Machen Sie mehr aus Ihrem ERP

von Timo Bärenklau, Country Manager der myfactory International GmbH am 13.09.2022, 2 min Lesezeit
 
 
 

Beeindruckend, was ein modernes ERP-System zu leisten vermag. Da bleibt kein Wunsch offen. Oder doch? Die Digitalisierung schafft neue Möglichkeiten und lässt die Kreativität der Anwender blühen. Könnten wir diesen Prozess nicht automatisieren? Was wäre, wenn wir den Datenaustausch mit den Kunden vereinfachen? Nicht immer braucht es dafür neue Software. Leistungsfähige Business-Software kann man mit Zusatzmodulen oder Templates so erweitern, dass die Standardversion erhalten bleibt. Erfahren Sie, wie Sie mehr aus Ihrem ERP machen.  

 

Bei der Softwarewahl die Weichen stellen 

Zu den wichtigsten Auswahlkriterien von Business-Software gehört deren Entwicklungsfähigkeit. Diese wiederum hängt einerseits mit den technischen Gegebenheiten wie Software-Architektur und Technologie zusammen, andererseits mit der Zukunftsorientierung des Systemherstellers. Bereits bei der Evaluation eines ERP-Systems stellen Sie die Weichen, wie weit Sie dieses auf dem Weg der Digitalisierung begleiten wird. Eine gute Grundlage an Ausbau- und Erweiterungsmöglichkeiten verhindert, dass schon nach kurzer Zeit neu evaluiert werden muss und bisherige Investitionen verloren gehen. Gleiches gilt übrigens für die Auswahl des Softwareherstellers bzw. des Systempartners. Mehr dazu weiter unten. 

 

Verschiedene Erweiterungsmöglichkeiten 

Moderne ERP-Systeme zeichnen sich nicht nur durch einen breiten Funktionsumfang, sondern auch durch zahlreiche Anpassungsoptionen aus. Teilweise sind diese bereits in Ihrer bestehenden Lösung vorhanden, ohne dass Ihnen dies bewusst ist. Andere wiederum lassen sich mit wenig Aufwand implementieren. Folgende Möglichkeiten helfen dabei, Business-Software auf sich laufend verändernde Anforderungen abzustimmen und deren Nutzung dadurch zu optimieren: 

  1. Vorhandene Funktionen nutzen
    In einem ERP „verstecken“ sich viele Funktionen, welche zu Beginn noch nicht benötigt werden. Lassen Sie sich von Ihrem Systempartner den noch ungenutzten Funktionsumfang zeigen oder erklären Sie ihm, was Sie gerne hätten. 

  2. Parameter einstellen und ergänzen
    Eine einfache, aber wirkungsvolle Möglichkeit ist die die Steuerung der Software mittels Parameter. Diese Einstellungen werden an verschiedenen Orten des Systems vorgenommen und spielen wie Zahnräder ineinander. 

  3. Auf die neuesten Releases updaten
    Business-Software wird laufend weiterentwickelt. Um die neuen Funktionen zu nutzen, wird die Lösung mittels Releases regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht. Gut bedient ist, wer über ein Cloud-ERP wie myfactory verfügt, wo neue Releases automatisch und kostenlos eingespielt werden.

  4. Zusatzmodule aktivieren
    ERP-Systeme sind in der Regel modular aufgebaut. Das hat den Vorteil, dass Anwender nur diejenigen Software-Bausteine auswählen können, welche sie brauchen. Sofern verfügbar, kann der Lösungsumfang so zum Beispiel mit einem integrierten Webshop ergänzt werden. 

  5. Vorgefertigte Templates nutzen
    Eine besonders elegante Variante der Lösungserweiterung sind digitale Templates (Vorlagen), welche einfach als vorgefertigte Anwendungen in das bestehende ERP-System eingefügt werden können.

  6. Individualprogrammierung
    Um der Digitalisierung Rechnung zu tragen, kann Business-Software auch mittels Individualprogrammierung ausgebaut werden. In der Regel lohnen sich diese Zusatzentwicklungen nur, wenn damit ein entscheidender Wettbewerbsvorteil erreicht wird. 

Das ERP lebt nicht vom Status quo 

Als Teil der Digitalisierung unterliegt auch ein ERP-System dem ständigen Wandel. Der Status quo von heute ist morgen bereits Geschichte. Business-Software beeinflusst Prozesse und Organisationen. Umgekehrt widerspiegeln sich neue Geschäftsmodelle und Kundenerwartungen in der Software-Entwicklung. Es ist ein dynamischer Prozess, den Sie als Unternehmerin oder Unternehmer nur zu gut kennen. Betrachten Sie auch Ihr ERP-System als dynamisches Modell, welches Sie kreativ gestalten und verändern können. 

Der Systempartner, Ihr Freund und Helfer 

Die beste Business-Software nützt nichts, wenn Anwender nichts von den Fortschritten des ERP-Systems erfahren. Natürlich gibt es regelmäßige Newsletter oder sogar User-Treffen, doch nichts geht über das persönliche Gespräch mit Ihrem Systempartner. Betrachten Sie ihn nicht nur als Lieferanten, sondern als Freund und Helfer. Niemand ist näher dran an der Software und an Projekten. Vielleicht ergeben sich im Austausch zufällige Synergien mit anderen Kunden, welche ähnliche Bedürfnisse haben wie Ihr Unternehmen. Je besser Ihr Systempartner die Anforderungen Ihrer Firma kennt, desto gezielter kann er Sie bei der digitalen Weiterentwicklung unterstützen. 

 
 
 
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Timo Bärenklau, Country Manager der myfactory International GmbH
Über den Autor:
Timo Bärenklau, Country Manager der myfactory International GmbH
Timo Bärenklau begann seine Karriere 2012 nach erfolgreich absolviertem Vertriebsstudium direkt im Vertrieb von myfactory. In den darauffolgenden Jahren fokussierte er sich dort auf den Ausbau des myfactory Channel-Netzwerks. Seit Januar 2019 leitet Timo Bärenklau das Vertriebsteam des Cloud-ERP-Herstellers. Auch seine Freizeit spielt sich oft in den Wolken ab: Er wandert gerne auf hohe Berge und hat in den vergangenen Jahren so einige Gipfel erklommen.