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Das macht digitale Firmen wirklich erfolgreich

von David Lauchenauer am 25.09.2018

Blockchain, Künstliche Intelligenz, Cloud Services, Robotik, Chatbots, Augmented Reality – welche Technologie bietet das größte Erfolgspotenzial für Ihr Unternehmen? Sie werden staunen, es ist keines der genannten Themen. Was Sie in der Digitalisierung wirklich weiterbringt, erfahren Sie in diesem Beitrag. 
 

Alles eine Frage der Technik? Vergessen Sie’s!

 

Altes Denken möglichst schnell über Bord werfen

Noch immer werfen renommierte IT-Firmen mit neuen Technologiebegriffen um sich (welche die meisten Anwender doch nicht verstehen), und viele Firmen springen begeistert auf diesen Zug auf – bis Sie unter die Räder kommen. Der Grund ist simpel: Digitalisierung ist eben nicht einfach nur Technologie, die man auf die Schnelle mal installiert und in Betrieb nimmt. Hier geht es um neue Arbeitsweisen und Prozesse. Um Mitarbeitende, welche sich verändern müssen. Um Geschäftsmodelle, die sich gerade neu erfinden. Altes Denken funktioniert in diesen Dimensionen nicht mehr. Der Chef, welcher den hörigen Angestellten früher sagte, wo’s langgeht, ist passé. Digitale Mitgestalter (früher Arbeitnehmende genannt) wollen Mitsprachemöglichkeiten. Sie fordern zu Recht, dass ihre Ideen oder Verbesserungsvorschläge angehört und ernst genommen werden.
 

Kulturrevolution als Kern der Digitalisierung

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum gewisse überaus erfolgreiche IT-Firmen ihren Teams Rutschbahnen, Schlafkojen, Massagen, Delikatessen und vieles mehr anbieten? Denken Sie wirklich, dass das etwas mit Technologie zu tun hat? Oder dass man den Arbeitnehmenden ein Schlaraffenland bieten will? Wohl kaum. Im Kern geht es darum, dass man die Spezialisten möglichst viel geistigen Bewegungsraum bieten will. Nur so entstehen brillante Ideen und innovative Geschäftsmodelle. Die Technologie? Hach ja, die braucht es schon auch, aber die ist weitgehend vorhanden. Digitalisierung ist eine Kulturrevolution. Jede und jeder ist ein Teil davon. Alles kann und soll neu gedacht werden. Noch vor wenigen Jahren galt „Software aus der Steckdose“ als Hirngespinst. Heute sind Cloud-Anwendungen bereits in zwei von drei deutschen Unternehmen an der Tagesordnung.
 

Autonomie, Flexibilität, Disziplin, Kreativität

Man nehme… Das Rezept einer erfolgreichen Digitalisierungsstrategie beruht auf vier Zutaten: Autonomie, Flexibilität, Disziplin und Kreativität. Diese Ingredienzen bestimmen, ob Ihrer Firma am Schluss die Digitalisierung schmeckt oder eher sauer aufstößt. Wer dabei nur an Technologie und Prozessoptimierung denkt, wird am Ende ein unverdaubares Etwas vorfinden, welches vor allem eins ist: teuer, aber nicht brauchbar. Wir alle wissen: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Deshalb ist der Weg in die Digitalisierung in erster Linie ein Veränderungsprozess. Das mag bei manchen Mitarbeitenden nicht immer gut ankommen. Wichtig ist es, ihnen klarzumachen, Veränderungen absolut nötig und zu ihren Gunsten sind.
 

Digitalisierung beginnt im Kopf

Das ganze Unternehmen muss am selben Strick ziehen. Eine besondere Rolle kommt dabei dem Management zu. Führungskräfte müssen als «Digital Leader» vorangehen, Ideen entwickeln und das digitale Mind-Set der Mitarbeitenden – Frauen und Männer – prägen und sie von den neuen Möglichkeiten begeistern. Dazu braucht es auch den Mut, alte Pfade zu verlassen, Neues zu wagen, Fehler zu akzeptieren und daraus zu lernen. Umgekehrt muss man den Mitarbeitenden auch ermuntern, auszuprobieren und kreativ zu sein. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden können beispielsweise mögliche Anwendungen in den jeweiligen Abteilungen getestet werden. Dies kann in Form von Workshops geschehen, in denen die Teams auch eigene Bedürfnisse und Bedenken anbringen können. Sowohl Management als auch die Mitarbeitenden sind in der Pflicht, einen positiven Willen zur Veränderung aufzubringen. Kurz: Digitalisierung beginnt im Kopf.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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