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7 Erfolgsfaktoren einer digitalen Supply Chain

von David Lauchenauer am 19.10.2021

 
 
 
 
 
 
 Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Agilität sind nur drei von zahlreichen Vorteilen einer digitalen Supply Chain. Immer mehr Unternehmen machen sich die Digitalisierung zu Nutze, um Lieferketten widerstandsfähiger und effizienter zu machen, um auf veränderte Kundenbedürfnisse zu reagieren oder neue Geschäftsfelder zu erobern. Die Verwendung moderner Technologien bildet die Grundlage. Dies allein reicht jedoch nicht. Erfahren Sie in diesem Beitrag, welche Faktoren für den Erfolg einer digitalen Supply Chain ausschlaggebend sind.  
 

Strategisches Fundament 

Warum soll man ein bis dato funktionierendes Logistikmodell ändern? Die Frage ist von strategischer Bedeutung. Die Nutzung digitaler Technologien ist schlussendlich nur das Mittel, nicht aber der Zweck. Warum sich ein Unternehmen für die Digitalisierung der Lieferketten entscheidet, kann verschiedene Gründe haben, wie zum Beispiel: 
  • der Wunsch nach mehr Stabilität und Sicherheit (Resilienz) 
  • das Bestreben nach mehr Nachhaltigkeit (Ökologie) 
  • eine höhere Kundenzentrierung (Customer Centricity) 
 
Angepasste Organisation 
Mit der Digitalisierung der Supply Chain geht in der Regel auch ein Umbau der Organisation im Unternehmen einher. Neue Strukturen und Zuständigkeiten, vielleicht auch die An- und Einbindung von Lieferanten, Partnern, Logistikdienstleistern oder Kunden, führen zu einer Reorganisation der bisherigen Unternehmensstruktur und – was oft vergessen geht – zu einem neuen Verständnis der Firmenkultur. Es zeigt sich rasch, wie gut Veränderungen adaptiert werden bzw. ob eine Organisation diese nicht nur verkraften kann, sondern auch „leben“ kann.  
 

Agiles Prozessmanagement  

Zu den Vorteilen einer digitalen Supply Chain gehört deren Agilität. Diese funktioniert jedoch nur, wenn ein umfassendes Prozessverständnis vorliegt. Mit der Analyse und Dokumentation von Arbeitsabläufen bei der Einführung z.B. eines ERP-Systems ist es nicht getan. Ohne laufendes Prozessmanagement wird aus der anfänglichen Euphorie schon nach kurzer Zeit ein träges System, welches zwar viel könnte, aber zu wenig genutzt wird. Agil, flexibel, dynamisch, innovativ – diese Eigenschaften sollten keine Worthülsen sein, sondern das Prozessmanagement jeder digitalen Supply Chain auszeichnen.  
 

Verfügbare Ressourcen 

Die Digitalisierung und häufig auch Automatisierung von Lieferketten stellen neue Anforderungen an die Mitarbeitenden. Das dafür benötigte Wissen muss vermittelt und aufgebaut werden. Treffen Menschen auf technologische Veränderungen sind Ängste und Abwehrreaktionen nicht selten. Nebst dem Wissen, wie man mit den neuen Gegebenheiten umgeht, braucht es auch ein Verständnis, um diese zu akzeptieren. Natürlich braucht es auch die nötigen technischen und räumlichen Ressourcen (falls zum Beispiel fahrerlose Transportsysteme oder Verpackungsroboter zum Einsatz kommen).  
 

Vernetzte Logistikmodelle 

Die klassischen 1:1-bezogenen Logistikmodelle (Kunde-Unternehmen-Lieferant) werden zunehmend von vernetzten Plattformen abgelöst. Dabei können Unternehmen gleichzeitig HerstellerLieferantLogistikpartner oder Kunde sein – je nach Rolle im jeweiligen Kontext bzw. Business Case. Wie gut diese neue Form der Supply Chain gelingt, hängt stark vom (integrierten) Datenfluss und dem Zusammenspiel der eingesetzten Systeme ab. Wer sich nicht mit digitalen Lieferketten begnügt, sondern einen Schritt weiter in Richtung digitaler Geschäftsmodelle geht, wird sich früher oder später mit vernetzten Business-Plattformen auseinander setzen müssen. 
 

Zentrale Datenbasis 

Es ist nachvollziehbar, dass eine digitale Supply Chain auf einen durchgängigen Datenfluss angewiesen ist. Eine zentrale Datenbasis, wie sie zum Beispiel ein integriertes ERP-System bietet, schafft dabei eine optimale AusgangslageDadurch entfallen Schnittstellen, Medienbrüche, Datensynchronisationen und jede Menge Fehlerquellen. Mit einem Cloud-ERP kann die Reichweite einer solchen Datenbasis fast beliebig ausgedehnt werden. Sowohl innerbetrieblich – wie etwa bei mobilen Logistikprozessen – oder in Zusammenhang mit einer dezentralen Prozessorganisation  z.B. Kooperation mit externen Partnern – steht eine umfassende Datenplattform zur Verfügung. 
 

Skalierbare Systeme 

Das Wesen digitaler Supply Chains ist geprägt von laufender Weiterentwicklung und ständigen Veränderungen. Neue Technologien beeinflussen die Märkte und umgekehrt stacheln neue Bedürfnisse die technologische Entwicklung an. Die Lieferketten widerspiegeln diesen fortwährenden Wechsel und müssen entsprechend veränderbar und erweiterbar sein. Wie erfolgreich ein Unternehmen mit der Digitalisierung seiner Supply Chain ist, hängt stark von der Skalierbarkeit der IT-Landschaft ab.  
  
 
 
 
 
 
 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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