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8 Praxistipps, um mit der digitalen Realität klarzukommen

von David Lauchenauer am 06.09.2019

Revolutionär, evolutionär, disruptiv – kaum ein spektakuläres Adjektiv, welches bei der Beschreibung der Digitalisierung nicht Verwendung finden würde. Doch Hand aufs Herz: Wie sieht die digitale Realität wirklich aus? Wie kommen mittelständische Unternehmen klar mit den technologischen Veränderungen? Braucht es diese überhaupt? Acht Tipps, um sich aufs Wesentliche zu konzentrieren und trotzdem den Anschluss nicht zu verpassen. 

 

1. Business-Nutzen im Vordergrund 

Ohne Zweifel, die Digitalisierung bietet ein enormes Potenzial für Optimierung und Innovationen. So viel, dass mancher Unternehmer den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Wo lohnt es sich zu investieren? Was hat Priorität? Welche Technologie hilft weiter? Beantworten lassen sich diese Fragen aus wirtschaftlicher Sicht relativ einfach, indem Sie den Business-Nutzen in den Vordergrund stellen. Ganz nach dem Motto: Zuerst das Business, dann die Technologie. 

 

2. Praxistauglichkeit überprüfen 

Weltweit wird fleißig an innovativen Lösungen getüftelt. Doch nicht jeder Technologie-Trend setzt sich in der Praxis sofort durch oder hat mittelfristig Bestand. Aufgrund beschränkter personeller und finanzieller Ressourcen können sich die meisten Mittelständler keine Experimente erlauben. Die Sicherheit, in die richtige Technologie zu investieren, ist wichtig. Der einzige Gradmesser dafür ist die Praxistauglichkeit von digitalen Trends, welche sich mittels konkreter Anwendungsbeispielen und Kundenreferenzen feststellen lässt.  

 

3. Im Sandkasten ausprobieren 

Bevor große Investitionen getätigt werden, empfiehlt sich ein Testlauf in einem geschützten Rahmen. In einer solchen „Sandbox“ lassen sich Maßnahmen testen und Auswirkungen vorwegnehmen. Mit dem Ausprobieren im Sandkasten, z.B. von vernetzten Industrie 4.0-Konzepten, sparen Sie teures Lehrgeld und gewinnen wichtige Erkenntnisse. Gleichzeitig ist Ihr „Digital Innovation Lab“ eine ideale Möglichkeit, Ihre Mitarbeitenden ins Boot zu holen und sie an der Entscheidungsfindung zu beteiligen.  

 

4. Schaffen Sie ein kreatives Umfeld 

Ihr Unternehmen beschäftigt ein Team hochqualifizierter Spezialisten. Deren Wissen und Erfahrungen sind eigentlich viel zu schade für tägliche Routinearbeiten. In vielen Mitarbeitenden (inklusive Ihnen) schlummert wertvolles Innovationspotenzial in Form von Ideen und Verbesserungsvorschlägen. Diese zu fördern und zu nutzen, ist gerade für die digitale Transformation von entscheidender Bedeutung. Das gelingt allerdings nur, wenn dazu auch die Möglichkeit und der Freiraum bestehen.  

 

5. Update für Ihr Geschäftsmodell 

Vielleicht sind Sie schon Jahrzehnte erfolgreich in Ihrer Branche unterwegs mit einem Geschäftsmodell, welche Sie schon von Ihrem Vater übernommen haben. Dazu kann man nur gratulieren – und gleichzeitig den Warnfinger heben. Die Digitalisierung setzt gerade Traditionsunternehmen massiv zu. Gönnen Sie Ihrem Geschäftsmodell daher ein Update, indem Sie es auf den Prüfstand stellen: Wie verändert sich Ihr Zielmarkt? Wohin geht die Reise Ihrer Kunden? Welche Trends könnten Ihr Angebot ergänzen oder verbessern? 

 

6. Schneller, besser, weiter 

Digitalisierung ist wie Leistungssport. Gemessen werden die Resultate indirekt an Prozesskosten, Durchlaufzeiten, Auftragsvolumen und vielem mehr. Als Unternehmer haben Sie die Möglichkeit, diese wirtschaftlichen Parameter zu beeinflussen. Arbeitsabläufe in Vertrieb, Logistik, Produktion, Rechnungswesen, aber auch Bereiche wie E-Commerce oder Marketing lassen sich durch den Einsatz digitaler Werkzeuge effizienter und effektiver gestalten. Das Wissen dazu steckt häufig in den Köpfen Ihrer mitarbeitenden. Schneller, besser, weiter – so die sportliche Devise. 

 

7. Strategische Wechselbeziehungen 

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, in den Online-Handel einzusteigen? Oder falls das bereits Ihr Kerngeschäft ist, wie wäre es mit zusätzlichen Service-Angeboten? Verkaufen Sie nur an einem Standort oder haben Sie Niederlassungen im In- und Ausland? Ihre Unternehmensstrategie in Ehren, aber diese wird über kurz oder lang zu Makulatur, wenn Sie den Einfluss der Digitalisierung außer Acht lassen. Bereits mit geringem Aufwand, z.B. durch die Einführung eines standortunabhängigen Cloud-ERP, können Sie eine neue Ausgangslage für die Organisation Ihres Unternehmens schaffen.  

 

8. Unterstützung der Arbeitswelt 4.0 

Gleich zwei Mega-Trends machen der Arbeitswelt zu schaffen. Einerseits werden in wenigen Jahren die Baby-Boomer in Rente gehen und sich damit der Fachkräftemangel weiter erhöhen, andererseits prallen mit den Generationen X, Y und Z neue Vorstellungen (und Einstellungen) in Sachen Arbeit auf bestehende Arbeitsmodelle und -strukturen. Mit dem gezielten Einsatz digitaler Mittel können Sie sich bereits heute als attraktiver, zukunftsorientierter Arbeitgeber positionieren. Mobile Anwendungen und smarte Geräte schaffen flexible Voraussetzungen für die Arbeitswelt 4.0. 


Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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