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Die 5 beharrlichsten Mythen über webbasierte ERP-Systeme

von David Lauchenauer am 08.06.2018

Der Betrieb eines ERP-Systems in der Cloud ist für viele Unternehmen heute selbstverständlich. Damit verbunden sind zahlreiche Vorteile wie Kostentransparenz, Mobilität, Skalierbarkeit und Prozesseffizienz – um nur einige zu nennen. Eigentlich alles bestens, wären da nicht einige hartnäckige Mythen, welche Verwirrung stiften und viele Anwender regelrecht verunsichern. Dieser Beitrag sorgt für Klarheit und geht fünf Mysterien auf den Grund.
 

Mythos #1: Die Cloud ist nicht sicher

Dass sich Unternehmen Gedanken zur Sicherheit ihrer Daten machen ist richtig und wichtig. Aufträge, Verträge, Umsatzzahlen, Finanzen oder Löhne haben schließlich geschäftskritische Bedeutung und sind somit von existentieller Bedeutung. Es ist verständlich, dass es immer noch Unternehmen gibt, welche zögern, ihre Daten fremden Händen anzuvertrauen. Doch sind die Daten auf einem lokalen Server wirklich sicherer? Wer bei der Wahl eines Cloud-Anbieter auf nachweisbare Qualität in Form von Sicherheitszertifikaten achtet, genießt ein Höchstmaß an Datenschutz und Ausfallsicherheit. Hier auch nur annähernd mithalten zu wollen, ist für ein mittelständisches Unternehmen in den meisten Fällen ein Ding der Unmöglichkeit. Wer auf professionelle Sicherheit setzt, hat deutlich bessere Karten, wenn sein ERP-System über die Cloud betrieben und bei einem anerkannten Provider gehostet wird.
 

Mythos #2: Anpassungen sind unmöglich

Auch wenn cloudbasierte ERP-Systeme auf die Nutzung durch möglichst viele Kunden ausgelegt sind, bedeutet das nicht, dass sie unflexible Massenprodukte sind. Im Gegenteil, es liegt im Interesse des ERP-Anbieters, möglichst viele unterschiedlichen Firmen die Verwendung der Software zu ermöglichen. Ob Serviceorganisation, Industriebetrieb oder Handelsunternehmen – mit flexiblen Einstellungsmöglichkeiten sollen alle das gleiche ERP nutzen können. Doch nicht nur funktional, auch technologisch sind Cloud-Lösungen dank moderner Softwarearchitektur höchst skalierbar. API-Schnittstellen ermöglichen beispielsweise die Integration von Drittsystemen inklusive Office-Programmen. Je nach Bedarf kann zwischen Public- und Private-Cloud gewählt werden. Und natürlich ist es jeder Zeit möglich, die Anzahl Nutzer und den benötigten Funktionsumfang an die aktuellen Bedürfnisse anzupassen. Mehr Flexibilität geht kaum, oder?
 

Mythos #3: Das ist nur etwas für Kleinbetriebe

Der Anteil an Unternehmen, welche Cloud-Lösungen nutzen, ist gemäß „Cloud-Monitor 2017“ des Beratungsunternehmens KPMG und des deutschen IT-Dachverbandes Bitkom in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Insbesondere Mittelständer (Unternehmen mit 100 – 1999 Mitarbeitenden) haben stark zugelegt. Die Anwender haben dabei vor allem folgende Ziele vor Augen: Besserer mobiler und geografisch verteilter Zugriff auf IT-Ressourcen, erhöhte organisatorische Flexibilität und verringerter IT-Administrationsaufwand. Gerade in Deutschland entdecken immer mehr Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistung mit teilweise sehr komplexen Firmenstrukturen wie etwa Niederlassungen im In- und Ausland, Mitarbeitende im Außendienst oder Kundenservice die Vorteile von Cloud-ERP-Systemen.
 

Mythos #4: Wir verlieren die Kontrolle über die IT

Die rechtskonforme Einhaltung von rechtlichen, organisatorischen und technischen Vorgaben unter dem Stichwort Compliance ist ein Muss für jedes Unternehmen. Im Bereich IT bedeutet dies das Einhalten von gesetzlichen Richtlinien, Vertragspflichten gegenüber Kunden, Mitarbeitenden usw. sowie Kongruenz mit anerkannten Standards wie ISO-Normen, Policies usw. Oft fürchten Unternehmen, dass sie die Kontrolle über die Compliance ihrer IT verlieren. In der Realität zeigt sich, dass genau das Gegenteil der Fall ist: Dank professioneller Services (dies natürlich als Voraussetzung) bietet Cloud-Computing in vielen Fällen Unternehmen eine deutlich bessere Daten- und Systemsicherheit. Auch wenn die Daten und Software nicht in-house sind, bestehen auch bei einem Cloud-ERP Möglichkeiten, jederzeit Einsicht in die Datenlage zu gewinnen oder eigene Backups durchzuführen.
 

Mythos #5: Ein Klick genügt und es läuft

Richtig ist zwar, dass für ein Cloud-ERP keine Installation erforderlich ist. Falsch hingegen ist, dass die Software nach Inbetriebnahme sofort alle Benutzerwünsche erfüllt und innert 24 Stunden zur Verfügung steht. Rein technisch gesehen ist das ERP aus der Cloud zwar dazu in der Lage. Die Notwendigkeit von kundenspezifischen Anpassungen bleibt natürlich (wie bei jedem ERP) erhalten. ERP bleibt schließlich ERP, auch wenn dieses über das Web bezogen wird. In diesem Sinn ist eben auch die Einführung eines Cloud-ERP ein anspruchsvolles Projekt. Ohne Prozessanalyse, Bedarfsabklärung, Softwareparametrierung und Anwenderschulung geht es nicht.  

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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