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Mit diesen 5 Tipps werden Mittelständler zu digitalen Champions

von David Lauchenauer am 01.03.2019

Die Spatzen pfeifen es längst vom Dach: An der Digitalisierung führt kein Weg vorbei. Doch was bedeutet das für ein mittelständisches Unternehmen? Welche Voraussetzungen braucht es, um auf digitaler Ebene in Zukunft mitzuhalten? Wo lauern Stolpersteine und wo liegen Chancen? Der Weg zum digitalen Champion ist einfach, vorausgesetzt man hält sich an die folgenden fünf Tipps. 
 

#1 Sorgen Sie intern für eine digitale Kultur

Wir leben in einer Zeit des (digitalen) Wandels. Sowohl auf wirtschaftlicher Ebene als auch im Privatleben gehen damit Veränderungen einher. Einkaufen wird immer mehr zum Online-Erlebnis. Der traditionelle Büroarbeitsplatz fällt dem Homeoffice zu Opfer. Veränderungen bedeuten immer auch Verunsicherungen. Gerade für langjährige Mitarbeitende ist es nicht einfach, sich umzugewöhnen. Wer sich auf den Weg zu einem digitalen Unternehmen macht, sollte intern als erstes einen positiven Mindset schaffen und Ängste abbauen. Der Nutzen für die Firma UND die Mitarbeitenden steht im Vordergrund. Die Transformation ist nicht nur für alle machbar, sondern kann auch aktiv mitgestaltet werden. Das Entscheidende dabei ist nicht die Technologie, sondern der Wandel im Denken. 
 

#2 Packen Sie die Zukunft strategisch an

Digitalisierung um der Digitalisierung willen, wird Sie nicht weit bringen. Wer planlos im digitalen Dschungel herumirrt, bleibt früher oder später stecken. Dabei geht viel Goodwill seitens der Mitarbeitenden und natürlich auch jede Menge Geld verloren. Im schlimmsten Fall verbaut man sich sogar die Möglichkeit für Anpassungen, so dass nur noch ein radikaler Schnitt hilft. Packen Sie deshalb Ihre digitale Zukunft unbedingt strategisch an! Eine Harmonisierung mit bestehenden Vorgaben, z.B. Unternehmensstrategie oder Marketingstrategie, ist unerlässlich. Mindestens ebenso wichtig sind die strategischen Aspekte innerhalb der eigentlichen Digitalisierungsstrategie wie Sicherheit und Datenschutz, Technologien, Anwendungen, Ressourcen und Ziele. Denken Sie stets daran: Digitalisierung ist kein Sprint, sondern ein Marathon.  
 

#3 Nutzen Sie die Möglichkeiten der Cloud

Das Internet ist der eigentliche Treiber der Digitalisierung. Cloud-Services in Form von Anwendungen, Entwicklungsplattformen, Datenspeicher und vielem mehr werden auch Ihrem Unternehmen Flügel verleihen. Bei der Wahl von Cloud-Applikationen sollten Sie unbedingt auf Qualität achten. Diese zeigt sich in Form von zertifizierten Rechenzentren, Datenstandorten in Deutschland (oder der EU), vertrauenswürdigen Serviceanbietern, flexiblen Cloud-Abonnements und transparenten Konditionen. Auch hier lohnt es sich, die verschiedenen Möglichkeiten der Cloud strategisch zu nutzen. Es gibt z.B. zahlreiche Datenspeicherdienste oder Chatprogramme für Unternehmen. Prüfen Sie sorgfältig, welche Anwendungen Ihnen am meisten bringen und wie sich diese optimal kombinieren lassen.  
 

#4 Sprengen Sie bisherige Grenzen

Ihr digitaler Spielraum ist nicht nur auf Ihr Unternehmen beschränkt. Zum einen ist Mobilität ein zentrales Thema, welche die operative Reichweite Ihrer Mitarbeitenden fast grenzenlos macht. Dabei stehen zwei Aspekte im Vordergrund: Zum einen die kundenbezogene Mobilität, welche sich in Form von mehr Kundennähe oder Vor-Ort-Services zeigt. Zum anderen geht es um mobile Arbeits- und Organisationsformen, wie zum Beispiel Smart Working oder Home-Office. Dazu gehört auch die Einbindung von Partnern, Lieferanten oder Kunden ins eigene System. Ein integriertes Cloud-ERP kann mehr als Sie vielleicht erwarten. Nutzen Sie die zentrale Datenhaltung, um interne/externe Prozesse anzutreiben und zu steuern. Dank API-Schnittstellen oder Webservices entsteht ein digitaler Baukasten, mit dem Sie bisherige Grenzen sprengen können. 
 

#5 Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf

Diesen Baukasten sollten Sie auch verwenden, um Ihrer Business-Kreativität freien Lauf zu lassen. Der Cloud-Zugriff auf relevante Unternehmensdaten kann zum Beispiel die Grundlagen für den mobilen Außendienst schaffen. Pop-up-Stores lassen sich temporär und gezielt in interessanten Einkaufspassagen platzieren; die dafür notwendigen Daten liefert die Cloud. Neue Kundenservices bei Online-Bestellungen erschließen lukrative Zusatzgeschäfte im E-Commerce. Dabei können Bestelldaten oder Auftragsinformationen direkt mit dem zentralen Cloud-ERP ausgetauscht werden (und stehen notabene auch dem Außendienst bzw. den Servicemitarbeitenden zur Verfügung). Kreativ sein, bedeutet auch, Freiräume zu schaffen, auszuprobieren und Fehler zu akzeptieren. Nur so lassen sich neue, innovative und zukunftsorientierte Geschäftsmodelle entwickeln.

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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