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Arbeitswelt trifft auf Digitalisierung

von David Lauchenauer am 18.06.2019

Die Themen Arbeiten und Digitalisierung sind eng verflochten. Damit verbunden sind Hoffnungen, aber auch BefürchtungenDie Auswirkungen auf die Arbeitswelt sind bereits heute deutlich spürbar. Sei es beim Kampf um Fachkräfte oder bei der Gestaltung moderner Arbeitsplätze – früher oder später wird uns „Arbeiten 4.0“ alle beschäftigen. Erfahren Sie mehr dazu in diesem Beitrag. 
 
Digitaler und gesellschaftlicher Wandel 
Bereits 2015 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen eines Grünbuchs den Dialog um künftige Arbeitsformen initialisiert. Ein Jahr später fand dazu eine Abschlusskonferenz mit der Präsentation der Ergebnisse und des Weißbuchs Arbeiten 4.0 statt. Als Treiber der Veränderungen wurden unter anderem Digitalisierung, Globalisierung, demografischer Wandel, sowie der Wandel von Werten und Ansprüchen identifiziert. Die Auswirkungen auf die Arbeits- und Berufswelt, auf Bildung und Märkte, aber auch auf Sozialversicherungen und gesetzliche Grundlagen sind tiefgreifend und nachhaltig. Diskutiert werden z.B. Fragen zum Schutz vor Entgrenzung und Überforderung oder dem Bedürfnis nach Selbstbestimmung und Zeitsouveränität. Insbesondere die Digitalisierung spielt dabei eine zentrale Rolle. Schon heute ist klar, dass die Gesellschaft von morgen mit neuen Wertewelten konfrontiert ist. Der digitale Wandel ist direkt mit dem gesellschaftlichen Wandel verknüpft und umgekehrt. Das eine lässt sich ohne das andere nicht verstehen. Diese Komplexität zu entschlüsseln und in sinnvolle Bahnen zu lenken, gehört zu den großen Herausforderungen der Gegenwart.  
 
Künftige Fähigkeiten und Qualifikationen 
In diesem Zusammenhang stellt sich natürlich die Frage, welche Fähigkeiten und Qualifikationen künftig überhaupt noch benötigt werden. Braucht es noch Taxifahrer, wenn es Sharing-Modelle mit autonomen Fahrzeugen gibt? Welche Ausbildungen schaffen die besten Voraussetzungen bei der Berufswahl? Was passiert in der Übergangsphase, wenn vorhandenes Wissen nicht mehr benötigt wird? Niemand kann verbindliche Antworten geben, doch die laufende Entwicklung gibt Hinweise auf mögliche Trends. Zum einen setzt die Cloud neue Kräfte frei, um Arbeitsmodelle und Organisationen agiler, ortsunabhängiger zu gestalten. Fixe Strukturen – und damit vermutlich auch die Sicherheit langfristiger Arbeitsplätze  werden zunehmend seltener. Die Arbeitswelt 4.0 ist geprägt durch Themen wie Flexibilität, Mobilität und Vernetzung. Das schafft neue Möglichkeiten und Chancenerfordert aber auch eine permanente Auseinandersetzung mit Veränderungen auf persönlicher und unternehmerischer Ebene. 
 
 Neue Arbeits- und Organisationsmodelle  
Ein sicheres Erfolgsrezept für den digitalen Wandel gibt es nicht. Pragmatisch betrachtet, lassen sich die Veränderungen höchstens im Sinne des Sprichwortes angehenDer eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt.“ Die Digitalisierung ist eine unternehmerische Kreativdisziplin. Wer mutig und motiviert Möglichkeiten ausprobiert und zu seinem Wettbewerbsvorteil nutzt, profitiert am ehesten von dem damit verbundenen PotenzialMobile Cloud-Lösungen ermöglichen beispielsweise neue Servicemodelle und erweitern die Vertriebskanäle. Für Arbeitnehmende ergeben sich daraus neue Work-Life-Modelle auf der Basis von Home-Office-Arbeittemporären Anstellungsverhältnissen oder flexiblen, ortsunabhängigen Arbeitszeiten. Was einfach tönt, ist jedoch ein vielschichtiges Thema. Wie lässt sich Arbeit kontrollieren, bzw. wie lässt sich Überforderung vermeiden? Wer sorgt für soziale Sicherheit? Welches Wissen muss aufgebaut werden, um die Anforderungen der Zukunft zu meistern? Und wo findet man die benötigten Ressourcen?  
 
Fokus auf Kooperation und Kommunikation  
In einer agilen Welt mit offener Zukunft, in welcher feste Strukturen zunehmend verschwinden, gewinnen kooperative Organisationsmodelle an Bedeutung. Dies ist jedoch nur möglich, wenn Daten und Systeme jederzeit und überall verfügbar sind und gleichzeitig die Kommunikation zwischen allen Prozessbeteiligten – inklusive Geräte und Maschinen – nahtlos funktioniert. Die Nähe von Arbeiten 4.0 und Industrie 4.0 ist hinsichtlich digitaler Automatisierung und Vernetzung offensichtlich. Das führt dazu, dass wir in Zukunft nebst gesellschaftlichen und wirtschaftlichen auch technologische Aspekte unter einen Hut bringen müssen. Datenschutz und -sicherheit, aber auch die Performance und Verfügbarkeit von Systemen sowie Standards für den Informationsaustausch bilden die Grundlagen. Darauf aufbauend entwickeln sich laufend neue Technologien und Anwendungen. Das digitale Evolutionstempo ist enorm, geht es doch weltweit darum, den Anschluss an die Zukunft nicht zu verpassen.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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