7 Argumente, die für ein ERP aus der Cloud sprechen 

von David Lauchenauer am 25.01.2022, 2 min Lesezeit

Beim Thema ERP gehen die Meinungen häufig auseinander. Den einen sträuben sich allein schon beim Gedanken daran die Nackenhaare, andere wiederum schwärmen in höchsten Tönen von den damit verbundenen digitalen Möglichkeiten. Vor allem Anwender von Cloud-ERP-Systemen sind des Lobes voll. Warum Sie mit einem Cloud-ERP die Nase vorn haben, erfahren Sie in diesem Beitrag. 

Digitalisierung wird machbar 

Für die Realisierung digitaler Vorhaben braucht es eine zentrale Datenbasis, welche alle Unternehmensprozesse als integriertes Gesamtpaket unterstützt. Und zwar nicht als schwerfälliger Monolith, sondern als dynamische, agile und skalierbare Lösung. Ein ERP aus der Cloud erfüllt diese Eigenschaften von Grund auf. Dank der unmittelbaren Verfügbarkeit und Flexibilität der Software profitiert jedes Unternehmen vom direkten, schnellen Zugang zu digitalen Anwendungen. Auf diese Weise können digitale Projekte rasch umgesetzt werden. 

Weil man nicht alles planen kann 

Unternehmen sind genau wie ihr Umfeld dauernd in Bewegung. Wachstum und Expansion wechseln sich ab mit Konzentration und Abbau. Solche Veränderungen lassen sich in den wenigsten Fällen vorausplanen. Wichtig dabei ist, dass die Ressourcen des Unternehmens – und dazu gehört auch das ERP-System – jederzeit der Entwicklung gerecht werden. Mittels Cloud-ERP kann jederzeit die Anzahl der Benutzer und der Funktionsumfang angepasst werden. Ein kostspieliges Vorhalten von IT-Kapazität ist damit obsolet. 

Arbeiten lässt sich (fast) überall 

Unnötig, das Thema Homeoffice zu strapazieren. Vieles wurde (und wird) darüber berichtet. Und doch zeigt sich an diesem Beispiel, wie wichtig es ist, dass ein ERP-System die Benutzer überall hinbegleitet. Mitarbeitende mit Führungsverantwortung sind froh, wenn sie auch unterwegs das Geschehen im Betrieb mitverfolgen können. Servicetechniker und Außendienstmitarbeitende sind sogar darauf angewiesen, dass sie alle relevanten Daten auch dezentral zur Verfügung haben. Ein Cloud-ERP bietet zudem den Vorteil, dass alle mobilfähigen Geräte – Smartphone, Tablet oder Notebook – genutzt werden können.  

IT ja, aber bitte nicht kompliziert 

Es gibt kaum noch Unternehmen, welche auf IT verzichten können. Das Thema ist allgegenwärtig und für viele Firmen von existenzieller Bedeutung. Dabei darf IT alles sein, nur nicht kompliziert. Und gerade hier liegt der Haken. Vor allem ältere ERP-Systeme sind aufgrund ihrer Komplexität und Schwerfälligkeit in Verruf geraten. Hier hat die Cloud einen völligen Paradigmenwechsel eingeleitet. Installation und Wartung (Updates) entfallen komplett. Wer einmal das einfache Handling solcher Software ausprobiert hat, wird die Lösung nicht mehr hergeben.  

Mobilität als Wettbewerbsfaktor 

Dort sein, wo die Kunden sind. Die Mobilität eines Unternehmens wird mehr und mehr zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Sei es als Verkaufspräsenz bei Veranstaltungen oder in Einkaufszentren. Oder sei es als Pop-up-Store bei der geschickten Nutzung temporär leerstehender Räumlichkeiten. Verkaufsberater nutzen die Echtzeit-Daten eines Cloud-ERP für eine optimale Kundennähe bei Terminen vor Ort. Projektteams können auch dezentral eigenständig agieren. Die Liste der Anwendungsmöglichkeiten lässt sich beliebig verlängern.  

Unternehmen erfinden sich neu 

Diskussionen um die Work-Life-Balance sind Ausdruck dafür, dass hinsichtlich Arbeitsformen, Organisationsstrukturen und Aufgabenverteilung vieles in Bewegung geraten ist. Gerade bei der Suche nach neuen Mitarbeitenden und Nachwuchskräften stehen moderne Ansätze im Mittelpunkt. Auf dem Weg in die Zukunft und bei der Gewinnung neuer Arbeitskräfte bietet ein Cloud-ERP wertvolle Unterstützung. Es ermöglicht nicht nur flexible, dezentrale Arbeitsmodelle, sondern entspricht dank seiner grundlegenden „Internet-DNA“ einem zeitgemäßen Verständnis von digitalen Werkzeugen. Die Cloud ermöglicht es Unternehmen und ihren Mitarbeitenden, neue Bedürfnisse flexibel abzubilden. 

Bei den Kosten die Luft rauslassen 

Genau zu wissen, was ein ERP-System kostet, ist für die Budgetplanung einer Firma äußerst wertvoll. Einerseits lassen sich damit böse Überraschungen von vorneherein vermeiden, andererseits können Kosten oder Deckungsbeiträge transparent kalkuliert werden. Dank des Abonnement-Preismodells von Cloud-ERP steht der Aufwand von Anfang an fest. Und was Cloud-Anwender besonders schätzen: Bei der Einführung eines ERP-Systems aus der Cloud müssen sie keine teuren Investitionen in IT-Infrastruktur oder für spätere Updates tätigen.  

 

David Lauchenauer
Über den Autor:
David Lauchenauer
David Lauchenauer (*1963) ist seit 1988 als Unternehmer im Bereich Business Software für KMU tätig. Seit 2008 ist er in der Schweiz Geschäftsführer und VR der myfactory Software Schweiz AG und startete 2009 mit myfactory das professionelle Cloud ERP für den Schweizer KMU-Markt, weshalb er über sehr umfassende Praxiserfahrungen mit Cloud-Computing verfügt. Seit 2016 ist David Lauchenauer auch Geschäftsführer und Gesellschafter der myfactory Gruppe. 2021 leitete er erfolgreich den Verkauf von myfactory an Forterro.