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Diese Vorteile bringt eine POS-Integration ins ERP-System

von David Lauchenauer

Kassensysteme sind aus vielen Branchen nicht wegzudenken, insbesondere der Handel setzt auf die verschiedenen Möglichkeiten am Point-of-Sales. Umsätze lassen sich damit schnell erfassen und aufbereiten – auch, wenn es einmal zur Freude des Händlers hektisch wird. Daher ist es verständlich, dass Shopbetreiber keine komplizierten Prozesse im Hintergrund ausführen möchten. Eine effiziente Lösung ist deswegen die direkte Integration vom POS ins ERP-System. Welche Vorteile dadurch entstehen, zeigt dieser Artikel auf.


Integrierte Geschäftsprozesse in allen Unternehmensbereichen


Die Integration erfolgt dabei bereichsübergreifend, sodass bereits nach Einscannen der Ware aus der Kundendatenbank die Stammdaten geladen werden können, um eine passende Rechnung mit einem Klick zu erstellen. Der Verkauf löst anschließend ggf. eine Nachbestellung von Waren aus oder informiert die Produktion über neue Volumina. Die Entscheider können auf einen Blick in ihren Dashboards direkt alle Verkäufe einsehen sowie steuernd eingreifen und auch die Buchhaltung freut sich darüber, dass alle getätigten Umsätze bereits korrekt erfasst und zugeordnet werden. Bereichsübergreifende Prozesse machen dies möglich und steigern damit die Effizienz des Handels ungemein, da diese Workflows nicht nur definiert, sondern auch automatisiert werden können. Damit hat der Händler mehr Zeit für die Wertschöpfung.


Integrierte IT-Systeme ermöglichen neue Geschäftsmodelle

Durch eine Integration vom POS ins ERP-System lassen sich aber auch völlig neue Geschäftsmodelle realisieren oder zusätzliche Service anbieten, bei denen beispielsweise der Kunde vor Ort im stationären Geschäft auf Basis seiner digitalen Einkäufe optimal beraten werden kann. Ebenso kann der Kunde von der professionellen Beratung geschulter Verkäufer vor Ort profitieren, muss das Produkt aber nicht gleich erwerben, sondern kann dies auch später im Webshop erledigen. Auch in der Logistik ergeben sich neue Möglichkeiten, so kann im Onlineshop erworbene Ware beispielsweise im Ladenlokal abgeholt werden oder der Kunde kauft entspannt im Einzelhandel ein, lässt sich die Ware aber anschließend nach Hause liefern. Und dies ist natürlich nur die Spitze des Eisbergs; Showrooms, Pop-Up Stores und digitale Anzeigen lassen erkennen, in welche Richtung sich der Handel entwickelt.


Kundenzufriedenheit und Transparenz steigen

Für den Händler gibt es in der Summe zahlreiche Möglichkeiten, um die Kundenzufriedenheit durch spezifischere Beratungsleistungen und bessere Informationen zu steigern – und damit auch effektive Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten. Detaillierte Aussagen über Lieferzeiten und Verfügbarkeit von Produkten im Webshop setzen hier beispielsweise eine Integration mit dem ERP voraus. Durch Integration des POS werden auch stationäre Verkäufe umgehend einfließen; ein ganzheitliches ERP-System ist dafür die Grundlage. 
Setzen Unternehmen zusätzlich auf mehrere Filialen oder verschiedene Kassensysteme, muss sichergestellt werden, dass alle Unternehmensstandorte und POS-Systeme ebenfalls umfassend integriert werden. Auch hier kann eine ganzheitliche ERP-Software überzeugen und erleichtert insbesondere die Ressourcen-Allokation sowie die Disposition. Nicht zu unterschätzen ist auch die Tatsache, dass keine Drittprodukte aufwendig angebunden werden müssen, die häufig via Schnittstellen nur eine geringe Integrationstiefe erzielen und fehleranfällig sind.


Cloud-POS und Cloud-ERP – eine vorteilhafte Verbindung

Wird als Basis eine cloudbasierte ERP-Software eingesetzt, die zusätzlich auch Cloud-POS unterstützt, können alle ganzheitlichen Systemvorteile auch mobil genutzt werden. Das ermöglicht für die Verkäufer dann auch technologieübergreifende Erfassung von Umsätzen via Tastatur, Maus oder Touchscreen; Produkte können eingetippt oder eingescannt werden. Für das Drucken von Kassenbons können spezielle, mobile Kassenbon-Drucker oder Laserdrucker eingesetzt werden; verschiedene Bezahloptionen sowie Bargeld, Kreditkarte, Rechnung und Gutscheine werden unterstützt. Im Webshop können weitere Bezahloptionen wie PayPal zum Einsatz kommen, die allesamt gemeinsam in der Finanzbuchhaltung zusammenlaufen. 
 
Wichtig ist hierbei zu beachten, dass am Point-of-Sales ein dedizierter Funktionsumfang zur Verfügung steht, der auf die besonderen Bedürfnisse optimiert ist. Dauert das Erfassen von Ware aufgrund fehlender Benutzerfreundlichkeit zu lange, sinkt die Zufriedenheit der Kunden drastisch. Entsprechende Tagesabschlüsse und das Berichtswesen werden ebenfalls vollständig in Echtzeit synchronisiert, wodurch nicht zuletzt auch die Transparenz innerhalb des Unternehmens steigt. Ein weiterer großer Vorteil von Cloud ERP, vor allem wenn dieses als Software-as-a-Service bereitgestellt wird, ist die große Flexibilität hinsichtlich verändernder Geschäftsprozesse oder weiterer Filialen und Nutzer. So lässt sich das ERP-System fließend mit dem wachsenden Unternehmen mitskalieren; die IT-Software und die POS-Kasse sind problemlos integrierbar.
 
Abschließend lässt sich festhalten, dass moderne Kassensysteme kein Inseldasein fristen müssen, sondern gemeinsam mit dem ERP-System eine effiziente Symbiose eingehen. Durch Cloud ERP kann die gesamte IT komfortabel als Dienstleistung über das Internet bezogen werden, so wird wenig Kapital gebunden und die Mitarbeiter können sich auf das konzentrieren, was wirklich zählt: den Kunden.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Co-Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory International GmbH.
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