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Machen Sie jetzt den 10-Punkte-Mobilitäts-Check für Ihr Unternehmen

von David Lauchenauer am 26.03.2019

Neue Technologien machen Unternehmen mobil. Mitarbeitende sind nicht länger an den Schreibtisch gebunden. Cloudlösungen erweitern den Aktionsradius und ermöglichen neue Geschäftsmodelle. Wo steht Ihr Unternehmen im Mobilitätsprozess? Machen Sie jetzt den 10-Punkte-Check! 
 

#1 Firmenkultur

Das Ritual ist uralt: Am Morgen geht’s zur Arbeit und abends wieder nach Hause. Zwischendurch werden unter dem gestrengen Blick des Chefs die zugeteilten Aufgaben erledigt. Jederzeit lässt sich so kontrollieren, ob auch fleißig gearbeitet wird. Diese Überwachung entfällt, wenn Mitarbeitende plötzlich irgendwo Ihrer Tätigkeit nachkommen. Mobilität verlangt ein neues Mindset im Sinne einer vertrauensbasierte Firmenkultur und ein klares Bekenntnis zu selbständigem Arbeiten. Kurz, in der Cloud ist umdenken angesagt. 
 

#2 Unternehmensstrategie

Eine nachhaltige Verankerung des Mobilitätskonzepts in der Unternehmensstrategie ist unerlässlich. Zu berücksichtigen sind unter anderem die Abstimmung mit dem Geschäftsmodell, die Auswirkungen auf die involvierten Geschäftsbereiche und -prozesse, kulturelle Aspekte, die angestrebten Ziele (Business, Image usw.), allfällige Fördermaßnahmen und Zuständigkeiten. Nicht zuletzt ist Mobilität ein zentraler Bestandteil der Digitalisierung und muss zwingend mit der Digitalisierungsstrategie des Unternehmens übereinstimmen. Unnötig zu erwähnen, dass sowohl Mobilität als auch Digitalisierung Chefsache sind. 
 

#3 Geschäftsmodell

Erweiterte Spielräume sind die Grundlagen für neue, mobile Geschäftsmodelle. Dabei müssen bewährte Konzepte keineswegs über Bord geworfen werden. Neben der Entwicklung neuer Ansätze können bestehende Modelle gezielt erweitert werden. Dadurch erschließen sich neue Möglichkeiten, welche bis dato nicht denkbar gewesen wären. Prozesseffizienz und Kundennähe sind nur zwei charakteristische Merkmale mobiler Geschäftsmodelle. Das Innovationspotenzial ist groß. Ob sich allerdings etwas auch rechnet, zeigt häufig erst die Erfahrung in der Praxis.  

 
#4 Organisationsstruktur

Der Einsatz mobiler Arbeitsmittel wirkt sich auch auf Organisationsstrukturen und Arbeitsmodelle aus. Zu den offensichtlichsten Symptomen gehört der Wegfall eines fixen Arbeitsplatzes. Unternehmen reduzieren bewusst die verfügbaren Flächen, da sowieso jeweils nur ein Teil der Mitarbeitenden gleichzeitig im Büro ist. Umgekehrt entstehen Funktionsanforderungen für die Koordination und Führung mobiler Angestellter, Teilzeitmitarbeitenden im Homeoffice, virtueller Projektteams und anderer Kooperationsformen. 
 

#5 Prozessintegration

Fest verankerte und über Jahre eingespielte Geschäftsprozesse werden durch zeit- und ortsunabhängige Arbeitsabläufe durchgerüttelt. Der technische Außendienst übernimmt auch Planungsaufgaben und kann die Leistungsfakturierung direkt im System beeinflussen. Mobile Kundenbetreuer haben Zugriff auf Lagerbestände und können so schneller reagieren. Solche Veränderungen beschleunigen und vereinfachen Prozesse, sofern sie konsequent in die bestehenden Abläufe integriert werden. 
 

#6 Technologie

Auch wenn Mobilität ein vielschichtiges Thema ist, steht und fällt das Ganze mit dem Einsatz technischer Grundlagen. Dazu zählen im Wesentlichen: 
  • Hardware (z. B. Smartphones, Tablets, Notebooks und diverses Zubehör) 
  • Software (z. B. Cloud-Anwendungen wie ERP-Software, Datenspeicher, Apps) 
  • Datennetze (Mobiltelefonie, LAN, WLAN) 
Die Auswahl der entsprechenden Geräte und Anwendungen richtet sich nach den jeweiligen Einsatzbereichen. Beschaffung, Wartung und Ersatz sollten sinnvollerweise strategisch angegangen werden. 
 

#7 Sicherheitskonzept

Wer viel unterwegs ist, geht hinsichtlich Verlust, Beschädigung oder Diebstahl seiner mobilen Ausrüstung ein nicht vernachlässigbares Risiko ein. Die materiellen Kosten sind meist gering im Verhältnis zu einem allfälligen Datenverlust. Mittels Sicherheitskonzept sollten deshalb alle möglichen Szenarien im Detail mit entsprechenden Interventionsmaßnahmen durchgespielt werden. 
 

#8 Kommunikation

Kommunikation ist gerade für „Mobile Worker“ von größter Wichtigkeit. Einerseits geht es dabei um den Informationsaustausch, andererseits aber auch um den sozialen Kontakt. Damit das Zusammengehörigkeitsgefühl nicht verlorengeht, braucht es den regelmäßigen Austausch mit anderen. Auch wenn es technisch vielleicht nicht mehr nötig ist, auch Face-to-face-Meetings haben im mobilen Zeitalter Ihre Bedeutung nicht verloren. 
 

