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7 Tipps für die Datenpflege im E-Shop

von David Lauchenauer am 05.10.2018

Bei der Gestaltung eines E-Shops denken viele Unternehmen zuerst an Design und Funktionalität. Ohne Zweifel zwei wichtige Aspekte. Was dabei häufig in Vergessenheit gerät, ist die Bedeutung der Datenpflege. Wie Sie das Thema am besten anpacken, um erfolgreich zu sein, verraten Ihnen die folgenden 7 Tipps.
 

Tipp #1: Aktualisieren 

 

Tipp #2: Zentralisieren 

Damit wären wir schon beim zweiten Tipp bzw. Stichwort. Wer ein heilloses Chaos vermeiden will, sollte die Daten in einem zentralen System pflegen. An dieser Stelle sei wieder einmal darauf hingewiesen, dass E-Shop und ERP nicht mehr aus zwei unterschiedlichen Lösungen bestehen müssen. Integrierte Gesamtlösungen können heute beides professionell abdecken. Das bietet Vorteile wie die oben erwähnte Datenaktualisierung und -verwaltung, aber auch einheitliche Belege oder integrierte Arbeitsprozesse.
 

Tipp #3: Aggregieren

Eine zentrale Datenhaltung hilft auch, Informationen in einem E-Shop sowohl inhaltlich als auch funktional anzureichern. So können Kunden zum Beispiel gewünschte Artikelvarianten über einen Produkt-Konfigurator definieren und direkt in den Warenkorb legen, welcher wiederum direkt mit dem ERP-System verknüpft ist. Aber auch inhaltlich können Daten mit aktuellen Informationen aus dem ERP ergänzt werden. Dazu gehören etwa Bestandes- bzw. Verfügbarkeitsangaben, Hinweise zu den letzten Kundenbestellungen oder die am häufigsten bestellten Artikel und vieles mehr. Aggregierte Daten dienen den Kunden als wichtige Informationen bei ihren Online-Bestellungen.
 

Tipp #4: Integrieren 

Die Effizienz eines E-Shops hängt von den vor- und nachgelagerten Prozessen und Systemen ab. Je schneller und einfacher aktuelle Daten direkt im Shop zur Verfügung stehen und ohne Medienbruch anschließend wieder in die Auftragsbearbeitung zurückfließen, desto niedriger ist der damit verbundene Aufwand für die Mitarbeitenden. Zu einem modernen E-Shop gehört die Integration von Produktinformationen, Katalogmanagement, Kundenstammdaten, Auftragsverwaltung, Logistik, Service und Finanzen. Nur so lassen sich kostspielige Schnittstellen und anfällige Fehlerquellen vermeiden.
 

Tipp #5: Individualisieren 

Die Personalisierung von Online-Einkäufen wird heute von vielen Konsumenten erwartet. Mit dem Login wird der Zugang zu den persönlichen Informationen gewährleistet. Was früher Tante Emma wusste, muss heute der E-Shop bereitstellen. Wann habe ich das letzte Mal eingekauft? Welche Lieferadressen und Zahlungsarten bevorzuge ich? Was sind meine beliebtesten Artikel? Wo finde ich meine bisherigen Rechnungen? Diese und viele weitere Fragen müssen individuell beantwortet werden können. Möglich machen es die Daten aus den bisherigen Einkäufen sowie die damit verbundenen Geschäftsprozesse.
 

Tipp #6: Automatisieren 

Integrierte E-Commerce/ERP-Systeme ermöglich es, Geschäftsprozesse ganz oder teilweise zu automatisieren. Dazu zählt auch die Datenpflege. Massenmutationen oder das automatisierte Einlesen von ganzen Katalogen vereinfacht die Datenverwaltung. Dank einer automatisierten Aktualisierung von Preisen, Beständen usw. können auch sehr große Datenmengen bewältigt werden. Zudem können gewisse Ereignisse in einem Systembereich umgehend als Auslöser für Folgeschritte in nachgelagerten Arbeitsbereichen definieren. Dank automatisierten Prozessen lassen sich Webshops praktisch grenzenlos skalieren.
 

Tipp #7: Kommunizieren 

Wer seinen E-Shop ins Zentrum seiner Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen stellen will, kommt ohne Daten nicht aus. Zeigen Sie die Top-10 der beliebtesten Artikel, weisen Sie die Käufer auf mögliche Optionen hin, integrieren Sie Bilder und Zusatzinformationen! Datenpflege bedeutet nicht nur aktuelle Fakten darzustellen, sondern den Interessenten umfassend zu beraten. Sämtliche Informationen sollten jedoch nicht nur online zur Verfügung stehen, sondern auch intern, z.B. im Telesales, im Service oder im Außendienst.
 
Fazit: Wer auf der Suche nach einem zeitgemäßen E-Shop ist, sollte nicht nur auf Online-Funktionen achten, sondern auch die vor- und nachgelagerten Prozesse in seine Überlegungen einbeziehen. E-Commerce ohne ERP ist zwar möglich, macht aber wenig Sinn.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory.BusinessWorld aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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