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Achtung, fertig, digital? So motivieren Sie Ihre Mitarbeiter

von David Lauchenauer am 17.09.2019

Digitalisierung ist nicht nur Technologie, sondern auch Kopfsache. Die Motivation, sich mit neuen Ideen und Möglichkeiten auseinanderzusetzen, kommt jedoch nicht von ungefähr. Oft sorgen Veränderungen bei den Beteiligten zuerst einmal für Verunsicherung und Ablehnung. Das führt dazu, dass Projekte auf der Strecke bleiben oder ihre Wirkung nicht voll entfalten. Erfahren Sie in diesem Beitrag, wie Sie Ihre Mitarbeitenden motivieren, die Digitalisierung in Ihrem Unternehmen zu unterstützen. 
 
Sinnfrage beantworten 
Früher war alles anders und erst noch besser. Diesen Spruch kennen wir alle zur Genüge. Auch wenn es nur Gerede ist, sollten wir uns dennoch damit auseinandersetzen. Dann, wenn es um die Sinnfrage eines digitalen Projektes geht. Wer den Beteiligten plausibel machen kann, warum z.B. die Einführung eines neuen ERP-Systems oder der Wechsel auf eine mobile Cloud-Anwendung sinnvoll ist, überzeugt mit Fakten und Argumenten. Den Sinn hinter einer Sache zu erkennen, fördert die Motivation, sich dafür zu engagieren. 
 
Begeisterung auslösen 
Von der Motivation zur Begeisterung ist es (theoretisch) nur ein kleiner Schritt. Enthusiasmus für ein Vorhaben entsteht dann, wenn damit herausragende Vorteile verbunden sind. Nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für die Mitarbeitenden. Wie können diese konkret von den Neuerungen profitieren? Wird ihre Tätigkeit dadurch interessanter? Können sie neue Fähigkeiten erwerben? Oder entsteht daraus sogar ein materieller Nutzen? Begeisterung kann übrigens ansteckend sein, gehen Sie daher mit gutem Beispiel voran. 
 
Kreativität fördern 
Wir stehen am Anfang eines Zeitalters, welches völlig neue technologische Möglichkeiten bietet. Aus den Bausteinen der Digitalisierung lassen sich innovative Geschäftsmodelle bauen, Prozesse und Strukturen überdenken oder flexible Formen der Zusammenarbeit gestalten. Um das digitale Potenzial auszuschöpfen, ist Kreativität gefordert. Machen Sie Ihre Mitarbeitenden vertraut mit diesem neuen Denken, fördern und fordern Sie den Blick über den Tellerrand hinaus.  
 
Freiräume schaffen 
Digitale Ideen funktionieren nur, wenn sie von möglichst vielen Mitstreitern unterstützt werden. Noch besser ist es, wenn Mitarbeitende zu Mitgestaltern werden und eigene Vorschläge einbringen. Dazu braucht es nebst den täglichen Aufgaben einen gewissen Freiraum und ein paar zusätzliche Anreize, mehr als nur die Pflichten zu erfüllen. Nicht alle werden sich aktiv einbringen wollen. Das ist völlig normal. Wichtig ist, dass diejenigen, welche mitwirken wollen, dabei auch unterstützt werden. 
 
Fehler tolerieren 
Viele scheuen das Risiko, sich mit einer Idee zu exponieren und dabei zu scheitern. In einer Gesellschafts- und Unternehmenskultur, wo Scheitern einem Makel gleichkommt, ist diese Angst durchaus berechtigt. Dumm ist nur, dass dieses Verhalten zur Stagnation führt. Im Rahmen der digitalen Aufbruchstimmung kommt es unweigerlich zu Fehlern. Das ist absolut okay, wenn daraus entsprechende Lehren gezogen werden, um das nächste Mal besser zu sein. 
 
Wertschätzung zeigen 
Ihr Unternehmen beschäftigt wertvolle Ressourcen, welche über Know-how und Erfahrung verfügen. Führungskräfte, Fachspezialisten und langjährige Routiniers wissen, wie der Hase in der Branche und im Tagesgeschäft läuft. Dieses Wissen liefert die Grundlage für die Identifizierung von Digitalisierungspotenzial. Lassen Sie Ihre Mitarbeitenden spüren, welche wertvolle und wichtige Rolle sie bei der Digitalisierung spielen. 
 
 
Unterstützung bieten 
Was, wenn ich das neue Programm nicht beherrsche? Werde ich ausgelacht, wenn ich immer noch mit Papier und Stift Notizen mache? Wie funktioniert das mit der Zeiterfassung? Fragen sind das tägliche Brot der Digitalisierung, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft. Damit daraus keine Hürden werden, braucht es Unterstützung in Form von Schulung, Helpdesk, Benutzergruppen usw. Wer sich beim Stichwort Digitalisierung wohlfühlt, packt die Herausforderungen motivierter an. 
 
Jung und Alt verbinden 
Digitalisierung darf kein Generationenkonflikt sein. Dass jüngere Menschen in einer zunehmend digitalen Welt aufwachsen, ist logisch. Sie werden mit aktuellen Medien und neuen Technologien konfrontiert. Ältere Menschen haben den Vorteil, dass sie über sehr viele Erfahrung in der digitalen Evolution verfügen und ein umfassendes Grundverständnis für Zusammenhänge einbringen. Wer Jung und Alt zu einem digitalen Team mit gegenseitigem Respekt verbindet, sichert sich das Beste aus zwei Welten.  

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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