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Die wichtigsten 10 Führungsaufgaben beim Thema Digitalisierung

von David Lauchenauer am 20.11.2018

Wenn es darum geht, einem Unternehmen den Weg in die Zukunft zu bahnen, sind Führungsqualitäten gefragt. Wer das Tal der Tränen erfolgreich bewältigen und nach den Sternen greifen will, braucht mitunter einen langen Atem. Besonders dann, wenn der Weg in digitales Neuland führt. Erfahren Sie, welche Aufgaben Sie dabei erwarten.  
 

#1 Strategisch vorgehen 

Bei der Digitalisierung geht es her und zu wie auf dem Rummelplatz. Wer nicht strategisch vorgeht, lässt viel Geld liegen und hat am Ende nur ein flaues Gefühl im Magen. Eine Digitalisierungsstrategie beruht auf Ist-Analysen, Soll-Zielen sowie der Berücksichtigung von Ressourcen und Rahmenbedingungen. Nicht alles, was möglich ist, macht Sinn. Aber wenn etwas Sinn macht, sollten Sie es möglich machen.
 

#2 Verantwortung übernehmen

Jedes Vorhaben ist mit einem gewissen Risiko verbunden. Als Führungskraft tragen Sie Verantwortung gegenüber Ihrem Unternehmen. Sie sitzen im Cockpit des Digitalisierungsprojekts und haben das Steuer in der Hand. Das bedeutet, dass Sie vor dem Start und während der ganzen Reise jederzeit die Fäden im Griff haben müssen.
 

#3 Motivation vermitteln

Dass mit der Digitalisierung auch Befürchtungen bis hin zu offenem Widerstand auftauchen, ist verständlich. Es droht die Furcht, den Arbeitsplatz oder Kompetenzen zu verlieren, kontrolliert zu werden oder einfach die Unlust, alte Pfade zu verlassen. Als Leader sind Sie gefordert, Mut zu machen, Freude zu wecken und den Funken der digitalen Begeisterung überspringen zu lassen.
 

#4 Den Weg freimachen 

Viele IT-Projekte scheitern daran, dass den Mitarbeitern einfach die Zeit dazu fehlt. Das operative Tagesgeschäft muss schließlich weiterlaufen. Als Führungsverantwortlicher ist es Ihre Pflicht, den Weg für die Umsetzung Ihrer Pläne und Strategien freizumachen. Sorgen Sie dafür, dass die involvierten Mitarbeiter unterstützt werden oder für den Zusatzaufwand entschädigt werden. Falls nötig, holen Sie externe Ressourcen zu Hilfe.
 

#5 Ziele im Kontext sehen

Wer, wenn nicht Sie als Führungskraft, hat im Unternehmen den Überblick. Nutzen Sie diese privilegierte Stellung, die Ziele in den Gesamtkontext des Digital Business zu stellen. Erfahrungen, abteilungsübergreifende Kontakte, Fachwissen usw. befähigen Sie, Synergien oder Risiken rechtzeitig zu erkennen.
 

#6 Nachhaltigkeit sicherstellen 

Einmal ist kein Mal. Das trifft auch auf Digitalisierungsprojekte zu. Selbst, wenn es gelingt, ein neues System erfolgreich einzuführen, besteht die Gefahr, dass die Benutzer wieder ins alte Fahrwasser geraten. Hier ein paar Notizzettel, dort etwas Excel… Beobachten Sie die laufende Nutzung der digitalen Tools. So können Sie Einstellungen optimieren oder Lücken schließen. Erst wenn die nachhaltige Verwendung sichergestellt ist, sollten Sie sich an neue Projekte wagen.
 

#7 Transparent kommunizieren 

Himmelhohe Erwartungen, abgrundtiefe Enttäuschungen – wer kennt nicht das Wechselbad digitaler Gefühle? Schuld daran ist leider oft eine mangelhafte Kommunikation. Wer die sachliche Ebene verlässt, läuft Gefahr, Ängste zu schüren oder falsche Hoffnungen zu wecken. Der Flurfunk weiß es immer besser. Deshalb die dringende Empfehlung an alle Führungskräfte: Sorgen Sie für eine regelmäßige, offizielle und transparente Kommunikation rund um die Digitalisierung in Ihrem Unternehmen.
 

#8 Entscheiden und umsetzen

Nachdem die Grundlagen analysiert und der Bedarf geklärt ist, geht es um… nein, noch nicht die Lösung. Zuerst braucht es klare Entscheide: Wer, wann, wie, wo, weshalb – Fragen, die beantwortet werden wollen. Ist einmal entschieden, muss auch geliefert bzw. umgesetzt werden. Mitunter ist es nötig, während der Projektdauer einen Beschluss zu modifizieren. Dazulernen ist jederzeit erlaubt, Umsetzungsschwäche jedoch nicht.
 

#9 Vertrauen ist gut, Kontrolle besser 

Digitalisierung ist Chefsache. Die Umsetzung muss jedoch auf operativer Ebene geschehen. Deshalb müssen Sie Aufgaben an kompetente, vertrauenswürdige und erfahrene Mitarbeiter delegieren können. Auch wenn Sie das Gefühl haben, alles in gute Hände gelegt zu haben, sollten Sie an Ihrem Führungsanspruch festhalten und das Geschehen laufend kontrollieren und bei Bedarf korrigierend eingreifen.
 

#10 Weiterentwicklung einfordern 

Nach dem Projekt ist vor dem Projekt. Die Digitalisierung kennt keinen Feierabend. Jeder Meilenstein ist bereits Vorbote der laufenden Weiterentwicklung. Es gibt kein System, welches sich nicht mit der Zeit optimieren und ausbauen lässt. Geben Sie sich nicht mit dem Erreichten zufrieden, sondern fordern Sie mehr. Aber wem sagen wir das: Schlussendlich sind Sie die Führungskraft.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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