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7 ERP-Tipps mit garantiertem Mehrwert

von David Lauchenauer am 06.12.2019

Wer ein ERP-System im Einsatz hat, kann auf ein digitales Kraftpaket zurückgreifen, welches es in sich hat. Doch nicht immer wird die Power des Systems vollständig ausgereizt. Es lohnt sich daher, die Möglichkeiten genauer unter die Lupe zu nehmen. Die folgenden 7 Tipps vermitteln einen Eindruck, wo sich noch ungenutztes Potenzial verstecken. Kommen Sie mit auf Entdeckungsreise 
 
#1 Sorgen Sie für hohe Datenqualität 
Schon seit den Anfängen der IT gilt die Devise: Garbage in, garbage out. Schlecht gepflegte, unvollständige, veraltete und „verbogene“ Daten rächen sich früher oder später. Wer sich die Mühe macht, seine Daten auf dem aktuellen Stand zu halten und für Konformität sorgt, vereinfacht nicht nur den Benutzern die Anwendung des ERP-Systems. Eine hohe Datenqualität ist die Grundlage für digitalisierte Prozesse, automatisierte Workflowsaussagekräftige Auswertungen und elektronischen Datenaustausch. 
 
#2 Nutzen Sie das ERP auch unterwegs 
Wer sagt denn, dass Sie das ERP-System nur innerhalb der Unternehmensmauern nutzen dürfen? Nehmen Sie Ihre Lösung mit auf die Reise zu Kunden, Lieferanten, Partnern. Oder nutzen Sie es im Homeoffice! Mobilität im Business ist inzwischen normaler Alltag. Höchste Zeit also, dass Sie auch Ihrem ERP Beine machen und Flügel verleihen. Besonders hilfreich ist dabei die Verwendung eines Cloud-ERP, welches sich auch auf unterschiedlichen Geräten wie Smartphones, Notebooks oder Tablets nutzen lässt. 
 
#3 Workflows erleichtern Ihnen die Arbeit 
Geschäftsprozesse beinhalten häufig Arbeitsabläufe, welche immer nach dem gleichen Muster ablaufen. Solche Routinen lassen sich im ERP-System mit wenig Aufwand automatisieren. Wer sich dabei unsicher fühlt, kann bestimmt auf die Unterstützung seines Systempartners zurückgreifen. Automatisierte Workflows sorgen gleich für zwei Vorteile: Einerseits kann die ansonsten manuell zu leistende Arbeit reduziert werden. Andererseits bleibt die Qualität des Prozesses immer gleich, d.h. es können Fehler oder unterschiedliche Eingaben vermieden werden. 
 
#4 Bleiben Sie auf Kurs dank Auswertungen 
Ihr ERP-System ist randvoll mit Daten Ihres Unternehmens. Kunden, Lieferanten, Aufträge, Bestellungen, Umsätze und vieles mehr machen daraus ein digitales Eldorado. Sie können aus dem Vollen schöpfen, wenn es um Erkenntnisse, Entscheidungsgrundlagen oder die Einhaltung von Zielen geht. Das ERP wird dadurch zum ultimativen Management-Werkzeug. Aber: Wie oben bereits erwähnt, brauchen Sie dafür „saubere“ Daten. Das verlangt von den Anwendern eine gewisse Disziplin bei der Erfassung. Und zwar ohne Ausnahme, sprich Notizzettel oder Post-it. 
 
#5 Vereinfachen Sie die ERP-Nutzung 
Je einfacher Ihnen die Verwendung des ERP-Systems fällt, desto häufiger und intensiver werden Sie es nutzen (das gilt natürlich auch für Ihre Anwender). Sie wollen eine professionelle Unternehmenslösung, scheuen aber den Aufwand für Aufbau und Unterhalt? Steigen Sie um auf ein Cloud-ERP! Sie möchten, dass Ihre Mitarbeitenden nur noch mit dem ERP arbeiten? Unterstützen Sie diese mit Schulungen, einem Helpdesk oder regelmäßigen Anwendertreffen. Sie hätten gerne motivierte ERP-Anwender? Holen Sie deren Feedback ab, involvieren Sie sie in die Entscheidungsfindung und hören Sie auf Ihre User, wenn sie Verbesserungsvorschläge liefern. 
 
#6 Lernen Sie von den Erfahrungen anderer 
Man muss das Rad nicht immer selbst erfinden. Der Austausch zwischen ERP-Anwendern ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Nutzung seiner eigenen Lösung zu verbessern und zu steigern. Dabei gilt das Prinzip von Geben und Nehmen. Wer sich für ein Treffen zur Verfügung stellt, kann davon ausgehen, auch von anderen Anwendern eingeladen zu werden. Man muss dabei ja nicht gerade seine Firmengeheimnisse verraten. Aber der Blick über die Schultern anderer Anwender hat schon oft zu erhellenden Impulsen für die eigene Arbeit gesorgt. 
 
#7 Vermeiden Sie alle Medienbrüche 
Das vermutlich oberste Gebot bei der Nutzung eines ERP-Systems lautet: Du sollt keine anderen Medien nebenher nutzen. Also keine separaten Notizblätter, spontane Exceltabellen oder irgendwelche Parallelsysteme. Nur wenn alle Daten zentral in einem System vorhanden sind, kann das ERP seine volle Kraft entfalten. Sollten Anwender die vorhandenen Möglichkeiten bemängeln, sehen Sie das als Gelegenheit, Ihr System zu optimieren.  

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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