Weitere Themen

[Infografik] Beachten Sie diese Schlüsselfaktoren bei der Cloud ERP Imlementierung

von David Lauchenauer am 09.05.2017

Inzwischen ist den meisten Unternehmen bekannt, dass Cloud ERP viele Vorteile gegenüber On-Premise-Systemen bietet. Dadurch, dass sich die Firmen nicht mehr um den kompletten Betrieb der Business Software kümmern müssen, sondern das ERP-System nun bequem im monatlichen Abo im Software-as-a-Service Bereitstellungsmodell über das Internet beziehen können, wird weniger Kapital gebunden und die Unternehmen können sich voll und ganz auf die Wertschöpfung konzentrieren. Der Betrieb in der Cloud setzt aber ebenfalls eine ordentliche ERP-Einführung voraus, um den gewünschten Nutzen zu erzielen. Dabei handelt es sich auch bei einer cloudbasierten Lösung um ein umfangreiches IT-Projekt, welches alle Abteilungen gleichermaßen betrifft. Doch nicht jede Implementierung funktioniert fehlerfrei. Die anschauliche Infografik zeigt auf, warum ERP-Projekte scheitern, welche Folgen daraus resultieren und wie sich häufige Fehler vermeiden lassen.
 
 

Dies sind die häufigsten Gründe für eine gescheiterte ERP-Implementierung

Die Einführung von Business Software folgt heutzutage den Prinzipien des agilen Vorgehensmodells. Doch trotz aller Agilität sollte nicht die fundamentale Pre-Projektphase ignoriert werden. In dieser wird nicht nur das Projektteam zusammengestellt und der Projektleiter ernannt, sondern vor allem auch relevante Entscheidungen getroffen, die das gesamte ERP-Projekt betreffen. Unsere Infografik zeigt anschaulich, dass mehr als 50% der Befragten angaben, dass unzureichend definierte Projektanforderungen eine der Hauptschwierigkeiten bei der Umsetzung des IT-Projekts waren. Auch Meinungsänderung inmitten des laufenden ERP-Projekts, eine personelle Unterbesetzung und Zeitverlust durch fehlende Entscheidungsbereitschaft bzw. mangelhafte Kommunikationsprozesse werden als häufige Gründe angeführt. Die Folgen aus diesen Schwierigkeiten sind nicht selten, dass Deadlines und Budgetvorgaben überschritten werden. Im Klartext bedeutet ein gescheitertes ERP-Projekt so immer einen erheblichen Zeitverlust und viele Kosten.
 

Mit diesen Erfolgsfaktoren gelingt das ERP-Projekt

Da die ERP-Einführung immer das gesamte Unternehmen betrifft, sollten nicht nur das Management und die IT-Abteilung involviert sein, sondern ebenso Abteilungsleiter und auch Anwender aus den unterschiedlichen Fachbereichen. Das sichert dem gesamten IT-Projekt nicht nur die Legitimation durch die Entscheider, sondern vor allem die Akzeptanz der Nutzer aller Unternehmens-Ressorts. Dies sollte vor allem durch das Key-User-Modell und breitgefächerte Anwender-Schulungen maßgeblich unterstützt werden, denn nur wenn ein System bekannt ist, wird auch eine entsprechende Nutzungstiefe erzielt. 

Eine hohe Anwender-Akzeptanz ist dabei aber nicht das einzige Erfolgskriterium, denn vorab muss sichergestellt werden, dass klare Projektziele, zum Beispiel mit der SMART-Formel, definiert wurden, die im Anschluss eine ordentliche Erfolgsmessung erst ermöglichen. In diesem Zusammenhang ist auch eine detaillierte Anforderungsanalyse, die alle Prozesse erfasst, essenziell notwendig. Diese ist nicht nur primärer Faktor bei der ERP-Anbieter-Auswahl, sondern bietet hierbei auch die größten Möglichkeiten, um die Effizienz via Workflows und Automatisierung im Unternehmen zu steigern.
 

Ein erfahrener Berater unterstützt maßgeblich

Damit auch wirklich alle Anforderungen erfasst werden, ist es ratsam einen erfahrenen IT-Berater zu beauftragen. Dieser kann durch die Expertise und das Know-how vieler vergleichbarer ERP-Einführungen von Anfang an bei allen Projektschritten unterstützen. So können realistische Projektziele gemeinsam erarbeitet, alle Unternehmensprozesse aufgenommen und eine konkrete Anforderungsanalyse verfasst werden. Durch das gebündelte Know-how lässt sich so ebenfalls die ERP-Anbieter Auswahl im Vorhinein einschränken und bei der Präsentation durch einen neutralen Partner sicherstellen, dass der korrekte ERP-Anbieter ausgewählt wird. Insbesondere bei der Optimierung bestehender Unternehmensprozesse kann durch kreativen Input noch bessere Ergebnisse erzielt werden.
 

Ein erfolgreiches Cloud ERP-Projekt bringt viele Vorteile

Wurde Cloud ERP erstmal erfolgreich im Unternehmen eingeführt, so kann eine Vielzahl an Verbesserungen erzielt werden. Allen voran steht natürlich die Entlastung der Unternehmens-IT, da diese sich nicht mehr um den Betrieb und die Wartung der IT-Infrastruktur sowie der Anwendung selbst kümmern muss. Damit einhergehend können auch die grundsätzlichen Kosten deutlich reduziert werden – und die Kapitalbindung entfällt ebenfalls. Die Flexibilität der cloudbasierten ERP-Lösung sorgt so für eine Sicherung des Return on Investment (ROI), gleichzeitig kann sich mehr auf die Wertschöpfung konzentriert werden. Der Nutzen im Unternehmen wird aber auch durch eine bessere Ressourcen- und Personalplanung optimiert, da auch die Transparenz in der gesamten Firma steigt. Davon berichten zumindest 61% der befragten Personen. Dies geht jedoch auch damit einher, dass die bereichs- und abteilungsübergreifende Kollaboration durch den ganzheitlichen Ansatz gesteigert wird. Auch die Optimierung von Aufgaben sowie Prozessen sorgt gleichermaßen für glückliche Gesichter bei Entscheidern und Anwendern.
 
Um ein ERP-Projekt erfolgreich umzusetzen, gilt es einige Schlüsselfaktoren zu beachten. So wird ein Scheitern vermieden und es kann schnell von der neuen Cloud ERP Lösung profitiert werden.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
Zurück zur Übersicht der Blog-Beiträge

Kommentare


Es wurde noch keine Kommentare abgegeben.
Zurück zur Übersicht der Blog-Beiträge

Kommentar verfassen

Name:

E-Mail:

Kommentar: Bild-Link*:

*Möchten Sie, dass ein individuelles Bild neben Ihrem Kommentar angezeigt wird, dann tragen Sie bitte den Link zu dem Bild in das Feld "Bild-Link" ein. Idealerweise hat das Bild eine Abmessung von 50x50 Pixeln.

Weitere Themen

<< < 1 2 3 ... > >>

© myfactory International GmbH 2016. Alle Rechte vorbehalten.

Über uns

myfactory ist die webbasierte Business Software für KMU in den Bereichen ERP, CRM, PPS, MIS, Portal, Shop, Groupware und Finanzbuchhaltung.

Kontakt

Agnes-Pockels-Bogen 1
D-80992 München

11.12.2018
07.12.2018
04.12.2018
30.11.2018
27.11.2018