereiche, welche von ERP und CRM abgedeckt werden, im Unternehmen von zentraler Bedeutung sind, ist unbestritten. Nebst dem operativen Nutzen bietet eine integrierte Software einen weiteren wichtigen Mehrwert, wenn es um Auswertungen geht. Die Verbindung von Kundendaten mit Produktdaten oder das Verknüpfen von Servicefällen mit den Daten für eine Marketingkampagne ist in einem Gesamtsystem deutlich einfacher, flexibler und schneller als bei einer heterogenen Software-Landschaft. Verantwortliche auf allen Führungsebenen profitieren so von aktuellen, zuverlässigen Kennzahlen und Entscheidungsgrundlagen 
 
Bei der Systemauswahl zu berücksichtigen 
Bereits bei der Auswahl eines geeigneten Systems sollte man sich genau überlegen, über welche ERP- und CRM-Funktionen die künftige Lösung verfügen muss. Bei der Erstellung des Anforderungsprofils ist es sehr zu empfehlen, die beteiligten Fachabteilungen ins Boot zu holen. Das fördert nicht nur die Motivation und Unterstützung, sondern liefert auch spannende Erkenntnisse über die gegenseitige Zusammenarbeit. Wichtig ist, dabei nicht nur die Gegenwart als Maßstab zu nehmen, sondern auch in die Zukunft zu denken. Hier können die internen Fachspezialisten in Marketing, Vertrieb, Finanzen, Fertigung, E-Commerce usw. wertvollen Input liefern, was aktuell State-of-the-art ist und wohin die Entwicklung in ihren Bereichen geht.  
 
Einhaltung der Datenschutzverordnung 
Ein nicht zu vernachlässigender Vorteil, welche eine integrierte Unternehmenslösung bietet, ist das einfachere Einhalten von Datenschutzrichtlinien. Jedes zusätzliche System, so eine Faustregel, verdoppelt den Aufwand und erhöht das SicherheitsrisikoDie Konzentration auf ein einziges, durchgängiges Gesamtsystem verbessert die Datenkontrolle. Bei Anfragen von Kunden kann schnell und gezielt reagiert werden. Zudem ist sichergestellt, dass die jeweiligen Daten nicht noch an anderen Orten herumgeistern.  
 
Integrierte Mobilität dank der Cloud 
Moderne Arbeitsformen, der Wunsch nach mehr Kundennähe und effizienten Prozessen prägen die mobile Nutzung von Business SoftwareKaum vorstellbar, dafür auf dem Smartphone oder Tablet zwei unterschiedliche Lösungen für den ERP-Bereich und den CRM-Bereich verwenden zu müssen. Das ist auch nicht nötig, denn inzwischen gibt es leistungsfähige ERP-Systeme aus der Cloud, welche alle Kriterien hinsichtlich einer umfassenden, durchgängig integrierten Gesamtlösung erfüllen. Mit einem solchen Cloud-ERP lassen sich nicht nur alle Daten in einem einheitlichen System verwalten, sondern gleichzeitig auch die digitale Mobilität integrieren.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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