#9 Verhaltensregeln

Vorgesetzte denken beim mobilen Arbeiten vielleicht als erstes an Angestellte, welche sich faul im Liegestuhl räkeln. Das Umgekehrte ist meist der Fall: Anstatt abzuschalten, wird nach Feierabend an Angeboten gefeilt, am Sonntag die Mailbox geleert und in den Ferien der Lagerbestand gecheckt. Es braucht für beide Seiten klare Regeln, was in Sachen Mobilität verlangt und was nicht gewünscht ist. 
 

#10 Innovationsdenken

Nutzen Sie die Möglichkeiten der Mobilität, um in Ihrem Unternehmen ein kreatives, digitales Innovationsdenken zu fördern. Ausprobieren und Toleranz gegenüber Fehlern und Flops müssen – natürlich in verkraftbarem Ausmaß – drin liegen. Nur so gelingt es Ihnen und Ihren Mitarbeitenden, das Innovationspotenzial einer mobilen Welt zu erschließen. 

Über den Autor: Dr. Robert Meyer

Dr. Robert Meyer ist seit 2011 Geschäfts­führer der myfactory International GmbH. Seine Leiden­schaft ist die Vermarktung von moderner Cloud ERP-Software über Online-Medien und Partner­vertrieb. Im Mittelpunkt steht bei ihm immer das Wohl von Anwendern, die eine funktional ausgereifte, leicht zu in­di­vidualisierende, intuitiv zu bedienende, auf allen Devices verwendbare, und mobil ein­setzbare Unternehmens-Software benötigen.

Über den Autor: Rainer Giersbach

Rainer Giersbach stieg 2000 in die IT-Branche über eine technische Hotline zu kfm. Unternehmens­software ein, wenig später übernahm er das Produkt Management für diesen Bereich. 2006 stieß er im Zuge einer Recherche zum Thema "Online-Warenwirtschaft" auf myfactory. Das Thema hat ihn nicht mehr losgelassen und seit 2007 gestaltet er als Program Manager die myfactory Software aktiv mit.

Über den Autor: Timo Bärenklau

Nach seinem erfolgreichen Studium mit Abschluss als Bachelor of Engineering im Studiengang „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ stieß Timo Bärenklau als Lead Spezialist zur myfactory International GmbH hinzu. Schon während seines Studiums entdeckte er seine Leidenschaft für Vertriebsoptimierung, besonders im Hinblick auf CRM-Systeme. Auch seine Bachelor-Arbeit hatte CRM als Schwerpunkt. Seit 2012 betreut er maßgeblich die Leadqualifizierung bei myfactory.

Über den Autor: Tobias Korch

Tobias Korch arbeitet seit März 2011 bei myfactory als Software-Entwickler. Seine Schwerpunkte sind die Produktionsplanung (PPS) und das Modul eCommerce. Er ist ein engagierter Verfechter des myfactory-Konzeptes EasyRelease, mit dem Partner updatesichere Zusatzprogramme zur myfactory Business Software erstellen können. Bei Partnern und Partner-Interessenten sind deshalb seine Programmierer-Schulungen und unterstützende Coachings sehr gefragt. Durch seine vieljährigen Praxiserfahrungen mit komplexen Softwareprojekten hat er den Kontakt zum Mittelstand und das Verständnis für Anforderungen und Problemstellungen der Unternehmen und Anwender. Wenn es nichts zu tun gibt (gibt es das eigentlich?) dann kümmert er sich um seine Familie, macht Musik oder interessiert sich für alles was mit IT zu tun hat.

Über den Autor: Jan Schweighart

Jan Schweighart arbeitete nach einem Software Engineering Studium an der Hochschule Konstanz als Software Entwickler für einen Software Dienstleister. Überzeugt von Produkt und Mentalität, kam er Ende 2013 zu myfactory wo er heute schwerpunktmäßig an der Weiterentwicklung von myfactory.CRM arbeitet. Herr Schweighart hatte früher mal Hobbies, Freunde und ein soziales Leben, so wird zumindest berichtet. Heute ist er Vater einer kleinen Tochter ;)

Über den Autor: Dr. Mathias Hamp

Dr. Mathias Hamp ist Kommunikations- experte und entwickelt Kommunikations- strategien zur Vermarktung von Ideen, Waren und Marken. Seit 2015 verantwortet er für myfactory den Bereich Online Marketing.

Über den Autor: David Lauchenauer

David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe.

Über den Autor: Stefan Girschner

Stefan Girschner (* 1967) berichtet als Fachjournalist seit vielen Jahren über Neuheiten und Trends in der IT-Branche. Seine journalistische Laufbahn startete er 1999 bei der Fachzeitschrift e-commerce magazin (ehemals IWT Magazin Verlag), wo er bis 2003 als Redakteur tätig war. Seit 2004 ist er freiberuflich für verschiedene Fachzeitschriften und Online-Portale in den Bereichen Unternehmens-IT, Computing sowie Wirtschaft und Industrie tätig. Darüber hinaus arbeitet er als Lektor und in der Schlussredaktion für Verlage und Agenturen. Von 2010 bis 2016 hatte er die redaktionelle Leitung des Digitalbusiness Magazin (WIN-Verlag) inne. Seit 2016 schreibt er wieder verstärkt für bekannte IT-Fachzeitschriften und -Portale.

Über die Autorin: Sandra Bültermann

Sandra Bültermann (*1975) ist seit 1999 als Technische Redakteurin tätig. Als langjährige Mitarbeiterin bei Fachzeitschriften, Agenturen und Softwareunternehmen verfügt sie über umfassende Kenntnisse in den Bereichen IT, Kommunikation und Contentmanagement. Ihre Kernkompetenz liegt darin, komplexe, technische Themen verständlich und zielgruppenorientiert aufzubereiten.
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